Ein Ort zum Leben, Lieben und Wachsen! Einweihung des neuen Gemeindezentrums und der KiTa Wolkenflitzer

von | 2. Februar 2025 | Gunzenhausen

Du bist wich­tig – wir sind da!

Gun­zen­hau­sen (jf). Nach 18 Mona­ten Bau­zeit freu­te sich die Gemein­de der Frei­kir­che der Sie­ben­ten-Tags-Adven­tis­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 1. Febru­ar, die Sanie­rung und Erwei­te­rung ihres kirch­li­chen Gemein­de­zen­trums sowie den Neu­bau der Kin­der­ta­ges­stät­te Wol­ken­flit­zer im Rah­men eines Fest­got­tes­diens­tes gebüh­rend fei­ern zu kön­nen.

„Es ist nicht nur ein Haus – es soll ein Ort zum Leben, Lie­ben, Fei­ern, Beten und vol­ler Hoff­nung sein“, begrüß­ten Ger­lin­de und Peter Alscher die rund 120 Gäs­te des Fest­got­tes­diens­tes. War­um die KiTa Wol­ken­flit­zer heißt, demons­trier­te Pas­tor Gerd Bon­nets­mül­ler in einer Kin­der­ge­schich­te: Ein Luft­bal­lon vol­ler Stei­ne sinkt – doch gibt man die Last ab, wird er leicht und steigt auf. So sol­len sich auch die Kin­der hier füh­len: frei, unbe­schwert und bereit, flie­gen zu ler­nen.

Nach der fei­er­li­chen Schlüs­sel­über­ga­be bedank­te sich Alex­an­der Bau­er, Geschäfts­füh­rer des Süd­deut­schen Bau­ver­eins, bei Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz für die gute Zusam­men­ar­beit. Der 670 qm gro­ße Neu­bau kos­te­te 4,6 Mil­lio­nen Euro – 2,8 Mil­lio­nen kamen vom Frei­staat, eine wei­te­re Mil­li­on von der Stadt Gun­zen­hau­sen. Auch Fitz lob­te das gute Mit­ein­an­der, kri­ti­sier­te aber auch den Frei­staat, der sei­ner Ver­ant­wor­tung nicht kon­se­quent genug nach­kom­me, wodurch die Stadt erneut in Vor­leis­tung gehen muss­te. Doch der Bedarf ist da: Mit der neu­en KiTa bie­tet Gun­zen­hau­sen nun rund 1.000 Betreu­ungs­plät­ze. 62 hier­von ent­fal­len nun auf den Wol­ken­flit­zer. Mit fünf kom­pe­ten­ten Erzie­he­rin­nen, einer haus­ei­ge­nen Küche und einem nach­hal­ti­gen Kon­zept wird die zwei­te Grup­pe im Sep­tem­ber, für die man sich schon anmel­den kann, sicher­lich schnell belegt sein.

Prä­si­dent Wolf­gang Dorn sprach über die Wen­de zum Guten: Die­se Ein­rich­tung soll ein Ort der Gemein­schaft, des Wachs­tums und der Hei­lung sein. Auch Volk­mar Pro­schwitz, Geschäfts­füh­rer des Advent-Wohl­fahrts­werks e. V., beton­te die Bedeu­tung der KiTa als siche­ren Ort für Kin­der, Fami­li­en und Beschäf­tig­te. Vize­prä­si­dent Ste­phan Rebens­burg freu­te sich vor allem über die per­fek­te Kom­bi­na­ti­on der Stil­le der Kir­che mit dem lau­ten Leben in der KiTa: Die­se himm­li­sche Balan­ce sei die Zukunft!

Zum Abschluss dank­te Peter Alscher der Stadt, dem Bau­ver­ein, der Kir­chen­lei­tung, dem Wohl­fahrts­werk, dem Archi­tek­ten, den betei­lig­ten Betrie­ben, den Gemein­de­mit­glie­dern, Spen­dern und Kita-Mit­ar­bei­tern für ihre Unter­stüt­zung. Ein beson­de­rer Dank ging dabei an Hei­di Eiden, die der Gemein­de wäh­rend der Bau­pha­se ihre Gast­räu­me zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Und schmun­zelnd schloss er an alle Besu­cher ab: „So voll ist die Gemein­de wirk­lich sel­ten!“

Im Anschluss nutz­ten die Gäs­te die Gele­gen­heit, die neu­en Räum­lich­kei­ten zu besich­ti­gen und sich bei einem gemein­sa­men Buf­fet über das Pro­jekt und die Zukunft der Kita aus­zu­tau­schen. Die musi­ka­li­sche Umrah­mung am Klavier/Harfe erfolg­te durch Celi­ne Weiss und Clau­dia Fors­ter.

Text/Foto: Jes­si­ca Frank. Wei­ter Fotos fin­den Sie auf unse­rer Face­book-Sei­te