An der Fachakademie für Sozialpädagogik Hensoltshöhe haben 69 Absolventinnen und Absolventen ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher erhalten.
Gunzenhausen — Um einen Extraapplaus für die 69 engagierten Absolventinnen und Absolventen bat Schulleiterin Christiane Borchert von der Fachakademie für Sozialpädagogik der Stiftung Hensoltshöhe: Die jungen Leute haben nun den Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher in der Tasche. Damit können sie in sozialpädagogischen Einrichtungen wie beispielsweise Kinderkrippe, Kindergarten, Hort, Heilpädagogischer Tagesstätte oder in der stationären Kinder- und Jugendhilfe tätig sein.
Bei einer Abschlussfeier im voll besetzten Bethelsaal der Stiftung Hensoltshöhe wurden die Leistungen der jungen und ambitionierten pädagogischen Fachkräfte angemessen gewürdigt. Nicht zuletzt war auch der starke Applaus der zahlreich erschienen Familienmitglieder der jungen Pädagoginnen und Pädagogen ein Ausdruck der expliziten Anerkennung ihrer Leistungen. Christiane Borchert lobte deren starken Einsatz während der Ausbildung und bei den Abschlussprüfungen ausdrücklich. In diesem Zusammenhang dankte sie auch den Angehörigen für deren große Hilfe und Ermutigung.
Stiftungsvorsitzender Pfarrer Dr. Wolfgang Becker ermutigte die jungen Leute, sich auf Gottes Hilfe und den Glauben an Jesus Christus einzulassen. Dann müssten sie nicht mehr ihr Leben aus sich selbst heraus mit allen menschlichen Begrenztheiten bestreiten, sondern dann haben sie einen starken Verbündeten.
Bürgermeister Matthias Hörr hob die sehr gute Ausbildung an der Fachakademie Hensoltshöhe hervor und betonte, dass Erzieherinnen und Erziehern wichtige Begleiterinnen und Begleiter für Kinder und Jugendliche sind. Er dankte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie sich für diese so bedeutsame Arbeit entschieden haben.
Besonders bewegend waren die Dankesworte der Studierenden. Sie verwiesen auf ein positives Klassen‑, Schul- und Lernklima. Im Verlauf der Ausbildung haben sich Freundschaften entwickelt und neben dem Unterricht boten Klassenfahrten eine wichtige Möglichkeit, sich weiter kennenzulernen und erfreuliche Gemeinschaftserlebnisse zu haben.
Nicht fehlen durfte das mittlerweile schon traditionelle Lehrkräftelied. Wie in den letzten Jahren schrieb es Dozent Jürgen Wöllmer mit sicherer Hand. Auch in diesem Jahr wurde der musikalische Vortrag des Kollegiums mit deutlich wahrnehmbarer Begeisterung vom Publikum begleitet. Mit einem gefühlsvollen Liedvortrag verabschiedeten sich wiederum die Studierenden.
Einen ganz wesentlichen Anteil an dem Gelingen der Abschlussfeier hatten die Lehrkräfte Gerlinde Reichardt und Tetyana Hoch. Sie bereiteten das Fest mit großem Engagement gemeinsam mit den Studierenden vor. Dozent Armin Leickert brillierte wieder mit einem erstklassigen Trompetenvortrag unter der Begleitung von Tetyana Hoch. Christiane Borchert dankte ausdrücklich den Kolleginnen und Kollegen für deren vorbildlichen Einsatz und schloss die Feier mit einem irischen Segen.
Foto: Armin Leickert


