Explosion eines Wohnwagens im Landkreis Ansbach

von | 25. Juni 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Ans­bach (red). Gegen 17.30 Uhr gin­gen bei der Inte­grier­ten Leit­stel­le meh­re­re Not­ru­fe ein. Es wur­de mit­ge­teilt, dass es auf dem Cam­ping­platz Weiß­bach­müh­le zu einer Explo­si­on gekom­men sei.

Die erst­ein­tref­fen­den Kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Mer­ken­dorf fan­den einen in Voll­brand ste­hen­den Wohn­wa­gen vor. Die­ser war durch die Explo­si­on in etli­che Tei­le zer­bors­ten. Den Feu­er­wehr­kräf­ten gelang es schnell, die Flam­men unter Kon­trol­le zu brin­gen.

Der 60-jäh­ri­ge Besit­zer des Wohn­wa­gens hat­te sich zum Zeit­punkt der Explo­si­on in unmit­tel­ba­rer Nähe befun­den und wur­de von Erst­hel­fern auf dem Boden lie­gend auf­ge­fun­den.

Die Hel­fer brach­ten den Mann zunächst aus dem Gefah­ren­be­reich wo er anschlie­ßend durch Ret­tungs­kräf­te medi­zi­nisch ver­sorgt wur­de.

Der Geschä­dig­te erlitt schwers­te Brand­ver­let­zun­gen und wur­de unter aku­ter Lebens­ge­fahr mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus geflo­gen.

Wei­te­re Ver­letz­te waren glück­li­cher­wei­se nicht zu bekla­gen. Dies lag auch dar­an, dass sich neben dem Wohn­wa­gen kei­ne wei­te­ren Fahr­zeu­ge auf dem Stell­platz befan­den.

Beam­te des Kri­mi­nal­dau­er­diens­tes führ­ten vor Ort eine ers­te Begut­ach­tung des Brand­or­tes durch. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zur noch unbe­kann­ten Brand­ur­sa­che führt das Fach­kom­mis­sa­ri­at der Kri­mi­nal­po­li­zei Ans­bach.

Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den (Wohn­wa­gen und zwei in Mit­lei­den­schaft gezo­ge­ne Pkw) wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.