Feierlicher Abschied an der Realschule Hensoltshöhe

von | 29. Juli 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen - Mit dem tra­di­tio­nel­len Ein­zug der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten in die Zions­hal­le begann die dies­jäh­ri­ge Abschluss­fei­er der Real­schu­le Hen­solts­hö­he. Gemein­sam mit ihren Fami­li­en, Lehr­kräf­ten und zahl­rei­chen Ehren­gäs­ten fei­er­ten die Zehnt­kläss­le­rin­nen und Zehnt­kläss­ler den erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Schul­zeit.

Schul­lei­te­rin Ani­ta Bla­sig begrüß­te die Gäs­te und blick­te in ihrer Anspra­che auf den gemein­sa­men Weg der Abschluss­klas­sen zurück. Die­ser hat­te unter beson­de­ren Bedin­gun­gen begon­nen: Der Start in der fünf­ten Klas­se war von der Coro­na-Pan­de­mie geprägt. Trotz der damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen hät­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler die ver­gan­ge­nen Jah­re gemein­sam gemeis­tert und sei­en dar­an gewach­sen. Neben fach­li­chen Kennt­nis­sen hät­ten sie wich­ti­ge Kom­pe­ten­zen wie Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, Team­fä­hig­keit, Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und Resi­li­enz erwor­ben. Für ihren wei­te­ren Lebens­weg wünsch­te Ani­ta Bla­sig ihnen Men­schen, die sie beglei­ten und stär­ken, sowie Got­tes Segen.

Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker gra­tu­lier­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten und dank­te zugleich den Lehr­kräf­ten für ihren enga­gier­ten Ein­satz. In sei­nem Gruß­wort beton­te er das christ­li­che Pro­fil der Schu­le. Der Glau­be an Jesus Chris­tus bil­de das Fun­da­ment und begrün­de die beson­de­re Wür­de jedes ein­zel­nen Men­schen.

Auch der Ers­te Bür­ger­meis­ter der Stadt Gun­zen­hau­sen, Mat­thi­as Hörr, wür­dig­te die Leis­tun­gen der Jugend­li­chen. Der Real­schul­ab­schluss befä­hi­ge sie, kom­ple­xe Auf­ga­ben zu bewäl­ti­gen und Ver­ant­wor­tung im Berufs­le­ben und in der Gesell­schaft zu über­neh­men. Sein Dank galt eben­so den Lehr­kräf­ten und Eltern, die die jun­gen Men­schen auf ihrem Weg beglei­tet hat­ten.

Die Vor­sit­zen­de des Eltern­bei­rats, San­dra Denk­fel­der, dank­te den Lehr­kräf­ten für die Ver­mitt­lung von Wis­sen und Wer­ten sowie den Eltern für ihre Unter­stüt­zung. Nun gehe ein bedeu­ten­des Kapi­tel zu Ende, an das sich alle sicher noch lan­ge erin­nern wür­den, gleich­zei­tig begin­ne ein neu­er Lebens­ab­schnitt.

Musi­ka­lisch wur­de die Fei­er vom Kin­der­chor mit dem Lied „Als ich noch klein war“ sowie vom Kam­mer­chor mit einer ein­drucks­vol­len Inter­pre­ta­ti­on des Cold­play-Songs „Fix You“ gestal­tet.

Den Höhe­punkt bil­de­te die fei­er­li­che Zeug­nis­über­ga­be. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wur­den ein­zeln auf die Büh­ne geru­fen und erhiel­ten ihre Abschluss­zeug­nis­se. Timo Reu­ter von der VR-Bank im süd­li­chen Fran­ken über­reich­te allen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten eine Rose, Schwes­ter Julia­ne Mahn­el ein Geschenk des Freun­des­krei­ses der Schu­le.

Anschlie­ßend wur­den die bes­ten Abschluss­leis­tun­gen aus­ge­zeich­net. Den Spar­kas­sen-Ehren­preis erhielt die Schul­bes­te Jana Schul­meis­ter mit einem Noten­durch­schnitt von 1,27. Wei­te­re 16 Schü­le­rin­nen und Schü­ler wur­den für ihre her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­se geehrt. Zudem wür­dig­te die Schu­le beson­de­res Enga­ge­ment in Schü­ler­ver­tre­tung, Tutoren­ar­beit, Sani­täts­dienst, Schul­spiel und Büh­nen­tech­nik.

Für einen wirk­lich emo­tio­na­len Moment sorg­ten die Dan­kes­re­den der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. Sie erin­ner­ten an gemein­sa­me Erleb­nis­se und dank­ten ihren Lehr­kräf­ten für deren Unter­stüt­zung, Geduld und Beglei­tung.

Mit Gebet und Segen durch Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker ende­te die Fei­er. Ani­ta Bla­sig dank­te abschlie­ßend allen Betei­lig­ten, die zu einer wür­di­gen und bewe­gen­den Ver­ab­schie­dung der Abschluss­klas­sen bei­getra­gen hat­ten.

Bild­un­ter­schrift: Alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem Ein­ser-Abschluss wur­den beson­ders geehrt. (1. Rei­he von links): Jana Schul­meis­ter, Marie Büch­ler, Leo­nie Schul­meis­ter, Jule Trös­ter, Char­lot­te Schmidt, Jule Beil, Vero­ni­ca Mit­sch, Lina Moser, Han­nah Wen­nin­ger, Mile­na Pfah­ler; (2. Rei­he von links): Ani­ta Bla­sig, Marie Sku­bacz, Jamie Bau­er, Nee­le Mia Stoll, Mile­na Herdt, Lea Sta­che, Joan­na Herold; (3. Rei­he): Jona­than Sche­po­nek, Theo­dor Schnell. Foto: Hel­ge Hal­men – Stif­tung Hen­solts­hö­he

Real­schu­le Hen­solts­hö­he

Die Real­schu­le Hen­solts­hö­he ist eine der ältes­ten Real­schu­len Bay­erns. Bereits 1912 begann die Arbeit mit der Ein­rich­tung eines Töch­ter­pen­sio­nats und ent­wi­ckel­te sich zur Mäd­chen­re­al­schu­le, die bis 2018 von Dia­ko­nis­sen gelei­tet wur­de. Seit 2018 wird die nun koedu­ka­ti­ve Real­schu­le Hen­solts­hö­he auch von Jun­gen besucht. 2025 hat also an der Schu­le erst­ma­lig eine gemisch­te Klas­se den Schul­ab­schluss gemacht.

Stif­tung Hen­solts­hö­he

Die Stif­tung Hen­solts­hö­he ist ein Dia­ko­nie­werk und ein geist­li­ches Zen­trum im mit­tel­frän­ki­schen Gun­zen­hau­sen. Sie führt die über 115-jäh­ri­ge Tra­di­ti­on des Gemein­schafts-Dia­ko­nis­sen-Mut­ter­hau­ses Hen­solts­hö­he fort. Im mis­sio­na­risch-dia­ko­ni­schen Auf­trag arbei­ten rund 550 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen. In Gun­zen­hau­sen betreibt die Stif­tung Hen­solts­hö­he eine Reha­kli­nik, eine Real­schu­le, eine Fach­aka­de­mie für Sozi­al­päd­ago­gik sowie ein Fami­li­en­zen­trum. In Nürn­berg führt sie ein Alten­heim für voll­sta­tio­nä­re und Kurz­zeit­pfle­ge. Auch in zwei Tagungs- und Gäs­te­häu­sern am Ammer­see und im All­gäu steht der Dienst am Men­schen im Vor­der­grund.