Finalisten des Gutmann-Cups: 21 Schützengaue noch im Rennen

von | 9. August 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Titting (red). Die Vor­run­de des Gut­mann-Cups der Schüt­zen ist abge­schlos­sen und die 80 qua­li­fi­zier­ten Ver­ei­ne für das Fina­le ste­hen fest.

Ins­ge­samt tra­ten 220 Ver­ei­ne zur Vor­run­de an die Tittin­ger Schieß­stän­de und beein­druck­ten mit außer­ge­wöhn­li­chen sport­li­chen Leis­tun­gen. Dies zeigt sich an der Punkt­zahl, die für den Final­ein­zug erfor­der­lich war: 2022 lag die Ober­gren­ze bei 339 Punk­ten, wäh­rend sich in die­sem Jahr der Schüt­zen­ver­ein Huber­tus Ursen­sol­len mit einem Mann­schafts­er­geb­nis von 258 Punk­ten, bestehend aus dem bes­ten Tei­ler und der bes­ten Serie, den letz­ten Final­platz sicher­te. Ein neu­er Mann­schafts­re­kord wur­de von den Schüt­zen aus Men­dorf mit 52,5 Punk­ten auf­ge­stellt. Unter der magi­schen Gren­ze von 100 Punk­ten blie­ben auch die Wör­nitz­schüt­zen Wechin­gen (78,0 Punk­te) und Huber­tus Poben­hau­sen (99,5 Punk­te). Inter­na­tio­na­le Top-Schüt­zen, dar­un­ter Welt- und Euro­pa­meis­ter sowie frü­he­re Olym­pia­teil­neh­mer, ver­lie­hen dem Tur­nier beson­de­ren Glanz. Eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung und ein Novum in der Geschich­te des Gut­mann-Cups erreich­ten Chris­ti­an Stre­ber von Einig­keit Stein­griff mit minus 0,9 Punk­ten und Mile­na Nagel von den Wör­nitz­schüt­zen Wechin­gen mit minus 3,6 Punk­ten. Hier­für sind sowohl ein nied­ri­ger Tei­ler als auch eine hohe Ring-Serie not­wen­dig. Mit einem 1,0‑Teiler, dem bes­ten Tei­ler der Vor­run­de, sowie einer aus­ge­zeich­ne­ten Serie mit 104,6 Rin­gen gelang Mile­na Nagel die­ses Kunst­stück. Beein­dru­cken­de Ring-Seri­en erziel­ten auch Dani­el Karg (106,2 und 105,4) und Han­na Bühl­mey­er (105,5) vom Schüt­zen­ver­ein Königs­ei­che Fran­ken­ho­fen sowie die Gut­mann-Cup Gewin­ne­rin von 2018, Julia Graml aus Ursen­sol­len (105,3).

Zum Fina­le der bes­ten 80 haben es Ver­ei­ne aus 21 ver­schie­de­nen Schüt­zen­gau­en geschafft. Am stärks­ten ver­tre­ten sind die Ver­ei­ne aus dem Gau Eich­stätt mit 14 Teil­neh­mern, gefolgt von den Gau­en Ingol­stadt (11 Ver­ei­ne), Pött­mes-Neu­burg (7 Ver­ei­ne), Schwa­bach-Roth-Hil­polt­stein (7 Ver­ei­ne), Alt­dorf-Neu­markt-Beiln­gries (6 Ver­ei­ne) sowie den mit­tel­frän­ki­schen Gau­en Ans­bach, Hes­sel­berg und Wei­ßen­burg mit jeweils fünf qua­li­fi­zier­ten Ver­ei­nen. Im Schüt­zen­gau Wei­ßen­burg sind dies fol­gen­de Ver­ei­ne: ZstG Kehl 1910 e.V., SG Adler Suf­fers­heim, SV Stirn, Dia­na Rothen­stein, Müh­len­grund Gers­dorf. Die Höhen­schüt­zen Biburg-Sta­del­ho­fen ver­pass­ten mit Platz 162 zwar den Final­ein­zug, freu­ten sich jedoch über ihr Ergeb­nis von 444,8 Punk­ten. Die Ver­an­stal­ter lob­ten für jede „4“ im End­ergeb­nis einen Kas­ten Hefe­wei­zen als Prä­mie aus. „Die­ser Modus des Tur­niers, der Brei­ten­sport und Spit­zen­sport zusam­men­bringt, zeich­net den Gut­mann-Cup aus“, resü­miert Gut­mann-Cup-Orga­ni­sa­tor Richard Eder. Er füg­te hin­zu: „In Titting zäh­len nicht nur die sport­li­chen Erfol­ge, son­dern auch die gemüt­li­che Atmo­sphä­re und das bun­te Zusam­men­tref­fen.“ Die­se beson­de­re Ver­bin­dung von Spit­zen­leis­tun­gen und Gesel­lig­keit soll auch beim Fina­le am Kel­ler­fest-Sams­tag, dem 17. August 2024, wie­der erleb­bar wer­den. Für die Fina­lis­ten beginnt der Wett­kampf dann erneut bei null. Jeder qua­li­fi­zier­te Ver­ein stellt einen Final­schüt­zen, der in stim­mungs­vol­ler Atmo­sphä­re mit Mode­ra­ti­on, Musik und den Fan­clubs der teil­neh­men­den Schüt­zin­nen und Schüt­zen zehn Final­schüs­se abgibt. Auf die Schüt­zin­nen und Schüt­zen mit den bes­ten Ring-Seri­en war­ten attrak­ti­ve Sach­prei­se, die im Anschluss an den Wett­kampf bei der Sie­ger­eh­rung auf der Kel­ler­fest­büh­ne über­reicht wer­den. Alle qua­li­fi­zier­ten Ver­ei­ne und die genau­en Start­zei­ten fin­den sich auf www.brauerei-gutmann.de und www.fsg-titting.de.

Bild­un­ter­schrift: Beim Fina­le dür­fen sich die Schüt­zin­nen und Schüt­zen auf eine beson­de­re Atmo­sphä­re freu­en, wie hier beim Fina­le des Gut­mann-Cups der Schüt­zen 2022. Foto: Braue­rei Gut­mann

Foto: Braue­rei Gut­mann