Förderprogramm im Bereich der Jugendsozialarbeit wird weitergeführt

von | 4. März 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Ins­ge­samt 2,46 Mil­lio­nen Euro stel­len die Regie­rungs­frak­tio­nen über Frak­ti­ons­in­itia­ti­ven für die soge­nann­te Arbeits­welt­be­zo­ge­ne Jugend­so­zi­al­ar­beit (AJS) zur Ver­fü­gung und ermög­li­chen damit auch 2023 benach­tei­lig­ten und beein­träch­ti­gen Jugend­li­chen den Ein­stieg in die Berufs­welt. Dar­über berich­ten nun der CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Alfons Brandl und die Ein­rich­tungs­lei­tung der Jugend­werk­statt Lan­gen­alt­heim Anet­te Papp­ler.

In den Maß­nah­men der AJS erfolgt die Sta­bi­li­sie­rung, Qua­li­fi­zie­rung und Aus­bil­dung von sozi­al benach­tei­lig­ten und indi­vi­du­ell beein­träch­tig­ten jun­gen Men­schen, die trotz guter Lage auf dem Aus­bil­dungs­markt nicht aus­ge­bil­det wer­den kön­nen und in regu­lä­ren Maß­nah­men der Bun­des­agen­tur für Arbeit nicht erfolg­reich sind, weil sie in erhöh­tem Maße auf Unter­stüt­zung aus der Jugend­hil­fe ange­wie­sen sind. Im Rah­men des För­der­pro­gramms wer­den neben Aus­bil­dungs­pro­jek­ten, in denen ein Berufs­ab­schluss erlangt wer­den kann, auch sog­nann­te Vor­schalt­maß­nah­men geför­dert. Die Vor­schalt­maß­nah­men sind dabei ein sehr wich­ti­ger Bau­stein der AJS, da hier den Jugend­li­chen die grund­le­gen­den Schlüs­sel­kom­pe­ten­zen zur Errei­chung einer Aus­bil­dungs­rei­fe oder Beschäf­ti­gungs­fä­hig­keit ver­mit­telt wer­den.

„Jun­ge Men­schen mit Schwie­rig­kei­ten auf dem Arbeits­markt müs­sen best­mög­lich unter­stützt wer­den. Ich freue mich daher, dass das För­der­pro­gramm 2023 wei­ter­ge­führt wird und sich Jugend­li­che durch das AJS eine beruf­li­che Per­spek­ti­ve erar­bei­ten kön­nen. Die Jugend­werk­stät­ten leis­ten hier­zu einen wert­vol­len Bei­trag.“, so Brandl und Papp­ler sagt wei­ter: „Wir sind sehr froh, dass wir auch wei­ter­hin für die jun­gen Men­schen mit einem beson­de­ren Unter­stüt­zungs­be­darf ein Arbeits­an­ge­bot vor­hal­ten kön­nen. In die­sem Rah­men kön­nen wir auf die indi­vi­du­el­len Bedarfs­la­gen jun­ger Men­schen ein­ge­hen und sozia­le Kom­pe­ten­zen, Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, so wie beruf­li­che Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten unter betriebs­glei­chen Bedin­gun­gen ver­mit­teln. Damit kön­nen wir einen klei­nen Bei­trag gegen den Fach­kräf­te­man­gel leis­ten.“

Foto: MdL Alfons Brandl