FREIE WÄHLER-Fraktion: Kommunaler Finanzausgleich 2027 wächst auf 13,59 Milliarden Euro

von | 28. Oktober 2026 | Allgemein, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

MdL Wolf­gang Hau­ber: Kla­res Bekennt­nis zu star­ken Kom­mu­nen in Bay­ern

Mün­chen / Wei­ßen­burg — Der Frei­staat Bay­ern und die kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de haben sich am Mon­tag auf ein Rekord­vo­lu­men für den Kom­mu­na­len Finanz­aus­gleich (FAG) 2027 ver­stän­digt. Mit einer Gesamt­sum­me von 13,59 Mil­li­ar­den Euro wächst der Finanz­aus­gleich um kräf­ti­ge 756 Mil­lio­nen Euro – ein Plus von 5,9 Pro­zent. Wie Wolf­gang Hau­ber, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter der FREIEN WÄHLER aus Wei­ßen­burg, betont, ist dies ein kla­res Bekennt­nis zur kom­mu­na­len Fami­lie: „Die­se rasche Eini­gung zeigt die gro­ße Ver­ant­wor­tung auf allen staat­li­chen Ebe­nen. Bay­erns Kom­mu­nen blei­ben durch die kräf­ti­ge Finanz­sprit­ze hand­lungs­fä­hig und kön­nen wei­ter ver­läss­lich inves­tie­ren, was zugleich ein unver­zicht­ba­rer Motor für unse­re regio­na­le Wirt­schaft ist.“

Beson­ders wich­tig sei dabei die geziel­te Ent­las­tung der Ver­wal­tungs­haus­hal­te direkt vor Ort, so Hau­ber wei­ter: „Die Schlüs­sel­zu­wei­sun­gen stei­gen über­pro­por­tio­nal um beacht­li­che 9,6 Pro­zent bezie­hungs­wei­se 479 Mil­lio­nen Euro auf die Gesamt­sum­me von 5,46 Mil­li­ar­den Euro. Damit kommt das Geld pass­ge­nau dort an, wo die täg­li­chen Auf­ga­ben für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bewäl­tigt wer­den.“

Auch die Land­krei­se und Bezir­ke wür­den kraft­voll unter­stützt, erklärt der Abge­ord­ne­te: „Nach­dem wir den Bezir­ken bereits im ver­gan­ge­nen Jahr 480 Mil­lio­nen Euro zusätz­lich bereit­ge­stellt haben, legen wir für 2027 noch ein­mal 210 Mil­lio­nen Euro oben­drauf. Wir las­sen nie­man­den im Stich. Zudem han­deln wir finanz­po­li­tisch prag­ma­tisch: 51 Mil­lio­nen Euro an nicht benö­tig­ten Mit­teln aus den Stra­ßen­aus­bau­pau­scha­len reinves­tie­ren wir klug direkt in das Sys­tem.“ Abge­run­det wer­de das Paket durch die Schaf­fung von 350 zusätz­li­chen Stel­len.

Trotz die­ses finan­zi­el­len Kraft­akts mahnt Hau­ber ange­sichts der all­ge­mei­nen Kas­sen­la­ge zur haus­halts­po­li­ti­schen Dis­zi­plin: „Die öffent­li­chen Kas­sen ste­hen mas­siv unter Druck – vom Bund über das Land bis zu den Kom­mu­nen. Ernst­haf­te Spar­an­stren­gun­gen sind daher auf allen Ebe­nen zwin­gend erfor­der­lich. Wir müs­sen kon­se­quent Prio­ri­tä­ten set­zen, Büro­kra­tie abbau­en, Aus­ga­ben kri­tisch prü­fen und Stan­dards spür­bar sen­ken. Nur durch eine gemein­sa­me, soli­de Haus­halts­po­li­tik sichern wir uns lang­fris­tig unse­re Gestal­tungs- und Hand­lungs­fä­hig­keit.“

Foto: Bri­git­te Dorr