Führungswechsel in der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg

von | 26. Juni 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg


Die Agen­tur für Arbeit Ans­bach-Wei­ßen­burg hat ab 1. Juli eine neue Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung. Auf Clau­dia Wol­fin­ger folgt Bet­ti­na Fröh­lich. Die Sozio­lo­gin Wol­fin­ger lei­tet die Agen­tur seit zehn Jah­ren und über­gibt eine erfolg­reich arbei­ten­de Behör­de.

Kund*innenorientierung wei­ter obers­te Prä­mis­se

Fröh­lich sagt: „Ich freue mich sehr auf die neue Auf­ga­be. Ziel wird es sein, in der Agen­tur für Arbeit Ans­bach-Wei­ßen­burg die sehr gute Arbeit fort­zu­set­zen. Wir wer­den auch in Zei­ten eines anhal­tend ange­spann­ten Arbeits­markts für Kund*innen und Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen eine ver­läss­li­che Part­ne­rin blei­ben. Dafür brau­chen wir auch in Zukunft das best­mög­li­che und lau­fend moder­ni­sier­te Ange­bot. Unter ande­rem set­zen wir wei­ter auf die Digi­ta­li­sie­rung, um durch ein­fach zugäng­li­chen Ser­vice ohne lan­ge Anrei­se noch näher an den Men­schen im Agen­tur­be­zirk zu sein – rund um die Uhr.“

Wol­fin­ger sagt: „Ich gehe mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge. Zum einen kann ich mit vol­lem Ver­trau­en in die Arbeit des bestehen­den Teams Ans­bach-Wei­ßen­burg wei­ter­zie­hen, zum ande­ren wer­de ich genau die­ses ver­trau­te Gefü­ge auf mensch­li­cher und beruf­li­cher Ebe­ne sehr ver­mis­sen.“

Aus­ge­zeich­ne­te Arbeit

In Wol­fin­gers Dienst­zeit fällt unter ande­rem die erfolg­rei­che orga­ni­sa­to­ri­sche Bewäl­ti­gung der Coro­na-Zeit. Die­se bedeu­te­te mas­si­ve Ein­schnit­te auf dem Arbeits­markt und für die regio­na­le Wirt­schaft, durch Home-Office-Zwang intern zugleich eine rasan­te Umstel­lung vie­ler Dienst­ab­läu­fe.

2025 erhielt die Agen­tur Ans­bach-Wei­ßen­burg das „Prä­di­kat Total E‑Quality“. Die Aus­zeich­nung, der ein auf­wän­di­ges Prüf­ver­fah­ren vor­aus­geht, steht für eine Arbeits­kul­tur, die Chan­cen­gleich­heit, Viel­falt und Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf stärkt. Der Fokus auf Fami­li­en­freund­lich­keit zeigt sich auch im Füh­rungs­mo­dell „Tan­dem“, das lokal auf Wol­fin­gers Initia­ti­ve zurück­geht. Die­ses ermög­licht in Ans­bach-Wei­ßen­burg auch Teil­zeit­kräf­ten eine Kar­rie­re in Füh­rungs­ver­ant­wor­tung und ist ein Aspekt davon, die Agen­tur auch als attrak­ti­ven Arbeit­ge­ber zu gestal­ten.

Fröh­lich bringt Chan­ge-Erfah­rung – Wol­fin­ger wech­selt nach Nürn­berg

Die neue Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung, Bet­ti­na Fröh­lich, beklei­de­te in der Ver­gan­gen­heit meh­re­re ver­ant­wort­li­che Posi­tio­nen unter ande­rem in der Berufs­be­ra­tung. Gegen­wär­tig lei­tet die stu­dier­te Päd­ago­gin das Qua­li­täts- und Per­for­mance­ma­nage­ment der Regio­nal­di­rek­ti­on Bay­ern der Bun­des­agen­tur für Arbeit. Eben­so ver­ant­wort­lich ist sie dort für Chan­ge-Pro­zes­se.

Auch für Wol­fin­ger steht ein neu­er Abschnitt im Berufs­le­ben an. Sie über­nimmt nach ihren Sta­tio­nen als Vor­sit­zen­de der Geschäfts­füh­rung in den Agen­tu­ren Donau­wörth und Ans­bach-Wei­ßen­burg den­sel­ben Job in der Agen­tur Nürn­berg. Sie beerbt zum 1. Juli Tors­ten Bran­des, der in den Ruhe­stand geht.

Bild­un­ter­schrift: Clau­dia Wol­fin­ger und Bet­ti­na Fröh­lich (v. l.) sor­gen gemein­sam für Kon­ti­nui­tät – mit kla­rem Fokus auf die Anlie­gen der Agentur-Kund*innen. Foto: Agen­tur für Arbeit/Lukas Schliep­kor­te