Gelungene Begegnungen beim Tag der Hensoltshöhe

von | 6. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Vie­le Besu­cher ent­deck­ten die Ein­rich­tun­gen in Gun­zen­hau­sen

Gun­zen­hau­sen (red).  Am Sonn­tag, 29. Sep­tem­ber öff­ne­te die Stif­tung Hen­solts­hö­he zum „Tag der Hen­solts­hö­he“ die Türen des Mut­ter­hau­ses und ihrer Ein­rich­tun­gen in Gun­zen­hau­sen. Fast 700 Besu­cher waren schon zu Beginn beim Got­tes­dienst in der Zions­hal­le dabei. Die­ser stand unter dem Mot­to „Begeg­nun­gen – Über­ra­schend. Viel­sei­tig.“. Die Stu­die­ren­den der Fach­aka­de­mie für Sozi­al­päd­ago­gik prä­sen­tier­ten dazu eine Thea­ter­sze­ne. Das Figu­ren­thea­ter „Radies­chen­fie­ber“ spiel­te eine Sze­ne aus der Bibel, in der ein Gelähm­ter von sei­nen Freun­den auf Grund des gro­ßen Andrangs durch ein Loch im Dach zu Jesus abge­seilt und dann geheilt wur­de. Aus­ge­hend von die­ser Geschich­te hob Pfar­rer Wolf­gang Becker in der Pre­digt die vie­len Über­ra­schun­gen in der Begeg­nung mit Jesus her­vor: „Die vier Freun­de aus dem Mar­kus­evan­ge­li­um sind ech­te Freun­de und wol­len ihren kran­ken Freund unbe­dingt zu Jesus brin­gen. Sie ahnen, dass er der ein­zi­ge ist, der ihm irgend­wie hel­fen kann.“ Becker ging wei­ter dar­auf ein, dass Jesus jeden Men­schen nach­ge­he und ihn ret­ten wol­le und zog sein Fazit: „Drei Über­ra­schun­gen in die­ser Geschich­te haben wir uns ange­se­hen: Ein Kran­ker hat treue Freun­de, alle wol­len zu Jesus und Gott lässt sich fin­den bei Jesus. Ich wün­sche Ihnen, dass Sie Gott fin­den durch Jesus, der Ihr Leben neu macht. Für immer und ewig.“ Im wei­te­ren Ver­lauf zeig­te sich Becker erfreut über den abwechs­lungs­rei­chen Got­tes­dienst, der auch vom Chor der Real­schu­le mit Chor­lei­te­rin Ellen Bart­hels und einem Musik­team der Hen­solts­hö­he unter der Lei­tung von Pia­nist Micha­el Gund­lach mit­ge­stal­tet wur­de.

Von Klein bis Groß ent­deck­ten alle Gene­ra­tio­nen nach dem Mit­tag­essen die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen auf dem Gelän­de des Mut­ter­hau­ses sowie auf dem Bil­dungs­cam­pus. In der Info­bör­se infor­mier­ten sich die Besu­cher über die ver­schie­de­nen Hand­lungs­fel­der der Stif­tung Hen­solts­hö­he, die Gäs­te­häu­ser im All­gäu und am Ammer­see sowie die Pfle­ge­ein­rich­tun­gen in Büchel­berg und in Nürn­berg. Wei­te­re High­lights waren das Kegeln und der Talk mit den Dia­ko­nis­sen, die Tom­bo­la und der Bücher­floh­markt, die Hüpf­burg am Besu­cher­park­platz und vie­le wei­te­re Ange­bo­te des Geist­li­chen Zen­trums. Auch lud die Per­so­nal­ab­tei­lung der Stif­tung Hen­solts­hö­he, einem der größ­ten Arbeit­ge­ber in Gun­zen­hau­sen, zum Azu­bi- und Job-Speed­da­ting ein und stell­te die Vor­tei­le für eine Beschäf­ti­gung bei der Hen­solts­hö­he dar. Die zahl­rei­chen Mit­ma­ch­an­ge­bo­te für Kin­der und Fami­li­en im Fami­li­en­zen­trum Son­nen­hof, der Real­schu­le und Fach­aka­de­mie für Sozi­al­päd­ago­gik lock­ten hun­der­te Besu­cher an. Auch die Alt­mühl­see­kli­nik prä­sen­tier­te sich mit Vor­füh­run­gen rund um die The­men „Medi­zi­ni­sche Trai­nings­the­ra­pie“ und Genuss­trai­ning“. Arzt­vor­trä­ge von Ober­ärz­ten run­de­ten das Ange­bot ab.

Micha­el Thum­mert, Orga­ni­sa­tor und Lei­ter der Kom­mu­ni­ka­ti­on bei der Stif­tung Hen­solts­hö­he, freu­te sich sehr über die über­aus posi­ti­ve Reso­nanz bei den Besu­chern und die sehr gute Atmo­sphä­re. „In unse­rem Pla­nungs­team haben wir uns seit gerau­mer Zeit tol­le Aktio­nen aus­ge­dacht, die unse­re Mit­ar­bei­ter, Schü­ler, Stu­die­ren­de und Dia­ko­nis­sen mit viel Lie­be zum Detail rea­li­siert haben. Ich hat­te den Ein­druck, dass unse­re Besu­cher vie­le Ange­bo­te gefun­den haben, die sie begeis­tert haben. Beson­ders schön sind immer die Begeg­nun­gen mit ehe­ma­li­ge Schü­lern, Stu­den­ten und Pati­en­ten und deren Fami­li­en.“

Bei Stock­brot und Lager­feu­er wur­de am Alten Son­nen­hof in der Fri­cken­fel­der Stra­ße zum Abschluss des Tags der Hen­solts­hö­he noch das Gewinn­spiel auf­ge­löst und die Gewin­ner gezo­gen. Mit einem Dank an alle Mit­wir­ken­den und Teil­neh­mer ver­ab­schie­de­te Stif­tungs­vor­stand Wolf­gang Becker die Besu­cher und freu­te sich über den regen Zuspruch. „Im Jahr 2026 wird der nächs­te Tag der Hen­solts­hö­he statt­fin­den. Schon jetzt herz­li­che Ein­la­dung dazu und einen beson­de­ren Dank an alle Besu­cher und die vie­len Mit­wir­ken­den!“

Foto: Jes­si­ca Pflei­de­rer