Gemeinsam für Schwabach und Umgebung

von | 4. Dezember 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Die Fami­li­en- und Alten­hil­fe Schwa­bach und der AWO Kreis­ver­band Mit­tel­fran­ken-Süd haben ent­schie­den, ihre Kräf­te zu bün­deln. Nach zwei Jah­ren der inten­si­ven Zusam­men­ar­beit schlie­ßen sich die bei­den Ver­ei­ne nun offi­zi­ell zusam­men. Hier­zu über­trägt die Fami­li­en- und Alten­hil­fe ihre pro­fes­sio­nel­len Ein­rich­tun­gen samt der rund 150 Mit­ar­bei­ten­den in den Berei­chen der Schul­kind­be­treu­ung sowie der ambu­lan­ten Pfle­ge mit Wir­kung zum 1. Janu­ar an die AWO.

Die Her­aus­for­de­run­gen in der Sozi­al­bran­che sind groß – eben­so wie der Qua­li­täts­an­spruch der Betreu­ten sowie der Anspruch, für die Mit­ar­bei­ten­den ein attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber zu sein. Der Fach­kräf­te­man­gel, Kos­ten­stei­ge­run­gen und schwie­ri­ger wer­den­de Refi­nan­zie­rungs­be­din­gun­gen for­dern aktu­ell alle Trä­ger von sozia­len Ein­rich­tun­gen her­aus. Gleich­zei­tig stei­gen die Bedar­fe an sozia­len Ange­bo­ten. „Gemein­sam kön­nen wir die Anfor­de­run­gen der Zukunft bes­ser meis­tern“, erklärt die Vor­sit­zen­de der Fami­li­en- und Alten­hil­fe, Ursu­la Kai­ser-Bibur­ger. So ist es nach der losen Zusam­men­ar­beit der letz­ten Jah­re in Form einer Kor­po­ra­ti­on fol­ge­rich­tig, dass die Fami­li­en- und Alten­hil­fe und der AWO Kreis­ver­band Mit­tel­fran­ken-Süd sich zu einem Zusam­men­schluss in Form der Ein­zel­rechts­nach­fol­ge ent­schie­den haben.

„Wir möch­ten unse­re Kom­pe­ten­zen bün­deln und die sozia­len Ange­bo­te zum Woh­le der Mit­ar­bei­ten­den und der Men­schen in die­ser Stadt und in die­ser Regi­on gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckeln“, so for­mu­liert der AWO Co-Vor­stands­vor­sit­zen­de Sven Ehr­hardt die gemein­sa­me Absicht der bei­den in Schwa­bach eta­blier­ten gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen. Jetzt steht die Umset­zung an: Im Rah­men des Betriebs­über­gan­ges über­nimmt der AWO Kreis­ver­band ab 2024 die Ver­ant­wor­tung für die Ange­bo­te in den Berei­chen ambu­lan­te Pfle­ge und Schul- und Kin­der­be­treu­ung, die bis­lang unter der Flag­ge der Fami­li­en- und Alten­hil­fe stan­den. Dabei wer­den alle Mit­ar­bei­ten­den über­nom­men. Im Zuge der Über­tra­gung sind Kün­di­gun­gen aus­ge­schlos­sen. Die bis­he­ri­gen Ver­ant­wort­li­chen der Fami­li­en- und Alten­hil­fe für die ambu­lan­te Pfle­ge und die Kin­der­be­treu­ung wer­den ihre Erfah­rung und Kom­pe­tenz wei­ter­hin ein­brin­gen, um die Ein­rich­tun­gen zum Woh­le der Mit­ar­bei­ten­den, der Pati­en­ten und der Kin­der in den AWO Kreis­ver­band zu inte­grie­ren. „Wir sind uns als AWO der His­to­rie sowie dem hohen Qua­li­täts­an­spruch der FAH bewusst und wer­den daher das Label der Fami­li­en- und Alten­hil­fe auch zukünf­tig im Stadt­bild erhal­ten“, erklärt AWO Co-Vor­stands­vor­sit­zen­de Chris­ti­ne Hel­ler. Für die Fami­li­en- und Alten­hil­fe bleibt das sozia­le Enga­ge­ment wei­ter­hin ein wich­ti­ges Anlie­gen. Der Betrieb der Tafel bleibt dar­um im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Ver­eins der Fami­li­en- und Alten­hil­fe, der als Teil der AWO-Fami­lie als ideel­ler För­der­ver­ein wei­ter­hin bestehen bleibt und es sich zusätz­lich zur Auf­ga­be macht, die Arbeit der über­tra­ge­nen sozia­len Ein­rich­tun­gen in und um Schwa­bach zu unter­stüt­zen.

Auch wenn die Über­tra­gung zum Bilanz­stich­tag 1.1.2024 wirk­sam wird, nut­zen die Ver­ant­wort­li­chen das kom­plet­te Jahr 2024, um die Mit­ar­bei­ten­den, Kul­tu­ren und Struk­tu­ren behut­sam zusam­men­zu­füh­ren.

Foto: AWO Kreis­ver­band Mit­tel­fran­ken-Süd e. V.