Generationen lernen gemeinsam: Die 9dM im Smartphone-Einsatz

von | 7. April 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Treuchtlingen

Treucht­lin­gen — Wie funk­tio­niert eigent­lich eine Sprach­nach­richt? Was steckt hin­ter dem Begriff „Cloud“? Und wor­auf soll­te man ach­ten, um sich sicher im Inter­net zu bewe­gen? Mit genau sol­chen Fra­gen beschäf­tig­te sich ein beson­de­res Pro­jekt an der Sene­fel­der Schu­le Treucht­lin­gen. Die Klas­se 9dM arbei­te­te dabei mit Senio­rin­nen und Senio­ren zusam­men – und das in ins­ge­samt vier inten­si­ven und abwechs­lungs­rei­chen Tref­fen.

Begeg­nung und Aus­tausch im Mit­tel­punkt

Schon beim ers­ten Ken­nen­ler­nen wur­de deut­lich, dass es hier nicht nur ums Erklä­ren von Tech­nik ging. Durch klei­ne Ein­stiegs­ak­ti­vi­tä­ten kamen Jung und Alt schnell ins Gespräch. In den fol­gen­den Tref­fen ent­stand eine offe­ne Lernat­mo­sphä­re, in der gegen­sei­ti­ger Respekt und Geduld eine gro­ße Rol­le spiel­ten. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter­stütz­ten die Senio­ren Schritt für Schritt im Umgang mit ihren Smart­phones, wäh­rend sie gleich­zei­tig span­nen­de Ein­bli­cke in deren All­tag und Erfah­run­gen erhiel­ten.

Indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung statt Stan­dard­lö­sun­gen

Ein zen­tra­ler Bestand­teil des Pro­jekts war es, gezielt auf die Bedürf­nis­se der Senio­ren ein­zu­ge­hen. Des­halb nah­men sich die Jugend­li­chen zunächst Zeit, um her­aus­zu­fin­den, wel­che Kennt­nis­se bereits vor­han­den waren und wo noch Unsi­cher­hei­ten bestan­den. Auf die­ser Basis ent­wi­ckel­ten sie pass­ge­naue Hil­fen – von ein­fa­chen Schritt-für-Schritt-Anlei­tun­gen bis hin zu anschau­li­chen Erklär­vi­de­os. So konn­te jede Teil­neh­me­rin und jeder Teil­neh­mer genau dort abge­holt wer­den, wo Unter­stüt­zung gebraucht wur­de.

Nach­hal­ti­ge Ergeb­nis­se und posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen

Im Ver­lauf der vier Tref­fen wur­den schnell Fort­schrit­te sicht­bar. Vie­le Senio­ren gewan­nen zuneh­mend Sicher­heit im Umgang mit ihrem Smart­phone und trau­ten sich, neue Funk­tio­nen aus­zu­pro­bie­ren.

Auch die Jugend­li­chen zogen ein posi­ti­ves Fazit: Neben tech­ni­schem Wis­sen stan­den vor allem sozia­le Kom­pe­ten­zen und der direk­te Aus­tausch im Vor­der­grund. Zum Abschluss des Pro­jekts blick­ten alle Betei­lig­ten gemein­sam auf die ver­gan­ge­nen Wochen zurück. Die Senio­ren teil­ten ihre per­sön­li­chen Höhe­punk­te, wäh­rend die Klas­se 9dM ihre erar­bei­te­ten Mate­ria­li­en prä­sen­tier­te – prak­ti­sche Hil­fen, die auch über das Pro­jekt hin­aus genutzt wer­den kön­nen.

Eines wur­de dabei beson­ders deut­lich: Sol­che Begeg­nun­gen schaf­fen nicht nur Wis­sen, son­dern auch Ver­ständ­nis zwi­schen den Gene­ra­tio­nen. Eine Fort­set­zung des Pro­jekts wäre daher ein gro­ßer Gewinn für alle Betei­lig­ten.

Ein herz­li­cher Dank gilt Frau Ger­da Rach­in­ger vom Senio­ren­bei­rat Treucht­lin­gen, die die Zusam­men­ar­beit enga­giert beglei­tet und orga­ni­siert hat.

Bild­un­ter­schrift: Senio­rin­nen und Senio­ren zusam­men mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­se 9dM mit ihrem Leh­rer Domi­nik Pom­pe (ganz rechts) und der Schul­lei­te­rin der Mit­tel­schu­le Susan­na Rath­sam (ganz links). Foto: Domi­nik Pom­pe