Rund 800 Besucher beim Gottesdienst – Mr. Joy begeisterte – Vielfältige Mitmachangebote ließen den Regen vergessen
Gunzenhausen — Am Sonntag, 11. Oktober 2026, lud die Stiftung Hensoltshöhe unter dem Motto „Gott sei Dank“ zum diesjährigen Tag der Hensoltshöhe ein. Trotz des regerischen Wetters nutzten zahlreiche Besucher aus Gunzenhausen und der Region die Gelegenheit, die vielfältigen Einrichtungen und Angebote der Stiftung kennenzulernen und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu erleben. Bereits zum Auftakt kamen rund 800 Menschen zum Gottesdienst in der Zionshalle zusammen. Auch das anschließende Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Begegnungsmöglichkeiten und besonderen Attraktionen erfreute sich großer Beliebtheit.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Motto des Tages: „Gott sei Dank!“ Pfarrer Dr. Wolfgang Becker griff in seiner Predigt die biblische Geschichte von der Heilung der zehn Aussätzigen aus dem Lukasevangelium (Lukas 17,11–19) auf. Obwohl Jesus alle zehn Männer von ihrer Krankheit heilte, kehrte nur einer zurück, um ihm danken. Anhand dieser Begebenheit machte Becker deutlich, dass Jesus den Menschen unendlich viel schenkt und es zahlreiche Gründe gibt, ihm dafür dankbar zu sein. Die Geschichte lud dazu ein, die vielen Geschenke Gottes im eigenen Leben neu wahrzunehmen und Dankbarkeit nicht als selbstverständlich zu betrachten. Besonders dankbar wurden die beiden Jubiläen des Jahres im Gottesdienst gefeiert: Zum einen 100 Jahre Zionshalle — ein Glaubensbau mit einer Segensgeschichte und auch dunklen Flecken. Zum anderen 10 Jahre Stiftung Hensoltshöhe — ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung der Hensoltshöhe und ihrer Handlungsfelder.
Mr. Joy sorgte dreimal für Begeisterung
Ein besonderer Publikumsmagnet war der christliche Künstler Mr. Joy. Gleich drei Mal begeisterte er mit seinen Auftritten die Besucher. Faszinierende Illusionen, überraschende Momente und jede Menge Staunen sorgten bei Groß und Klein für beste Unterhaltung. Seine Beiträge gehörten zu den Höhepunkten des Tages und fanden großen Anklang.
Doch auch abseits der Bühne gab es auf dem Gelände der Stiftung viel zu entdecken. Die zahlreichen Aktionen und Mitmachangebote stießen auf reges Interesse. Familien mit Kindern, ehemalige Schüler und Mitarbeitende sowie Gäste aus der Region nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Hensoltshöhe näher kennenzulernen.
Stiftung Hensoltshöhe zum Anfassen
Mit viel Engagement und Einfallsreichtum hatten die verschiedenen Einrichtungen und Arbeitsbereiche ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Bei den Diakonissen gab es eine große Tombola, in der Altmühlseeklinik konnte man Arztvorträge anhören, die Bildungseinrichtungen boten viele Informationen und Leckereien – um nur einige Highlights des Programms zu nennen. Besonders kreativ zeigte sich in diesem Jahr das Facility Management der Stiftung Hensoltshöhe. Die Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Handwerksberufen hatten sich zahlreiche Mitmachaktionen einfallen lassen:
Bei den Gärtnern konnten die Besucher selbst Setzlinge pflanzen, bei den Malern mit Farbschablonen kreativ werden und bei den Elektrikern ihr Geschick beim Verfolgen eines Drahtes unter Beweis stellen. In Interviews mit Handwerkern gab es zudem interessante Einblicke in deren Berufsalltag und die großen neuen Bauprojekte der Hensoltshöhe. Im Foyer der Zionshalle war zudem ein buntes Info- und Aktionsprogramm aufgebaut zu allen Handlungsfeldern und den beiden Jubiläen.
Großen Zuspruch fand auch das Gewinnspiel, bei dem attraktive Preise auf die Teilnehmer warteten. Über den Hauptgewinn durfte sich eine Familie aus Großlellenfeld freuen: Sie gewann einen E‑Scooter.
Dankbarkeit über den großen Besucherzuspruch
Neben den vielfältigen Programmpunkten waren es vor allem persönliche Begegnungen und Gespräche, die den Tag der Hensoltshöhe prägten. Auch das wenig einladende Wetter konnte die gute Stimmung und das große Interesse der Besucher nicht trüben.
Michael Thummert, Organisator und Leiter der Kommunikation bei der Stiftung Hensoltshöhe, zog ein rundum positives Fazit: „Unser Thema wurde ganz real: Wir sind sehr dankbar, dass so viele Menschen gekommen sind und die vielen Angebote trotz schlechtem Wetter in großer Zahl angenommen haben. Wir sind von dem großen Zuspruch über den ganzen Tag hinweg begeistert.“
So wurde der Tag der Hensoltshöhe auch in diesem Jahr zu einem gelungenen Fest voller guter Erlebnisse – und bot ganz im Sinne seines Mottos viele Gründe, „Gott sei Dank“ zu sagen. Der nächste Tag der Hensoltshöhe wird 2028 stattfinden.
Bildunterschrift: Dankbarkeit war das zentrale Thema des Gottesdienstes. Foto. Jessica Pfleiderer


