„Gott sei Dank“ – Großer Zuspruch beim Tag der Hensoltshöhe

von | 28. Oktober 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Rund 800 Besu­cher beim Got­tes­dienst – Mr. Joy begeis­ter­te – Viel­fäl­ti­ge Mit­ma­ch­an­ge­bo­te lie­ßen den Regen ver­ges­sen

Gun­zen­hau­sen — Am Sonn­tag, 11. Okto­ber 2026, lud die Stif­tung Hen­solts­hö­he unter dem Mot­to „Gott sei Dank“ zum dies­jäh­ri­gen Tag der Hen­solts­hö­he ein. Trotz des rege­ri­schen Wet­ters nutz­ten zahl­rei­che Besu­cher aus Gun­zen­hau­sen und der Regi­on die Gele­gen­heit, die viel­fäl­ti­gen Ein­rich­tun­gen und Ange­bo­te der Stif­tung ken­nen­zu­ler­nen und gemein­sam einen abwechs­lungs­rei­chen Tag zu erle­ben. Bereits zum Auf­takt kamen rund 800 Men­schen zum Got­tes­dienst in der Zions­hal­le zusam­men. Auch das anschlie­ßen­de Pro­gramm mit zahl­rei­chen Mit­mach­ak­tio­nen, Begeg­nungs­mög­lich­kei­ten und beson­de­ren Attrak­tio­nen erfreu­te sich gro­ßer Beliebt­heit.

Im Mit­tel­punkt des Got­tes­diens­tes stand das Mot­to des Tages: „Gott sei Dank!“ Pfar­rer Dr. Wolf­gang Becker griff in sei­ner Pre­digt die bibli­sche Geschich­te von der Hei­lung der zehn Aus­sät­zi­gen aus dem Lukas­evan­ge­li­um (Lukas 17,11–19) auf. Obwohl Jesus alle zehn Män­ner von ihrer Krank­heit heil­te, kehr­te nur einer zurück, um ihm dan­ken. Anhand die­ser Bege­ben­heit mach­te Becker deut­lich, dass Jesus den Men­schen unend­lich viel schenkt und es zahl­rei­che Grün­de gibt, ihm dafür dank­bar zu sein. Die Geschich­te lud dazu ein, die vie­len Geschen­ke Got­tes im eige­nen Leben neu wahr­zu­neh­men und Dank­bar­keit nicht als selbst­ver­ständ­lich zu betrach­ten. Beson­ders dank­bar wur­den die bei­den Jubi­lä­en des Jah­res im Got­tes­dienst gefei­ert: Zum einen 100 Jah­re Zions­hal­le — ein Glau­bens­bau mit einer Segens­ge­schich­te und auch dunk­len Fle­cken. Zum ande­ren 10 Jah­re Stif­tung Hen­solts­hö­he — ein wich­ti­ger Schritt zur Zukunfts­si­che­rung der Hen­solts­hö­he und ihrer Hand­lungs­fel­der. 

Mr. Joy sorg­te drei­mal für Begeis­te­rung

Ein beson­de­rer Publi­kums­ma­gnet war der christ­li­che Künst­ler Mr. Joy. Gleich drei Mal begeis­ter­te er mit sei­nen Auf­trit­ten die Besu­cher. Fas­zi­nie­ren­de Illu­sio­nen, über­ra­schen­de Momen­te und jede Men­ge Stau­nen sorg­ten bei Groß und Klein für bes­te Unter­hal­tung. Sei­ne Bei­trä­ge gehör­ten zu den Höhe­punk­ten des Tages und fan­den gro­ßen Anklang.

Doch auch abseits der Büh­ne gab es auf dem Gelän­de der Stif­tung viel zu ent­de­cken. Die zahl­rei­chen Aktio­nen und Mit­ma­ch­an­ge­bo­te stie­ßen auf reges Inter­es­se. Fami­li­en mit Kin­dern, ehe­ma­li­ge Schü­ler und Mit­ar­bei­ten­de sowie Gäs­te aus der Regi­on nutz­ten die Gele­gen­heit, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und die unter­schied­li­chen Arbeits­be­rei­che der Hen­solts­hö­he näher ken­nen­zu­ler­nen.

Stif­tung Hen­solts­hö­he zum Anfas­sen

Mit viel Enga­ge­ment und Ein­falls­reich­tum hat­ten die ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen und Arbeits­be­rei­che ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm vor­be­rei­tet. Bei den Dia­ko­nis­sen gab es eine gro­ße Tom­bo­la, in der Alt­mühl­see­kli­nik konn­te man Arzt­vor­trä­ge anhö­ren, die Bil­dungs­ein­rich­tun­gen boten vie­le Infor­ma­tio­nen und Lecke­rei­en – um nur eini­ge High­lights des Pro­gramms zu nen­nen. Beson­ders krea­tiv zeig­te sich in die­sem Jahr das Faci­li­ty Manage­ment der Stif­tung Hen­solts­hö­he. Die Mit­ar­bei­ten­den aus den unter­schied­li­chen Hand­werks­be­ru­fen hat­ten sich zahl­rei­che Mit­mach­ak­tio­nen ein­fal­len las­sen:

Bei den Gärt­nern konn­ten die Besu­cher selbst Setz­lin­ge pflan­zen, bei den Malern mit Farb­scha­blo­nen krea­tiv wer­den und bei den Elek­tri­kern ihr Geschick beim Ver­fol­gen eines Drah­tes unter Beweis stel­len. In Inter­views mit Hand­wer­kern gab es zudem inter­es­san­te Ein­bli­cke in deren Berufs­all­tag und die gro­ßen neu­en Bau­pro­jek­te der Hen­solts­hö­he. Im Foy­er der Zions­hal­le war zudem ein bun­tes Info- und Akti­ons­pro­gramm auf­ge­baut zu allen Hand­lungs­fel­dern und den bei­den Jubi­lä­en.

Gro­ßen Zuspruch fand auch das Gewinn­spiel, bei dem attrak­ti­ve Prei­se auf die Teil­neh­mer war­te­ten. Über den Haupt­ge­winn durf­te sich eine Fami­lie aus Groß­lel­len­feld freu­en: Sie gewann einen E‑Scooter.

Dank­bar­keit über den gro­ßen Besu­cher­zu­spruch

Neben den viel­fäl­ti­gen Pro­gramm­punk­ten waren es vor allem per­sön­li­che Begeg­nun­gen und Gesprä­che, die den Tag der Hen­solts­hö­he präg­ten. Auch das wenig ein­la­den­de Wet­ter konn­te die gute Stim­mung und das gro­ße Inter­es­se der Besu­cher nicht trü­ben.

Micha­el Thum­mert, Orga­ni­sa­tor und Lei­ter der Kom­mu­ni­ka­ti­on bei der Stif­tung Hen­solts­hö­he, zog ein rund­um posi­ti­ves Fazit: „Unser The­ma wur­de ganz real: Wir sind sehr dank­bar, dass so vie­le Men­schen gekom­men sind und die vie­len Ange­bo­te trotz schlech­tem Wet­ter in gro­ßer Zahl ange­nom­men haben. Wir sind von dem gro­ßen Zuspruch über den gan­zen Tag hin­weg begeis­tert.“

So wur­de der Tag der Hen­solts­hö­he auch in die­sem Jahr zu einem gelun­ge­nen Fest vol­ler guter Erleb­nis­se – und bot ganz im Sin­ne sei­nes Mot­tos vie­le Grün­de, „Gott sei Dank“ zu sagen. Der nächs­te Tag der Hen­solts­hö­he wird 2028 statt­fin­den.

Bild­un­ter­schrift: Dank­bar­keit war das zen­tra­le The­ma des Got­tes­diens­tes. Foto. Jes­si­ca Pflei­de­rer