Gunzenhäuser Kerwabuam & ‑madli spendeten 1500 Euro an die Tischtennissparte des 1. FC Gunzenhausen

von | 2. Juli 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

(red). Auf hohem Level Tisch­ten­nis zu spie­len, das erfor­dert nicht nur viel Trai­ning, son­dern kos­tet auch Geld. Inves­tiert wer­den muss u.a. in die Aus­rüs­tung, so etwa in pro­fes­sio­nel­le Tisch­ten­nis­plat­ten, wel­che den hohen Stan­dards der Liga­spie­le ent­spre­chen. Für Sport­ver­ei­ne ist das finan­zi­ell ohne Unter­stüt­zung kaum zu wup­pen, Spen­den und Spon­so­ren sind nötig, um die Anfor­de­run­gen zu erfül­len. So auch bei der Tisch­ten­nis­spar­te des 1. FC Gun­zen­hau­sen. Die­se ist über­aus erfolg­reich, zuletzt hat die 1. Her­ren­mann­schaft gar den Auf­stieg in die Lan­des­li­ga fei­ern dür­fen. Nun haben die rund 25 akti­ven Gun­zen­häu­ser Ker­wa­buam & ‑mad­li den Sport­le­rin­nen und Sport­lern mit einer Spen­de in Höhe von 1500 Euro finan­zi­ell unter die Arme gegrif­fen.

„Die stets gut gelaun­te Trup­pe ist Gun­zen­häu­ser Kul­tur­gut und aus dem Stadt­le­ben nicht weg­zu­den­ken“, so Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Unei­gen­nüt­zig und ohne eine Gegen­leis­tung zu ver­lan­gen, unter­stüt­zen die Ker­wa­buam & ‑mad­li regel­mä­ßig Ver­ei­ne, Kin­der­gär­ten oder sozia­le Pro­jek­te. Dabei muss nicht immer Geld flie­ßen. Wenn es nötig ist, packen die Jungs und Mädels auch mit an und mel­den sich zu einem ehren­amt­li­chen Arbeits­ein­satz. Für die­ses selbst­lo­se Wir­ken möch­te ich mich per­sön­lich, aber auch im Namen der Stadt, aus­drück­lich bedan­ken.“

In der Ker­wa­buam & ‑mad­li-DNA steckt die Stär­kung der tra­di­tio­nel­len Kirch­weih­bräu­che in Gun­zen­hau­sen. Ein­nah­men aus Baum­ver­stei­ge­run­gen am Abend der Betrie­be oder Erlö­se beim Ker­wa-Schaf­kopf­tur­nier wer­den gespen­det und für einen guten Zweck ein­ge­setzt. „Mit unse­rem Ein­satz möch­ten wir die loka­le Gemein­schaft unter­stüt­zen“, so Ker­wa­buam & ‑mad­li-Spre­che­rin Jana Bern­wald. „Dies­mal unter­stüt­zen wir die Tisch­ten­nis­spar­te des 1. FC Gun­zen­hau­sen. Der Ver­ein lebt Gemein­schaft und die Mit­glie­der ste­hen für­ein­an­der ein. Sie reprä­sen­tie­ren den Gun­zen­häu­ser Geist und wir möch­ten uns bei den Sport­le­rin­nen und Sport­lern mit unse­rer Spen­de bedan­ken“, betont Mar­cel Beck, eben­falls Spre­cher der Ker­wa­buam & ‑mad­li.

Tisch­ten­nis­spar­ten­lei­ter Ste­fan Gut­h­mann betreut fünf Her­ren­mann­schaf­ten und eine Damen­for­ma­ti­on. Trai­niert wird in der Turn­hal­le der Ste­pha­ni-Schu­le, wer rein­schnup­pern will, kann sich ger­ne unter der E‑Mail stefan.guthmann@web.de mel­den. Die 1500 Euro Spen­den­geld wer­den in Tisch­ten­nis­plat­ten und Bar­rie­ren inves­tiert. Die alten Gerä­te sind bereits 20 Jah­re alt und müs­sen drin­gend aus­ge­tauscht wer­den. Was Tisch­ten­nis so beson­ders macht und von ande­ren Sport­ar­ten unter­schei­det, ist die hohe Geschwin­dig­keit, mit der ein Ball über den Tisch gespielt wird. Es braucht blitz­schnel­le Reak­tio­nen und Prä­zi­si­on, wer zu lan­ge über den nächs­ten Schlag nach­denkt, der hat schon ver­lo­ren. Tisch­ten­nis ist ein wun­der­ba­rer Kon­zen­tra­ti­ons­trai­ner und für jedes Alter geeig­net.

„Tisch­ten­nis ist Sport für jeder­frau und jeder­mann“, ergänzt Jana Bern­wald. „Wenn es um Bäl­le geht, die ins Ecki­ge müs­sen, den­ken die meis­ten zwar in ers­ter Linie an Fuß­ball. Tisch­ten­nis ist jedoch eine super Alter­na­ti­ve und wir freu­en uns, dass wir mit unse­rer Spen­de den Spiel­be­trieb und den Ver­ein unter­stüt­zen konn­ten.“

Wer mehr über die Gun­zen­häu­ser Ker­wa­buam & ‑mad­li erfah­ren oder sogar mit­ma­chen möch­te, kann sich ger­ne Insta­gram (@kerwabuamgun) mit der Trup­pe kurz­schlie­ßen.

Foto: Stadt Gunzenhausen/ Manu­el Gros­ser