Gut ankommen – von Anfang an

von | 3. September 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

59 inter­na­tio­na­le Aus­zu­bil­den­de star­ten bei Dia­ko­neo in einen neu­en Lebens­ab­schnitt

Neu­en­det­tels­au – 59 jun­ge Men­schen kom­men in die­sem Jahr aus dem Aus­land zu Dia­ko­neo, um in Deutsch­land ihre Aus­bil­dung zu begin­nen. Für sie ist der 1. Sep­tem­ber nicht nur der Start ins Berufs­le­ben, son­dern auch der Beginn eines neu­en Lebens­ab­schnitts. Damit das Ankom­men gelingt, unter­stützt Dia­ko­neo die inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den bereits vor ihrer Ein­rei­se und beglei­tet sie auch wäh­rend der Aus­bil­dung im All­tag.

Am 1. Sep­tem­ber star­ten ins­ge­samt 227 jun­ge Men­schen ihre Aus­bil­dung bei Dia­ko­neo. 59 von ihnen haben dafür ihre Hei­mat ver­las­sen und kom­men aus dem Aus­land nach Deutsch­land. Sie begin­nen unter ande­rem eine gene­ra­lis­ti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung, eine Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­hil­fe oder eine Aus­bil­dung in der Hei­ler­zie­hungs­pfle­ge und Hei­ler­zie­hungs­pfle­ge­as­sis­tenz.
Für alle gel­ten dabei die­sel­ben fach­li­chen Anfor­de­run­gen: Die inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den absol­vie­ren die­sel­be Aus­bil­dung wie ihre deut­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und erwer­ben den­sel­ben Abschluss.

Was sich unter­schei­det, sind die zusätz­li­chen Her­aus­for­de­run­gen eines sol­chen Neu­starts. Die inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den brin­gen bereits Deutsch­kennt­nis­se auf dem Sprach­ni­veau B2 mit. Im Aus­bil­dungs- und Arbeits­all­tag ent­wi­ckeln sie ihre Sprach­kennt­nis­se wei­ter – von der Fach­spra­che bis zur Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern, Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, Ange­hö­ri­gen und Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Gleich­zei­tig müs­sen sie sich in einem neu­en Land und einem neu­en All­tag zurecht­fin­den.

„Ich möch­te unse­re Aus­zu­bil­den­den ganz herz­lich will­kom­men hei­ßen. Wir freu­en uns sehr, dass ihr euch dafür ent­schie­den habt, Teil von Dia­ko­neo zu wer­den. Für uns ist das ein wich­ti­ger Schritt, denn wir ste­hen für Viel­falt und sehen sie als einen ganz wesent­li­chen Bestand­teil unse­rer Arbeit und unse­res Mit­ein­an­ders“, sagt Ina Stricks­t­rock, Vor­stän­din Per­so­nal und Unter­neh­mens­ent­wick­lung bei Dia­ko­neo.

Genau des­halb beginnt Inte­gra­ti­on bei Dia­ko­neo nicht erst am ers­ten Arbeits­tag. Bereits bei der Gewin­nung inter­na­tio­na­ler Aus­zu­bil­den­der arbei­tet Dia­ko­neo mit aus­ge­wähl­ten Part­nern wie Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren und Sprach­schu­len zusam­men, damit die Anwer­bung fair, trans­pa­rent und rechts­si­cher erfolgt und die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber gut auf ihren Weg nach Deutsch­land vor­be­rei­tet sind. Nach der Aus­wahl unter­stützt Dia­ko­neo bei den not­wen­di­gen For­ma­li­tä­ten rund um die Ein­rei­se und gibt früh­zei­tig Ori­en­tie­rung für das Leben und Arbei­ten in Deutsch­land. Denn mit einem Aus­bil­dungs­platz sind vie­le Fra­gen ver­bun­den: Wo wer­de ich woh­nen? Wie funk­tio­niert mein ers­ter Arbeits­tag? Was muss ich bei Behör­den oder Ver­si­che­run­gen beach­ten? Wie kom­me ich mit Bus und Bahn zur Arbeit? Und was bedeu­ten eigent­lich Kalt­mie­te, Kau­ti­on oder Rund­funk­bei­trag? Dafür erhal­ten die inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen und fes­te Ansprech­part­ne­rin­nen und Ansprech­part­ner – sowohl in den jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen als auch bei den bei­den Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten. Gleich­zei­tig sol­len sie mög­lichst früh wis­sen, was sie in Deutsch­land und bei Dia­ko­neo erwar­tet. Dabei geht es um ganz prak­ti­sche Fra­gen rund um Woh­nen, Behör­den, Ver­si­che­run­gen, Mobi­li­tät und den All­tag in Deutsch­land. Dafür erhal­ten die inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen und fes­te Ansprech­part­ne­rin­nen und Ansprech­part­ner – sowohl in den jewei­li­gen Ein­rich­tun­gen als auch bei den bei­den Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­ten.

Eine Will­kom­mens­map­pe bün­delt wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die ers­ten Wochen und Mona­te. Sie reicht von der Ein­ar­bei­tung und den Arbeits­ab­läu­fen über Krank­heit und Per­so­nal­ent­wick­lung bis hin zu Woh­nen, Mobi­li­tät, Ver­si­che­run­gen und Behör­den­gän­gen. Auch bei der Ori­en­tie­rung im All­tag erhal­ten die neu­en Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen Unter­stüt­zung.

Auf Wunsch stellt Dia­ko­neo den inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den wäh­rend ihrer Aus­bil­dung auch Wohn­raum zur Ver­fü­gung. In Neu­en­det­tels­au kön­nen sie bei­spiels­wei­se zunächst im Wohn­kol­leg unter­kom­men. Wer spä­ter eine eige­ne Woh­nung suchen möch­te, erhält dabei Unter­stüt­zung und Ori­en­tie­rung.

Ent­schei­dend ist dabei: Die Infor­ma­tio­nen wer­den nicht ein­fach nur aus­ge­hän­digt. Gera­de in den ers­ten Tagen beglei­ten Mit­ar­bei­ten­de die neu­en Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei wich­ti­gen Schrit­ten, etwa bei der Wohn­sitz­an­mel­dung oder bei orga­ni­sa­to­ri­schen Fra­gen. Sie zei­gen ihnen auch, wie Din­ge des täg­li­chen Lebens in Deutsch­land funk­tio­nie­ren. Dabei geht es nicht dar­um, den inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den ihre Aus­bil­dung leich­ter zu machen. Die fach­li­chen Anfor­de­run­gen sind für alle gleich. Es geht dar­um, das Ankom­men leich­ter zu machen.

Dass inter­na­tio­na­le Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen längst ein wich­ti­ger Teil von Dia­ko­neo sind, zei­gen auch die aktu­el­len Zah­len: Bei Dia­ko­neo arbei­ten 8.521 Men­schen, davon 1.310 ohne deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit. Sie kom­men aus ins­ge­samt 98 Län­dern. Auch unter den 471 Aus­zu­bil­den­den ist die Inter­na­tio­na­li­tät groß: 198 haben kei­ne deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit und kom­men aus 49 unter­schied­li­chen Län­dern. Die 59 inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gangs sind dar­in noch nicht ent­hal­ten. Hin­ter die­sen Zah­len ste­hen Men­schen, die teil­wei­se Tau­sen­de Kilo­me­ter hin­ter sich las­sen, um ihren beruf­li­chen Weg bei Dia­ko­neo fort­zu­set­zen.

Bild­un­ter­schrift: Die neu­en inter­na­tio­na­len Aus­zu­bil­den­den wur­den von Dia­ko­neo Mit­ar­bei­ten­den am Flug­ha­fen abge­holt. Foto: Diakoneo/ Chris­ti­na Holz­in­ger

Dia­ko­neo ist mit rund 10.000 Mit­ar­bei­ten­den eines der größ­ten Gesund­heits- und Sozi­al­un­ter­neh­men in Deutsch­land. Wir sind offen für kul­tu­rel­le und reli­giö­se Viel­falt und set­zen uns für eine fried­li­che und inklu­si­ve Zukunft ein, in der Mensch­lich­keit und Respekt unse­re Gesell­schaft prä­gen. Als inter­na­tio­nal ver­netz­tes dia­ko­ni­sches Unter­neh­men in Süd­deutsch­land beglei­tet Dia­ko­neo Men­schen, die in ihren Lebens­si­tua­tio­nen ver­läss­li­che Unter­stüt­zung suchen. In mehr als 200 Ein­rich­tun­gen bie­ten wir umfas­sen­de Leis­tun­gen in den Berei­chen Bil­dung, Gesund­heit, Pfle­ge, Woh­nen, Assis­tenz, Arbeit und Spi­ri­tua­li­tät – weil wir das Leben lie­ben. Mehr Infor­ma­tio­nen unter: www.diakoneo.de.