59 internationale Auszubildende starten bei Diakoneo in einen neuen Lebensabschnitt
Neuendettelsau – 59 junge Menschen kommen in diesem Jahr aus dem Ausland zu Diakoneo, um in Deutschland ihre Ausbildung zu beginnen. Für sie ist der 1. September nicht nur der Start ins Berufsleben, sondern auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Damit das Ankommen gelingt, unterstützt Diakoneo die internationalen Auszubildenden bereits vor ihrer Einreise und begleitet sie auch während der Ausbildung im Alltag.
Am 1. September starten insgesamt 227 junge Menschen ihre Ausbildung bei Diakoneo. 59 von ihnen haben dafür ihre Heimat verlassen und kommen aus dem Ausland nach Deutschland. Sie beginnen unter anderem eine generalistische Pflegeausbildung, eine Ausbildung zur Pflegefachhilfe oder eine Ausbildung in der Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegeassistenz.
Für alle gelten dabei dieselben fachlichen Anforderungen: Die internationalen Auszubildenden absolvieren dieselbe Ausbildung wie ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen und erwerben denselben Abschluss.
Was sich unterscheidet, sind die zusätzlichen Herausforderungen eines solchen Neustarts. Die internationalen Auszubildenden bringen bereits Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B2 mit. Im Ausbildungs- und Arbeitsalltag entwickeln sie ihre Sprachkenntnisse weiter – von der Fachsprache bis zur Kommunikation mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig müssen sie sich in einem neuen Land und einem neuen Alltag zurechtfinden.
„Ich möchte unsere Auszubildenden ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns sehr, dass ihr euch dafür entschieden habt, Teil von Diakoneo zu werden. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, denn wir stehen für Vielfalt und sehen sie als einen ganz wesentlichen Bestandteil unserer Arbeit und unseres Miteinanders“, sagt Ina Strickstrock, Vorständin Personal und Unternehmensentwicklung bei Diakoneo.
Genau deshalb beginnt Integration bei Diakoneo nicht erst am ersten Arbeitstag. Bereits bei der Gewinnung internationaler Auszubildender arbeitet Diakoneo mit ausgewählten Partnern wie Vermittlungsagenturen und Sprachschulen zusammen, damit die Anwerbung fair, transparent und rechtssicher erfolgt und die Bewerberinnen und Bewerber gut auf ihren Weg nach Deutschland vorbereitet sind. Nach der Auswahl unterstützt Diakoneo bei den notwendigen Formalitäten rund um die Einreise und gibt frühzeitig Orientierung für das Leben und Arbeiten in Deutschland. Denn mit einem Ausbildungsplatz sind viele Fragen verbunden: Wo werde ich wohnen? Wie funktioniert mein erster Arbeitstag? Was muss ich bei Behörden oder Versicherungen beachten? Wie komme ich mit Bus und Bahn zur Arbeit? Und was bedeuten eigentlich Kaltmiete, Kaution oder Rundfunkbeitrag? Dafür erhalten die internationalen Auszubildenden umfangreiche Informationen und feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner – sowohl in den jeweiligen Einrichtungen als auch bei den beiden Integrationsbeauftragten. Gleichzeitig sollen sie möglichst früh wissen, was sie in Deutschland und bei Diakoneo erwartet. Dabei geht es um ganz praktische Fragen rund um Wohnen, Behörden, Versicherungen, Mobilität und den Alltag in Deutschland. Dafür erhalten die internationalen Auszubildenden umfangreiche Informationen und feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner – sowohl in den jeweiligen Einrichtungen als auch bei den beiden Integrationsbeauftragten.
Eine Willkommensmappe bündelt wichtige Informationen für die ersten Wochen und Monate. Sie reicht von der Einarbeitung und den Arbeitsabläufen über Krankheit und Personalentwicklung bis hin zu Wohnen, Mobilität, Versicherungen und Behördengängen. Auch bei der Orientierung im Alltag erhalten die neuen Kolleginnen und Kollegen Unterstützung.
Auf Wunsch stellt Diakoneo den internationalen Auszubildenden während ihrer Ausbildung auch Wohnraum zur Verfügung. In Neuendettelsau können sie beispielsweise zunächst im Wohnkolleg unterkommen. Wer später eine eigene Wohnung suchen möchte, erhält dabei Unterstützung und Orientierung.
Entscheidend ist dabei: Die Informationen werden nicht einfach nur ausgehändigt. Gerade in den ersten Tagen begleiten Mitarbeitende die neuen Kolleginnen und Kollegen bei wichtigen Schritten, etwa bei der Wohnsitzanmeldung oder bei organisatorischen Fragen. Sie zeigen ihnen auch, wie Dinge des täglichen Lebens in Deutschland funktionieren. Dabei geht es nicht darum, den internationalen Auszubildenden ihre Ausbildung leichter zu machen. Die fachlichen Anforderungen sind für alle gleich. Es geht darum, das Ankommen leichter zu machen.
Dass internationale Kolleginnen und Kollegen längst ein wichtiger Teil von Diakoneo sind, zeigen auch die aktuellen Zahlen: Bei Diakoneo arbeiten 8.521 Menschen, davon 1.310 ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Sie kommen aus insgesamt 98 Ländern. Auch unter den 471 Auszubildenden ist die Internationalität groß: 198 haben keine deutsche Staatsangehörigkeit und kommen aus 49 unterschiedlichen Ländern. Die 59 internationalen Auszubildenden des neuen Ausbildungsjahrgangs sind darin noch nicht enthalten. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die teilweise Tausende Kilometer hinter sich lassen, um ihren beruflichen Weg bei Diakoneo fortzusetzen.
Bildunterschrift: Die neuen internationalen Auszubildenden wurden von Diakoneo Mitarbeitenden am Flughafen abgeholt. Foto: Diakoneo/ Christina Holzinger
Diakoneo ist mit rund 10.000 Mitarbeitenden eines der größten Gesundheits- und Sozialunternehmen in Deutschland. Wir sind offen für kulturelle und religiöse Vielfalt und setzen uns für eine friedliche und inklusive Zukunft ein, in der Menschlichkeit und Respekt unsere Gesellschaft prägen. Als international vernetztes diakonisches Unternehmen in Süddeutschland begleitet Diakoneo Menschen, die in ihren Lebenssituationen verlässliche Unterstützung suchen. In mehr als 200 Einrichtungen bieten wir umfassende Leistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen, Assistenz, Arbeit und Spiritualität – weil wir das Leben lieben. Mehr Informationen unter: www.diakoneo.de.


