Hochschule Ansbach — Feierliche Eröffnung der neuen Räumlichkeiten durch Staatsminister Markus Blume (MdL)

von | 15. April 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Ans­bach (red). Die Hoch­schu­le Ans­bach wächst – und das mit­ten in der Stadt: Im benach­bar­ten Brü­cken-Cen­ter ste­hen seit dem Som­mer­se­mes­ter rund 5.000 m² modern gestal­te­te Lehr‑, Lern- und Labor­flä­chen zur Ver­fü­gung. Über eine neue Glas­brü­cke sind der Zen­tral­cam­pus und das Brü­cken-Cen­ter direkt mit­ein­an­der ver­bun­den.

Im Rah­men der Eröff­nungs­fei­er mach­te sich Staats­mi­nis­ter Mar­kus Blu­me (MdL) als Ehren­gast gemein­sam mit Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr.-Ing. Sascha Mül­ler-Feu­er­stein und Ste­phan Hof, Zen­tral­ge­schäfts­füh­rer der DV Immo­bi­li­en Manage­ment GmbH, selbst ein Bild von den neu­en Räum­lich­kei­ten und zeig­te sich von der moder­nen Lern- und Arbeits­um­ge­bung beein­druckt.

Bay­erns Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Mar­kus Blu­me (MdL): „Wir fei­ern die größ­te Cam­pus-Erwei­te­rung in der Geschich­te der Hoch­schu­le Ans­bach. Unse­re frän­ki­sche Pre­mi­um-Hoch­schu­le ist auf der Erfolgs­spur. Und: Erfolg braucht Platz. Die Erwei­te­rung im Brü­cken-Cen­ter ist ein Brü­cken­schlag in die Zukunft. Durch unse­re High­tech-Agen­da Bay­ern haben wir 560 Stu­di­en­plät­ze und 26 Pro­fes­su­ren zusätz­lich an der Hoch­schu­le ein­ge­rich­tet – seit­dem brummt es rich­tig: Wir haben bei Stu­die­ren­den einen Anstieg um 33 Pro­zent. Das Invest­ment in die neu­en Räu­me ist auch ein Invest­ment in die Zukunft der Regi­on: Wis­sen aus der Hoch­schu­le fin­det den Weg in die Pra­xis – das bedeu­tet Wert­schöp­fung und Wohl­stand. Herz­li­chen Dank an den Prä­si­den­ten Prof. Dr.-Ing. Sascha Mül­ler-Feu­er­stein und sein Team für den tol­len Antrieb. Der ‚Ans­bach-Spi­rit’ wird uns wei­ter in Atem hal­ten – und das ist gut so!“

Die neu­en Räum­lich­kei­ten bie­ten ein fle­xi­bles Lern­um­feld mit 18 Büros, fünf Labo­ren, einem Audi­max mit Platz für bis zu 350 Stu­die­ren­de und sie­ben Semi­nar­räu­men sowie Co-Working-Berei­che und Grup­pen­räu­me für inno­va­ti­ve Lehr­kon­zep­te.

High­lights sind der Acti­vi­ty Hub für Kul­tur und Sport, ein fle­xi­bel nutz­ba­rer Sca­le-Up-Room mit inter­ak­ti­ver Tech­nik sowie ein XR-Labor für For­schung in Vir­tu­al und Aug­men­ted Rea­li­ty. Die Räu­me sind farb­psy­cho­lo­gisch gestal­tet und erlau­ben indi­vi­du­el­le Nut­zung: Möbel las­sen sich fle­xi­bel anpas­sen, digi­ta­le und hybri­de For­ma­te wer­den somit opti­mal unter­stützt.

Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr.-Ing. Sascha Mül­ler-Feu­er­stein betont das Poten­ti­al des neu­en Stand­orts: „Mit die­ser Erwei­te­rung ins Brü­cken-Cen­ter set­zen wir ein star­kes Zei­chen für die Zukunft unse­rer Hoch­schu­le: Wir schaf­fen nicht nur moder­ne Räu­me für Leh­re, For­schung und Begeg­nung, son­dern ver­an­kern uns noch tie­fer im Her­zen der Stadt. Die direk­te Ver­bin­dung von Cam­pus und Brü­cken-Cen­ter steht sinn­bild­lich für Offen­heit, Inno­va­ti­on und geleb­ten Aus­tausch.”

Ähn­lich hoch bewer­tet auch Ste­phan Hof, Zen­tral­ge­schäfts­füh­rer der DV Immo­bi­li­en Manage­ment GmbH, die neu­en Räum­lich­kei­ten: „Die Nach­nut­zung einer ehe­ma­li­gen Ein­zel­han­dels­flä­che kann eine Blau­pau­se für leer­ste­hen­de Kauf­häu­ser in Innen­städ­ten sein. Der Brü­cken­schlag ist ein Sym­bol für die Zusam­men­ge­hö­rig­keit von Hoch­schu­le und Stadt­ge­sell­schaft mit dem Brü­cken-Cen­ter als Bin­de­glied.“

Die erfolg­rei­che Umset­zung die­ses Pro­jekts wur­de durch die Immo­bi­li­en Frei­staat Bay­ern (IMBY) ermög­licht, die die ver­trag­li­che Anmie­tung der Flä­chen koor­di­nier­te und somit den Weg für die­se zukunfts­wei­sen­de Nut­zung ebne­te.

Foto: Celi­ne Schnei­der