Informationen zum Schuljahresbeginn 2023/24 in Altmühlfranken

von | 19. September 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Alt­mühl­fran­ken (red). Im Schul­jahr 2023/24 besu­chen 3637 (2022/23 = 3478) (2021/22 = 3151) (2020/21 = 3103) (2019/20 = 3173; 2018/19 = 3201) Schü­le­rin­nen und Schü­ler in 162 (157;146; 145; 150; 151) Klas­sen die Grund­schu­len in unse­rem Schul­amts­be­zirk.

In der Mit­tel­schu­le wer­den 1940 (Vor­jah­re: 1979; 1916; 1889; 1878; 1816) Schü­le­rin­nen und Schü­ler in 90 (Vor­jah­re: 96; 92; 92; 90; 92) Klas­sen unter­rich­tet.

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Gesamt­schü­ler­zahl mit 5577 (Vor­jah­re: 5457; 5063; 4992; 5051; 5017) erfreu­li­cher­wei­se wie­der ange­stie­gen. Das ist einer­seits auf die gestie­ge­nen Gebur­ten­zah­len, aber auch auf die Beschu­lung von ukrai­ni­schen Kin­dern und Jugend­li­chen zurück­zu­füh­ren. An drei Mit­tel­schu­len im Land­kreis wur­den Brü­cken­klas­sen mit ins­ge­samt 50 Schü­le­rin­nen und Schü­lern gebil­det. Dane­ben gibt es drei Brü­cken­klas­sen an der Sene­fel­der-Real­schu­le, der Real­schu­le Wei­ßen­burg und am Simon-Mari­us-Gym­na­si­um in Gun­zen­hau­sen.

Mit den ins­ge­samt zuge­teil­ten Leh­rer­stun­den konn­ten an den Grund- und Mit­tel­schu­len alle Stun­den des Pflicht­un­ter­richts abge­deckt wer­den, wobei sich die Zutei­lung gering­fü­gig bes­ser gestal­tet als im Vor­jahr. Einer­seits wur­de dafür die Grup­pen­bil­dung im Lau­fe der Unter­richts­pla­nung so gestal­tet, dass die Grup­pen­grö­ßen wie­der eher am obe­ren Ran­de des Mög­li­chen bzw. Erlaub­ten gehal­ten wur­den und ande­rer­seits tra­ten bis auf eine Aus­nah­me alle Lehr­kräf­te ihren Dienst an. Im Vor­jahr ver­zich­te­ten neun bereits zuge­teil­te Lehr­kräf­te aus per­sön­li­chen Grün­den auf ihre Ein­stel­lung, was erwar­tungs­ge­mäß zu erheb­li­chen Pro­ble­men im Ver­lauf des Schul­jah­res geführt hat.

Die durch­schnitt­li­che Anzahl der Schü­le­rin­nen und Schü­ler pro Klas­se in den Grund­schu­len hat sich zwar nur unwe­sent­lich im Ver­gleich zum Vor­jahr erhöht (von 22,1 auf 22,4), jedoch ist z. B. an der Grund­schu­le in Wei­ßen­burg ein Durch­schnitt von 26,5 Schü­lern pro Klas­se zu ver­zeich­nen. Auch an der Grund­schu­le Süd in Gun­zen­hau­sen muss­ten die drei letzt­jäh­ri­gen drit­ten Klas­sen zu zwei vier­ten Klas­sen mit jeweils 28 Schü­le­rin­nen und Schü­lern zusam­men­ge­fasst wer­den.

Im kom­men­den Schul­jahr müs­sen ver­mehrt zwei Lehr­kräf­te zusam­men eine Klas­sen­lei­tung über­neh­men. Das ist auf den hohen Anteil an Teil­zeit­be­schäf­ti­gung bei den Lehr­kräf­ten zurück­zu­füh­ren.

Die Mobi­le Reser­ve, in der Lehr­kräf­te für erkrank­te Leh­re­rin­nen und Leh­rer im kom­men­den Schul­jahr zur Ver­fü­gung ste­hen, konn­te soli­de auf­ge­stellt wer­den.

Ein Grund dafür ist, dass die Anzahl der Leh­re­rin­nen und Leh­rer, die mit Arbeits­ver­trag ein­ge­stellt wer­den, sich von 60 im Vor­jahr auf 81 erhöht hat. Einer­seits wird hier sehr enga­gier­te Arbeit geleis­tet, ande­rer­seits wird die Ent­wick­lung auch mit Sor­ge betrach­tet, weil zahl­rei­che Lehr­amts­stu­die­ren­de sehr früh, vor ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn, viel Ver­ant­wor­tung über­neh­men müs­sen. Neben den Lehr­amts­stu­die­ren­den sind bei die­sen „Exter­nen“ wie­der ehe­ma­li­ge Lehr­kräf­te und ande­re päd­ago­gisch Vor­ge­bil­de­te an den Schu­len im Ein­satz.

Bemer­kens­wert ist die Ent­wick­lung, dass mitt­ler­wei­le auch künf­ti­ge Lehr­amts­an­wär­ter nach ihrem 1. Staats­examen an der Uni­ver­si­tät ihren Dienst nicht antre­ten, obwohl sie sich zunächst zum Vor­be­rei­tungs­dienst ange­mel­det hat­ten. Ob dies ein ein­ma­li­ges Phä­no­men ist oder sich hier gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen nie­der­schla­gen, wird abzu­war­ten sein.

Am ers­ten Schul­tag über­wog aber wie­der bei allen die Freu­de und Vor­freu­de auf das kom­men­de Schul­jahr, natür­lich ins­be­son­de­re bei den fast 1000 Erst­kläss­lern in unse­rem Land­kreis.

Foto: Pix­a­bay