Internationale Akkordeonale erneut in der Kulturfabrik — Die Besten der Besten feiern das Akkordeon

von | 21. April 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Roth (red).  Ob tra­di­tio­nell oder zeit­ge­nös­sisch, folk­lo­ris­tisch, klas­sisch, jaz­zig – das Pro­gramm der dies­jäh­ri­gen Akkor­deo­na­le, die am 27. April um 20 Uhr in der Kul­tur­fa­brik statt­fin­det, sprüht vor Tem­pe­ra­ment, Esprit und Poe­sie. Heu­er mit dabei: Sie­ben Musiker*innen, die ihr Instru­ment der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten auf unter­schied­lichs­te Wei­se fei­ern.

Fein­sin­ni­ge nor­di­sche Glanz­lich­ter, atem­be­rau­ben­de Vir­tuo­si­tät von Ser­bisch bis Klas­sisch, lei­den­schaft­li­che medi­ter­ra­ne Can­zo­ni, unkon­ven­tio­nel­le öster­rei­chi­sche Jazz-Per­len, nie­der­län­di­scher Klang­äs­the­tik, groo­ven­des Flü­gel­horn und meis­ter­haftat­mo­sphä­ri­sches Har­fen­spiel sind die Ingre­di­en­zi­en, aus denen sich die Akkor­deo­na­le die­ses Jahr zusam­men­setzt. Da ist Ire­ne Til­lung aus Nor­we­gen mit fili­gra­ne Kom­po­si­tio­nen von nor­di­scher Schön­heit. Sie ist in klas­si­scher Musik aus­ge­bil­det, spielt aber auch seit Jah­ren tra­di­tio­nel­le Musik und Volks­mu­sik. Die musi­ka­li­sche Lauf­bahn von Djord­je Davi­do­vic aus Ser­bi­en und ist gepflas­tert von Prei­sen bei inter­na­tio­na­len Akkor­de­on­wett­be­wer­ben. Regel­mä­ßig kon­zer­tiert er mit ver­schie­de­nen Ensem­bles in Asi­en, Ame­ri­ka und Euro­pa. Mar­cel­lo Squil­lan­te kommt aus Nea­pel und ist musi­ka­lisch aufs Innigs­te mit sei­ner Hei­mat­stadt ver­bun­den. Sein Leben ist die Stra­ßen­mu­sik, sei­ne künst­le­ri­schen The­men sizi­lia­ni­sche Sere­na­den, kala­bri­sche Taran­tel­las und nea­po­li­ta­ni­sche Klas­si­ker. Melo­di­ös und expe­ri­men­tell wird es mit Paul Schu­berth aus Öster­reich. Zu sei­nen Lieb­lings­pro­jek­ten gehö­ren sein Duo mit dem tsche­chi­schen Gei­ger und Sän­ger Tomás Novak und das trio akk:zent. Nicht weg­zu­den­ken von der Akkor­deo­na­le ist der nie­der­län­di­sche Meis­ter Ser­vais Haa­nen, der zugleich Draht­zie­her und Orga­ni­sa­tor der Akkor­deo­na­le ist. Sei­ne mit kno­chen­tro­cke­nem Humor gespick­ten Mode­ra­tio­nen haben Kult­sta­tus. Musi­ka­lisch ergänzt wird der Abend von der pol­ni­schen Jazz­trom­pe­te­rin und Flü­gel­hor­nis­tin Kaya Mel­ler, die in Graz lebt. Neben Pro­jek­ten wie der Brass Band Groov’n’Move lei­tet sie auch ihr eige­nes Ensem­ble Kaya Mel­ler Quar­tett, das auf Eigen­kom­po­si­tio­nen basiert. Als pro­duk­ti­ve und mutig inno­va­ti­ve Har­fe­nis­tin, Kom­po­nis­tin und Sän­ge­rin arbei­tet die Schot­tin Esther Swift in so unter­schied­li­chen Gen­res wie klas­si­sche Kam­mer­mu­sik und frei­er Impro­vi­sa­ti­on und schreibt für gro­ße und klei­nes Ensem­bles. Mit ihrer Musik ist sie nach Viet­nam, Neu­see­land, Malay­sia und in die Mon­go­lei und dar­über hin­aus gereist. Alle zusam­men erge­ben ein hoch­ka­rä­ti­ges Kon­zert­pro­gramm auf höchs­tem musi­ka­li­schem Niveau.

Kar­ten gibt es an den bekann­ten even­tim-Vor­ver­kaufs­stel­len, online über eventim.de sowie in Roth bei Bücher Gen­ni­ges und Buch­hand­lung Feu­er­lein und an der Abend­kas­se. Ermä­ßig­te Kar­ten sind aus­schließ­lich an der Abend­kas­se erhält­lich. Reser­vie­rung unter Tel. 09171 848–714.

Foto: Kufa Pres­se