Langlau (red). Die “Scientific-Technical Commission” der International Hop Growers’ Convention (IHGC) tagte im Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee in Franken. Rund 60 Fachleute aus mehr als 15 Ländern kamen zu dieser Fachtagung zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen im internationalen Hopfenanbau auszutauschen.
Im Mittelpunkt der Sitzungen standen Forschungsergebnisse zur Sortenentwicklung, Strategien für nachhaltigen Pflanzenschutz sowie die Integration digitaler Monitoringsysteme im Hopfenbau. Neben den Fachvorträgen boten Besichtigungen regionaler Hopfenanlagen im Anbaugebiet Spalt einen praxisnahen Einblick in moderne Anbaumethoden unter realen Bedingungen.
Die Veranstaltung wurde durch Dr. Florian Weihrauch, Vorsitzender der Scientific Technical Commission der IHGC, organisiert. “Die internationale Zusammenarbeit im Hopfensektor ist entscheidend, um auf klimatische und wirtschaftliche Veränderungen reagieren zu können. Nur durch einen intensiven Austausch von Forschung und Praxis lassen sich zukunftsfähige Lösungen entwickeln”, so Dr. Weihrauch.
Ein zentrales Ziel der Tagung war es, aktuelle Herausforderungen – wie Klimaanpassung, Schädlingsdruck und Rückstandsvorgaben – gemeinsam zu diskutieren und Handlungsempfehlungen für Anbauer und Verbände zu formulieren. Die Bedeutung internationaler Kooperation wurde mehrfach betont, insbesondere im Hinblick auf harmonisierte Standards und den Wissensaustausch zwischen den Anbauländern.
Die IHGC ist ein globaler Zusammenschluss von Hopfenproduzenten, Händlern und Fachinstitutionen. Sie dient der Koordination und Interessenvertretung der internationalen Hopfenwirtschaft und bietet Plattformen für den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis.
Bildunterschrift: Dr. Florian Weihrauch, Vorsitzender der Scientific Technical Commission der IHGC, organisierte die Veranstaltung. Foto: Dr. Florian Weihrauch.


