Irre Nächte in Mittelfranken 2025 — Der Film „SAD JOKES“ hat das Leben mit Depressionen zum Thema

von | 24. April 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Vom 6. Mai bis 27. Mai 2025 ver­an­stal­ten die Bezirks­kli­ni­ken Mit­tel­fran­ken, der Kri­sen­dienst Mit­tel­fran­ken und die Sozi­al­psych­ia­tri­schen Diens­te wie­der die „Irren Näch­te in Mit­tel­fran­ken“. An ins­ge­samt 12 Orten wird in die­sem Jahr der Film „SAD JOKES“ von Fabi­an Stumm gezeigt. In Gun­zen­hau­sen läuft der Film am Mitt­woch, 14.05.2025, um 19.00 Uhr, im Kino Moview­orld.

Über den Film
Im 2024 erschie­ne­nen Film sind Joseph (Fabi­an Sturm) und Sonya (Haley Loui­se Jones) durch eine enge Freund­schaft und ihren klei­nen Sohn Pino ver­bun­den, den sie gemein­sam auf­zie­hen. Wäh­rend sich Regis­seur Joseph an einer neu­en Film­idee und der Tren­nung von sei­nem Ex-Freund Marc (Jonas Dass­ler) abar­bei­tet, lei­det Sonya unter einer Depres­si­on, die sie zuse­hends aus ihrem Leben her­aus­reißt. Als sie in einer Kli­nik unter­kommt, muss Joseph nicht nur mit sei­nem Fami­li­en­all­tag, son­dern auch sei­nen künst­le­ri­schen Ambi­tio­nen jon­glie­ren.

In sei­nem zwei­ten Spiel­film ver­mischt Autor und Regis­seur Fabi­an Stumm („Kno­chen und Namen“) unter­schied­lichs­te Gefühls­ton­ar­ten zu einer tra­gi­ko­mi­schen Refle­xi­on der Wirk­lich­keit. „Sad Jokes“ ist absurd und banal, hoff­nungs­voll und anrüh­rend oder – wie im wirk­li­chen Leben – alles auf ein­mal.

Über die „Irren Näch­te“
Wenn Men­schen psy­chisch krank wer­den, haben die Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen neben der Belas­tung durch die Krank­heit oft auch noch mit Vor­ur­tei­len zu kämp­fen. Ziel der Film­rei­he „Irre Näch­te“ ist es, auf psy­chi­sche Krank­hei­ten auf­merk­sam zu machen und dar­über auf­zu­klä­ren. Der dort gezeig­te Film soll zei­gen, dass psy­chi­sche Erkran­kun­gen zur Nor­ma­li­tät gehö­ren und jeder­zeit jeden tref­fen kön­nen. Des­we­gen dis­ku­tie­ren im Anschluss an die Film­vor­füh­run­gen Exper­tin­nen und Exper­ten aus dem Bereich Medi­zin, Psy­cho­lo­gie und Sozi­al­päd­ago­gik mit dem Publi­kum über den Film und beleuch­ten dabei ver­schie­de­ne Aspek­te psy­chi­scher Erkran­kun­gen.

Der Ein­tritt ist frei, Reser­vie­run­gen sind nicht mög­lich. Mehr Infor­ma­tio­nen unter www.bezirkskliniken-mfr.de/irre-naechte