Kirchenvorstandswahl 2024: Ländlichen Raum und Kirche gestalten

von | 10. April 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Hes­sel­berg (red). Am 20. Okto­ber 2024 fin­den in der Evan­ge­li­schen Kir­che die Wah­len zum Kir­chen­vor­stand statt. Bis Mit­te Mai kön­nen Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten für das Ehren­amt des Kir­chen­vor­ste­hers ange­spro­chen und vor­ge­schla­gen wer­den.

Die auf dem Hes­sel­berg ange­sie­del­te Evan­ge­li­sche Fach­stel­le für Länd­li­che Räu­me appel­liert an die evan­ge­li­schen Chris­tin­nen und Chris­ten, sich für die­ses Ehren­amt zu bewer­ben.

Kirch­li­che Ange­bo­te wie Jugend­ar­beit, Senio­ren­kreis, Musik und Kul­tur oder Got­tes­dienst för­dern das Mit­ein­an­der und berei­chern das Leben auf dem Land. Gleich­zei­tig ste­hen länd­li­che Kir­chen­ge­mein­den vor gro­ßen Ver­än­de­run­gen. Kir­chen­vor­ste­her haben hier die Mög­lich­keit, durch ihr Enga­ge­ment Impul­se zu set­zen und das kirch­li­che Leben in den länd­li­chen Räu­men aktiv mit­zu­ge­stal­ten.

Dafür braucht es Men­schen, die bereit sind, Bewähr­tes zu pfle­gen, aber auch neue Wege ein­zu­schla­gen. Ange­spro­chen zur Kan­di­da­tur sind auch die hei­mi­schen Bäue­rin­nen und Bau­ern, um das kirch­li­che Leben vor Ort auch aus land­wirt­schaft­li­cher Sicht mit­zu­ge­stal­ten.

Ein Bei­spiel dafür, dass Enga­ge­ment in Kir­che und Land­wirt­schaft gut zusam­men­pas­sen, ist Fried­rich Weng aus dem schwä­bi­schen Näher­mem­min­gen. Als stell­ver­tre­ten­der Kreis­ob­mann beim Baye­ri­schen Bau­ern­ver­band setzt er sich für die Zukunft der Land­wirt­schaft ein. Gleich­zei­tig enga­giert sich der 39jährige Land­wirt als Kir­chen­vor­ste­her, „weil der Glau­be und die Kir­chen­ge­mein­de in einem Ort zen­tra­le Punk­te sind, um Men­schen zusam­men­zu­brin­gen“.

Bäue­rin­nen und Bau­ern kön­nen eine Berei­che­rung für den Kir­chen­vor­stand sein. Dafür spricht laut Weng, dass sie „eine hohe Prä­senz im Dorf­le­ben haben, in der Regel die Men­schen ken­nen, per­ma­nent vor Ort sind und Tra­di­tio­nen bzw. Wer­te ken­nen und pfle­gen“.

Wer bei der Kir­chen­vor­stands­wahl kan­di­die­ren möch­te, muss min­des­tens 18 Jah­re alt sein. Das Wahl­recht wie­der­um haben kon­fir­mier­te Jugend­li­che bereits ab dem 14. Lebens­jahr.

Der Kir­chen­vor­stand wird alle sechs Jah­re von den Mit­glie­dern der Gemein­de gewählt. Er lei­tet die Gemein­de gemein­sam mit den Pfar­re­rin­nen und Pfar­rern bzw. den haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den der Gemein­de. In regel­mä­ßi­gen Sit­zun­gen ent­schei­den die Kir­chen­vor­ste­he­rin­nen und Kir­chen­vor­ste­her über die Schwer­punk­te des Gemein­de­le­bens.

Spre­chen Sie Ihren Kir­chen­vor­stand, Mit­glie­der des Ver­trau­ens­aus­schus­ses oder Ihre Pfar­re­rin bzw. Ihren Pfar­rer an und las­sen Sie uns gemein­sam mit Got­tes Segen in die Zukunft gehen! Wei­te­re Infos sie­he stimmfürkirche.de.

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