Markus Gläser als SPD Landratskandidat nominiert

von | 12. November 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Gun­zen­hau­sen – Musi­ka­lisch mit Saxo­phon, Gitar­re und Gesang von Hari Dösel und Fried­helm Emmert, wur­den die zahl­rei­chen Dele­gier­ten und Gäs­te bei der fei­er­li­chen Nomi­nie­rung ihres SPD Land­rats­kan­di­da­ten Mar­kus Glä­ser im Light­house in Gun­zen­hau­sen begrüßt.

Ein­füh­ren­de Wor­te gab es zu Beginn der Kan­di­da­ten­kür vom SPD- Kreis­tags – Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Mat­thi­as Hertlein, der mit loben­den Wor­ten Mar­kus Glä­ser vor­stell­te. „Ohne Mar­kus Glä­ser“, so Hertlein, „und ohne sei­ne Per­sön­lich­keit, sei­ne Offen­heit, sei­ne Herz­lich­keit, sei­nen Humor, — ohne die­ses ehr­li­che Inter­es­se an Men­schen stün­den wir heu­te nicht hier“ und füg­te wei­ter an, „Mar­kus hat die sel­te­ne Gabe, Men­schen sofort abzu­ho­len, sie mit­zu­neh­men, ihnen zuzu­hö­ren- und genau das braucht es in der Poli­tik“.

Mar­kus Glä­ser ist 41 Jah­re alt, stu­dier­te Archi­tek­tur und Stadt­pla­nung in Nürn­berg und ent­schied sich nach sei­nem Vor­be­rei­tungs­dienst im höhe­ren tech­ni­schen Ver­wal­tungs­dienst für die­sen Land­kreis, „ Denn, schon damals war Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen für mich mehr als nur ein Land­kreis — es war ein Gefühl. Som­mer am Brom­b­ach­see, Kanu­turen auf der Alt­mühl, Gesprä­che mit Men­schen, die etwas bewe­gen wol­len. Ich habe früh gespürt: Die­se Regi­on hat Kraft und sie ver­dient eine Poli­tik, die das erkennt.“ Glä­sers wei­te­res Ziel ist, den Land­kreis lebens­wer­ter und zukunfts­si­cher zu machen und er ist über­zeugt, die gro­ßen Auf­ga­ben kön­nen nur gemein­sam bewäl­tigt wer­den. „Ver­wal­tung, Poli­tik, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Wirt­schaft – wir müs­sen bes­ser zusam­men­ar­bei­ten. Das ist mein Her­zens­an­lie­gen“, so der Land­rats­kan­di­dat.

Wich­ti­ge Punk­te sind für Glä­ser auch Gesund­heit, Pfle­ge in der Nähe und Geburts­hil­fe und beton­te, „Wir dür­fen nicht ris­kie­ren, das wer­den­de Müt­ter in unse­ren Land­kreis für eine Ent­bin­dung nach Nürn­berg, Augs­burg oder Ingol­stadt fah­ren müs­sen, wäh­rend jede Minu­te zählt“.

Wei­te­re Schwer­punk­te, die Glä­ser sehr am Her­zen lie­gen sind bezahl­ba­res Woh­nen, Arten­schutz, Tou­ris­mus, bes­se­re Infra­struk­tur, Digi­ta­li­sie­rung, neu­es Über­den­ken der Ener­gie­ver­sor­gung und fle­xi­ble­re ÖPNV Ver­bin­dun­gen.

Glä­ser: „Ich tre­te an, weil ich über­zeugt bin: Unser Land­kreis kann mehr: mehr Zusam­men­halt, mehr Inno­va­ti­on, mehr Lebens­qua­li­tät. Und ich tre­te an, weil ich weiß: Wer kon­kre­te Lösun­gen, ech­te Zusam­men­ar­beit und eine star­ke Zukunft für Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen will, braucht kei­en Alter­na­ti­ve – son­dern ein demo­kra­ti­sche Kraft, die anpackt“.

Stolz eig­te er sic hauch, dass es bis­her im Land­kreis und auch in ganz Bay­ern noch nie einen Land­rats­kan­di­da­ten gege­ben hat, wel­cher von fünf Par­tei­en, wie die Frei­en Wäh­ler, SPD, Grü­ne, ÖDP und FDP unter­stützt wird.

Anschlie­ßend wur­de der Kan­di­dat von den 37 dele­gier­ten Mit­glie­dern in schrift­li­cher und gehei­mer Wahl ein­stim­mig zum SPD Land­rats­kan­di­da­ten gewählt, was Mar­kus Glä­ser dan­kend annahm und für das Ver­trau­en dank­te. Stan­ding Ova­ti­on, Gra­tu­la­ti­on vom Wei­ßen­bur­ger Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Schröp­pel, Gun­zen­häu­ser Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Bian­ca Bau­er, Uwe Döb­ler, Hari Dösel und lang anhal­ten­der Applaus wur­den ihn von den anwe­sen­den Teil­neh­mern für sein gro­ßes Enga­ge­ment ent­ge­gen­ge­bracht.

Text und Bild: Alfred Mül­ler