Medikamente für Kinder: Apotheken im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beraten zur richtigen Einnahme

von | 8. Dezember 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg, den 6. Dezem­ber 2024  – Hus­ten, Schnup­fen, Fie­ber – Kin­der sind durch­schnitt­lich sechs- bis zehn­mal im Jahr krank. „Gera­de bei den klei­nen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ist es wich­tig, dass die ver­ord­ne­ten Arz­nei­mit­tel regel­mä­ßig und vor allem in der rich­ti­gen Dosie­rung ein­ge­nom­men wer­den“, sagt Apo­the­ke­rin Kat­rin Bin­kert, Pres­se­spre­che­rin der Apo­the­ker im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen und erklärt: „Um Kin­dern Medi­ka­men­te gut ver­ab­rei­chen zu kön­nen, ste­hen die unter­schied­li­chen Wirk­stof­fe in ver­schie­den, alters­ge­rech­ten Arz­nei­for­men zur Ver­fü­gung. Eltern kön­nen sich in der Apo­the­ke vor Ort indi­vi­du­ell bera­ten las­sen, was am bes­ten zu ihrem Kind passt.“

Neben den her­kömm­li­chen Saft- und Trop­fen­for­men gibt es eine Viel­zahl ande­rer kind­ge­rech­ter Dar­rei­chungs­for­men, die die Ein­nah­me von Medi­ka­men­ten für Kin­der erleich­tern, wie zum Bei­spiel Trink­ta­blet­ten, die zur Her­stel­lung einer Lösung die­nen, sowie Schmelz­ta­blet­ten und Mini­ta­blet­ten. Apo­the­ke­rin Bin­kert: „Pul­ver und Gra­nu­la­te bie­ten eben­falls eine prak­ti­sche Mög­lich­keit, Medi­ka­men­te im Essen der Klei­nen zu ‚ver­ste­cken‘.“ Beson­ders für Säug­lin­ge und Klein­kin­der gibt es Zäpf­chen und Minik­lis­tie­re als sanf­te und effek­ti­ve Lösung. Die­se Dar­rei­chungs­for­men erleich­tern die Dosie­rung und Auf­nah­me von Medi­ka­men­ten, wenn Schlu­cken noch eine Her­aus­for­de­rung dar­stellt. „Bei ver­stopf­ten Kin­der­na­sen sind Dosier­trop­fen in Apo­the­ken erhält­lich, um die Atmung zu erleich­tern. Ab dem zwei­ten Lebens­jahr kön­nen auch Nasen­sprays ver­wen­det wer­den, die spe­zi­ell auf die Bedürf­nis­se von Klein­kin­dern zuge­schnit­ten sind“, so Apo­the­ke­rin Bin­kert

In der Apo­the­ke das Inha­lie­ren üben Kin­der mit Asth­ma kön­nen in der Apo­the­ke die kor­rek­te Anwen­dung ihres Medi­ka­ments unter Anlei­tung prak­tisch üben. Die Kos­ten dafür über­neh­men die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen. „Rich­tig inha­lie­ren ist schwie­ri­ger als vie­le den­ken. Vier von fünf Men­schen mit Asth­ma wen­den ihre Arz­nei­mit­tel zur Inha­la­ti­on nicht rich­tig an – ohne das zu ahnen“, sagt Apo­the­ke­rin Bin­kert. Nut­zen Sie des­halb die Mög­lich­keit und las­sen Sie Ihr Kind in der Apo­the­ke üben.“ Nach der Schu­lung sind die Kin­der siche­rer in der Anwen­dung und ken­nen sich auch mit der Pfle­ge des Inha­la­tors aus. Außer­dem befä­higt die Schu­lung die Eltern, ihr Kind bes­ser bei der The­ra­pie zu beglei­ten, und gibt ihnen ein siche­res Gefühl.

Für Babys und Klein­kin­der wer­den spe­zi­el­le Mas­ken ange­bo­ten. Sobald Kin­der mit einem Stroh­halm trin­ken kön­nen, kön­nen sie mit Mund­stü­cken inha­lie­ren. Mit bestimm­ten Mund­stü­cken kön­nen auch Säug­lin­ge inha­lie­ren, im Lie­gen oder wäh­rend sie ent­spannt auf dem Schoß gehal­ten wer­den.