Mit Erasmus+ nach Montpellier — FOSBOS-Schüler in Frankreich

von | 2. August 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Im Rah­men des EU-Pro­gramm Eras­mus+ ver­brach­ten eini­ge aus­ge­wähl­ten Schü­le­rIn­nen der FOSBOS Wei­ßen­burg eine unver­gess­li­che 2‑wöchige Sprach­rei­se in Mont­pel­lier. Nur etwa 10 km von der fran­zö­si­schen Mit­tel­meer­küs­te ent­fernt, ist Mont­pel­lier eine der größ­ten Stu­den­ten­städ­te Frank­reichs.

Seit 2014 unter­stützt Eras­mus+ lebens­lan­ges Ler­nen, um die schu­li­sche, beruf­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung von Schü­le­rIn­nen in Euro­pa zu för­dern. Beglei­tet von ihrer Fran­zö­sisch­lehr­kraft, OSt­Rin Kat­rin Stöhr, hat­te die Grup­pe die Mög­lich­keit, ihre Fran­zö­sisch­kennt­nis­se zu ver­tie­fen und gleich­zei­tig eine völ­lig ande­re Kul­tur zu ent­de­cken.

Die Rei­se in die Welt der fran­zö­si­schen Spra­che fand unter der Lei­tung erfah­re­ner und enga­gier­ter Mut­ter­sprach­ler vom LSF Mont­pel­lier statt, die den Sprach­un­ter­richt auf inter­ak­ti­ve und unter­halt­sa­me Art gestal­te­ten. Gele­gen im his­to­ri­schen Zen­trum der Stadt, zählt das LSF Mont­pel­lier zu den bekann­tes­ten Fran­zö­sisch-Sprach­schu­len; die Schü­le­rIn­nen tauch­ten voll­stän­dig in die fran­zö­si­sche Spra­che ein und erlang­ten schnell mehr Selbst­ver­trau­en im Spre­chen, Schrei­ben und Ver­ste­hen.

Die Lern­grup­pen waren klein und ermög­lich­ten es, sich inten­siv mit den Sprach­in­hal­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und schnell neue Freun­de aus ver­schie­de­nen Tei­len der Welt zu fin­den.

Letzt­lich war die Rei­se nicht nur von einem inten­si­ven Sprach­kurs geprägt, son­dern auch von einer authen­ti­schen kul­tu­rel­len Erfah­rung durch die Unter­brin­gung bei lie­be­vol­len Gast­fa­mi­li­en; das fran­zö­si­sche All­tags­le­ben wur­de somit für alle aus ers­ter Hand erleb­bar.

Auch die abwechs­lungs­reich orga­ni­sier­ten Nach­mit­tags­pro­gram­me brach­ten die Grup­pe in fas­zi­nie­ren­de Städ­te, wie Nîmes, Avi­gnon, Uzès, Sain­tes-Maries-de-la-Mer und Aigues-Mor­tes. Geschich­te, Archi­tek­tur, aber auch die bezau­bern­den kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten wie Éclair und Mac­a­rons zäh­len nun genau­so zum Erfah­rungs­reich­tum wie das Erler­nen des tra­di­tio­nel­len fran­zö­si­schen Pétan­que-Spiels.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt war die Teil­nah­me an den Fei­er­lich­kei­ten des fran­zö­si­schen Natio­nal­fei­er­tags. Die Schü­le­rIn­nen erleb­ten haut­nah das bun­te Fest mit Feu­er­wer­ken und Para­den, was ihnen ermög­lich­te, einen tie­fe­ren Ein­blick in die natio­na­le Iden­ti­tät Frank­reichs zu gewin­nen.

Wäh­rend der Sprach­rei­se hat­ten die Schü­le­rIn­nen auch die Mög­lich­keit, zwei bedeu­ten­de Insti­tu­tio­nen zu besu­chen, die den beruf­li­chen Aspekt der Sprach­rei­se unter­stri­chen. Der Besuch der renom­mier­ten medi­zi­ni­schen Fakul­tät von Mont­pel­lier und die berühm­te Kunst­hoch­schu­le “ESMA” (Éco­le Supé­ri­eu­re des Métiers Artis­ti­ques) eröff­ne­ten den Schü­lern wert­vol­le Ein­bli­cke in eine mög­li­che beruf­li­che Zukunft.

Die Sprach­rei­se nach Mont­pel­lier hat zwei­fel­los nicht nur die Sprach­fä­hig­kei­ten der Schü­le­rIn­nen der FOSBOS ver­bes­sert, son­dern ihnen auch die Mög­lich­keit gege­ben, die viel­fäl­ti­ge fran­zö­si­sche Kul­tur ken­nen­zu­ler­nen, ihr Ver­ständ­nis für ande­re Kul­tu­ren zu erwei­tern und wert­vol­le Ein­bli­cke in mög­li­che beruf­li­che Wege zu gewin­nen.

Bild­un­ter­schrift: OSt­Rin Kat­rin Stöhr (links) mit der Schü­ler­grup­pe der FOSBOS Wei­ßen­burg bei einer Betriebs­be­sich­ti­gung in Mont­pel­lier. Foto: FOSBOS Wei­ßen­burg