Mit Hoffnung und Dankbarkeit ins Klinikum

von | 26. Februar 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Nach einer schwe­ren Coro­na-Infek­ti­on im Jahr 2021 stand es für Jür­gen Z. Spitz auf Knopf. Dem zuvor gesun­den 47-jäh­ri­gen Fami­li­en­va­ter stand eine medi­zi­ni­sche Odys­see bevor, die letzt­lich sein Leben ret­ten soll­te. Eine Sta­ti­on davon: Das Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken Wei­ßen­burg. Als Dan­ke­schön für die gute Ver­sor­gung, die Weit­sicht und die her­vor­ra­gen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on über­reich­te Jür­gen Z. dem Kli­ni­kum ein beson­de­res T‑Shirt.

Nach einem beruf­li­chen Auf­ent­halt in West­afri­ka im August 2021 tra­ten bei Jür­gen Z. beim Rück­flug nach Deutsch­land die ers­ten Sym­pto­me auf: Hohes Fie­ber und der vor­an­ge­gan­ge­ne Aus­lands­auf­ent­halt lie­ßen zunächst eine Tro­pen­krank­heit ver­mu­ten. Als auch nach eini­gen Tagen und trotz zahl­rei­cher Medi­ka­men­te das Fie­ber nicht sank, wur­de Z. ins Tro­pen­in­sti­tut nach Würz­burg gebracht. Vor Ort stell­ten die Medi­zi­ner fest, dass der 47-Jäh­ri­ge zwar nicht an einer Tro­pen­krank­heit, jedoch an einer Coro­na­in­fek­ti­on litt.

Zustand ver­schlech­ter­te sich dra­ma­tisch

Nach­dem sich sein Zustand ste­tig ver­schlech­ter­te, wur­de Z. mit dem Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken Wei­ßen­burg gebracht und vor Ort auf die Inten­siv­sta­ti­on ver­legt. “Die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit mir und mei­ner Fami­lie war stets her­vor­ra­gend”, resü­miert der aus dem Land­kreis Roth stam­men­de Fami­li­en­va­ter. “Eines Tages kam ein Arzt zu mir und mein­te, sie wür­den mich ger­ne ins Künst­li­che Koma ver­set­zen, da mei­ne Über­le­bens­chan­cen dadurch bes­ser wären”, so Z.

Nach­dem die Ärz­tin­nen und Ärz­te unter­ein­an­der im stän­di­gen Aus­tausch stan­den, befand man, dass der Pati­ent für sei­ne opti­ma­le Wei­ter­be­hand­lung ins Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum nach Regens­burg ver­legt wer­den sol­le. Lun­gen­em­bo­lien und bak­te­ri­el­le Infek­tio­nen kamen hin­zu, wes­we­gen Jür­gen Z. das Kli­ni­kum noch ein­mal wech­seln muss­te: Sein Weg führ­te ihn ins Kran­ken­haus St. Maria nach Donaus­tauf. Nach vie­len Tief­schlä­gen und ban­gen Wochen ging es für den 47-Jäh­ri­gen lang­sam wie­der auf­wärts: Mit Hil­fe der Phy­sio­the­ra­peu­ten erlern­te er wie­der das Lau­fen und arbei­te­te sich peu á peu zurück ins Leben. Im frän­ki­schen Her­zo­gen­au­rach kam er auf Reha­bi­li­ta­ti­on; von dort aus ging es nach Hau­se zu sei­ner Fami­lie.

Zwar hat Z. nach wie vor mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen zu kämp­fen, doch er ist zufrie­den und rund­um dank­bar für sei­ne her­vor­ra­gen­de medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in all den Kli­ni­ken, die über Wochen um sein Leben kämpf­ten. Der ehe­mals tot­kran­ke Pati­ent meint: “Ich hat­te von Anfang an vol­les Ver­trau­en in mei­ne behan­deln­den Ärz­te und The­ra­peu­ten. Auch kom­me ich nicht mehr mit Angst in ein Kran­ken­haus, son­dern mit Dank­bar­keit und Hoff­nung. Die Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­ner haben um mich gekämpft und mich stets auch wei­ter ver­legt, wenn sie glaub­ten, ich sei anders­wo noch bes­ser ver­sorgt.”

Die­se Dank­bar­keit möch­te Jür­gen Z. auch mit der Über­ga­be des T‑Shirts zei­gen: Der guten medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung sowie der hohen Fach­kom­pe­tenz der Ärz­te und Phy­sio­the­ra­peu­ten hat er sein Leben zu ver­dan­ken.

Bild­un­ter­schrift: Jür­gen Z. (Mit­te) über­reicht dem Vor­stand des Kli­ni­kums Alt­mühl­fran­ken, Chris­toph Schnei­de­win (rechts), und Dr. Sil­ves­ter Sedl­mei­er (links), Lei­ten­der Ober­arzt der Gas­tro­en­te­ro­lo­gie und Inne­re Medi­zin, zum Dank für die gute Behand­lung ein per­sön­lich gestal­te­tes T‑Shirt, das sei­nen lan­gen Weg der Gene­sung ver­sinn­bild­li­chen soll. Foto: Kli­ni­kum Alt­mühl­fran­ken