Montag (28. April): Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

von | 27. April 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

1 Minu­te Geden­ken – Weni­ger Unfäl­le im Job durch mehr Arbeits­schutz im Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen

(red). Der Sturz von der Lei­ter oder die abge­rutsch­te Ket­ten­sä­ge. Und genau­so das Aus­rut­schen auf nas­sem Boden beim Sau­ber­ma­chen oder der ver­steck­te Asbest beim Sanie­ren vom Alt­bau: Wer im Kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen auf dem Bau, in der Gebäu­de­rei­ni­gung oder in der Land­wirt­schaft arbei­tet, hat jeden Tag aufs Neue ein Risi­ko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu wer­den. Davor warnt die Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Welt­tag für Sicher­heit und Gesund­heit am Arbeits­platz am 28. April.

Die IG BAU Mit­tel­fran­ken ruft Beschäf­tig­te im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen zu einer Gedenk­mi­nu­te am kom­men­den Mon­tag zum inter­na­tio­na­len „Workers’ Memo­ri­al Day“ auf. „Ob auf dem Bau, in der Pro­duk­ti­ons­hal­le oder am Schreib­tisch: Um 12 Uhr soll­te am Mon­tag jeder kurz die Arbeit bei­sei­te­le­gen und an die Men­schen den­ken, die im Job töd­lich ver­un­glückt oder berufs­un­fä­hig gewor­den sind“, so Iris San­to­ro.

Die Bezirks­vor­sit­zen­de der IG BAU Mit­tel­fran­ken for­dert die Unter­neh­men im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen auf, den Arbeits­schutz zum „Top-The­ma“ im eige­nen Betrieb zu machen: „Jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeits­si­cher­heit ist kei­ne läs­ti­ge Pflicht, son­dern ein Muss. Dar­an darf der Chef kei­nen Cent spa­ren. Es gilt: Weni­ger Unfäl­le durch mehr Arbeits­schutz“, sagt San­to­ro.

Der „Workers’ Memo­ri­al Day“ steht in die­sem Jahr unter dem Mot­to: „Die Men­schen­wür­de ist unan­tast­bar – Für ein Recht auf Unver­sehrt­heit bei der Arbeit für alle und über­all auf der Welt“. Die IG BAU Mit­tel­fran­ken mahnt: „Auf dem Bau und in der Gebäu­de­rei­ni­gung bei­spiels­wei­se arbei­te­ten Men­schen aus unter­schied­li­chen Län­dern und mit unter­schied­li­chen Reli­gio­nen zusam­men. Egal, wel­ches Geschlecht sie haben: Es darf kei­ne Beschäf­tig­ten ers­ter, zwei­ter oder sogar drit­ter Klas­se geben. Alle haben den glei­chen Arbeits­schutz ver­dient. Und alle auch die glei­che, gute medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, wenn ein Unfall pas­siert. Das ist lei­der heu­te noch längst nicht der Fall“, so Iris San­to­ro.

Bild­un­ter­schrift: Gefahr lau­ert auf dem Bau immer und über­all. Die IG BAU Mit­tel­fran­ken for­dert: „Weni­ger Unfäl­le durch mehr Arbeits­schutz.“ Foto: IG BAU; Flo­ri­an Göri­cke