N‑ERGIE fördert Balkon-Solaranlagen mit 50.000 Euro

von | 2. August 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Mit einer Mini-PV-Anla­ge sei­nen eige­nen Haus­halts­strom erzeu­gen: Immer mehr Men­schen in Nürn­berg und der Regi­on leis­ten durch eine Mini-PV-Anla­ge für Bal­kon oder Ter­ras­se einen Bei­trag zur Ener­gie­wen­de. 500 Kund*innen der N‑ERGIE haben Anfang April den Zuschlag für die För­de­rung einer Bal­kon-Solar­an­la­ge in Höhe von jeweils 100 Euro erhal­ten.

Der För­der­topf mit ins­ge­samt 50.000 Euro war inner­halb weni­ger Tage geleert. „Das gro­ße Inter­es­se steht für eine hohe Bereit­schaft, sich in den Wan­del ein­zu­brin­gen – noch dazu, wenn es die eige­nen Ener­gie­kos­ten senkt“, freut sich Brit­ta Walt­helm, Refe­ren­tin für Umwelt und Gesund­heit der Stadt Nürn­berg und betont: „Kli­ma­schutz geht uns alle an!“

„Jede Kilo­watt­stun­de zählt“

Rai­ner Klee­dör­fer, Lei­ter Unter­neh­mens­ent­wick­lung bei der N ERGIE, bestä­tigt: „Jede Kilo­watt­stun­de zählt und direk­ter geht es nicht: Mit dem selbst erzeug­ten Öko­strom lässt sich ein Teil des Strom­ver­brauchs im eige­nen Haus­halt ohne Umwe­ge über das Netz abde­cken.“

Bal­kon-Solar­an­la­gen lie­gen im Trend: Die Zahl der Anmel­dun­gen im Netz­ge­biet der N‑ERGE ist mit aktu­ell rund 500 pro Monat rund zehn­mal so hoch wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Ins­ge­samt sind der­zeit etwa 4.150 Mini-PV-Anla­gen an unser Netz ange­schlos­sen. Deutsch­land­weit hat sich die Zahl der ste­cker­fer­ti­gen Mini-Anla­gen seit Jah­res­be­ginn bereits auf rund 230.000 ver­dop­pelt – so geht es aus dem Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter der Bun­des­netz­agen­tur her­vor.

Anmel­dung beim Netz­be­trei­ber erfor­der­lich

Eine Bal­kon-Solar­an­la­ge besteht meist aus ein oder zwei Pho­to­vol­ta­ik-Modu­len mit 300 bis 600 Watt Leis­tung und muss beim Netz­be­trei­ber ange­mel­det wer­den. Haus­hal­te, die bereits einen elek­tro­ni­schen Zäh­ler besit­zen, kön­nen eine Ste­cker-Solar­an­la­ge sofort instal­lie­ren (las­sen). Wer noch einen ana­lo­gen Strom­zäh­ler besitzt, benö­tigt – nach aktu­el­lem Stand – zunächst einen elek­tro­ni­schen Zäh­ler (moder­ne Mess­ein­rich­tung). Der Zäh­ler­wech­sel wird auto­ma­tisch ein­ge­plant und ist kos­ten­los.

Zum Hin­ter­grund: Momen­tan ste­hen gleich meh­re­re Fra­gen zum Anschluss von Bal­kon-Solar­an­la­gen poli­tisch zur Dis­kus­si­on: die maxi­ma­le Leis­tung der Mini-PV-Anla­gen, die Art der zu ver­wen­den­den Ste­cker und ob der Betrieb vor­über­ge­hend auch mit einem ana­lo­gen Strom­zäh­ler gestat­tet ist.

Wei­te­re Infos und Mel­de­for­mu­lar:
• Infos zu Bal­kon-Solar­an­la­gen im Online-Maga­zin der N‑ERGIE unter https://magazin.n‑ergie.de/artikel/mini-pv-anlagen-balkon/
• Ver­ein­fach­te Anmel­dung im Netz­ge­biet der N‑ERGIE unter https://www.n‑ergie-netz.de/startseite/erzeugungsanlagen/

Bild­un­ter­schrift: Foto von einer Bal­kon-Solar­an­la­ge an einem Ein­fa­mi­li­en­haus. Foto: N‑ERGIE, Andrea Rudolph