Nachhaltigkeit und Innovation aus Altmühlfranken: Landrat Manuel Westphal besucht die Eloona GmbH in Pleinfeld

von | 2. Februar 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Plein­feld (red). Die Eloo­na GmbH in Plein­feld ist ein Para­de­bei­spiel für Inno­va­ti­ons­kraft, Nach­hal­tig­keit und regio­na­le Ver­an­ke­rung. Land­rat Manu­el West­phal über­zeug­te sich bei einem Unter­neh­mens­be­such zusam­men mit der Wirt­schafts­för­de­rung von der beein­dru­cken­den Ent­wick­lung des im Jahr 2009 gegrün­de­ten Fami­li­en­be­triebs und den viel­sei­ti­gen Pro­duk­ten, die euro­pa­weit nach­ge­fragt wer­den.

Viel­fäl­ti­ge Draht­ge­stri­cke – von der Nische bis zum Mas­sen­markt

Eloo­na hat sich auf die Fer­ti­gung tech­ni­scher Draht­ge­stri­cke spe­zia­li­siert, die in Bran­chen wie der Fil­tra­ti­ons­tech­nik, Petro­che­mie und Archi­tek­tur Anwen­dung fin­den. Mit Pro­duk­ten wie Abschei­de­kas­set­ten, Demis­tern oder van­da­lis­mus­si­che­ren Draht­ge­flech­ten, bei­spiels­wei­se für Zug­sit­ze, deckt das Unter­neh­men sowohl Nischen­märk­te als auch den Mas­sen­markt ab. „Unser Rund­strick­ver­fah­ren, also die Mög­lich­keit, bis zu 1,30 Meter brei­te sowie sehr dicke Dräh­te zu stri­cken, hebt uns vom Wett­be­werb ab“, erklärt Geschäfts­füh­rer Robert Ruf.

Das Unter­neh­men pro­du­ziert fle­xi­bel – von Ein­zel­stü­cken bis zu gro­ßen Seri­en – und kom­bi­niert dabei viel Hand­ar­beit mit fort­schritt­li­cher Auto­ma­ti­on. Kun­den schät­zen die hohe Qua­li­tät und Zuver­läs­sig­keit: 70 Pro­zent des Umsat­zes erzielt Eloo­na im Export, vor allem in der Umwelt- und Ver­fah­rens­tech­nik.

Nach­hal­tig­keit als Schlüs­sel

Bis zum Jahr 2022 hat­te das Unter­neh­men sei­nen Sitz in gemie­te­ten Räum­lich­kei­ten, im Nach­bar­land­kreis Eich­stätt. Der Umzug in den betriebs­ei­ge­nen Neu­bau in Plein­feld stell­te dem­entspre­chend einen ech­ten Mei­len­stein für das Unter­neh­men dar. Mit dem Neu­bau konn­te das Unter­neh­men auch ein maß­ge­schnei­dert, zukunfts­wei­sen­des Ener­gie­kon­zept umset­zen. Der Betrieb mit sei­ner nach­hal­ti­gen Holz­mo­dul­bau­wei­se und begrün­ter Dach­flä­che ist voll­stän­dig unab­hän­gig von fos­si­len Ener­gie­trä­gern. Dank Wär­me­pum­pen­tech­nik in Kom­bi­na­ti­on mit Eis­spei­chern erreicht Eloo­na beim Hei­zen eine beein­dru­cken­de Effi­zi­enz: Mit einer Kilo­watt­stun­de Strom wer­den 4,5 Kilo­watt­stun­den Wär­me­en­er­gie erzeugt. In den Som­mer­mo­na­ten eig­nen sich die Eis­spei­cher her­vor­ra­gend zur Kli­ma­ti­sie­rung bezie­hungs­wei­se Küh­lung der Räum­lich­kei­ten.

Attrak­ti­ver Wirt­schafts­stand­ort

„Mit unse­rem neu­en Stand­ort in Plein­feld sind wir voll­auf zufrie­den“, so Robert Ruf. „Die Ver­kehrs­an­bin­dung ist her­vor­ra­gend, und die Lebens­qua­li­tät mit Frei­zeit­an­ge­bo­ten und Nah­erho­lung vor der Tür ist ein Plus­punkt für uns und unse­re Mit­ar­bei­ten­den.“ Regio­na­le Erfolgs­ge­schich­ten, wie die Ent­wick­lung und Ansied­lung von Eloo­na, sind dabei extrem wert­voll für den Wirt­schafts­stand­ort Alt­mühl­fran­ken. Das Bei­spiel Eloo­na zeigt, dass erfolg­rei­ches Unter­neh­mer­tum auch in wirt­schaft­lich und poli­tisch unru­hi­gen Zei­ten bestehen kann. Der Mix aus fach­li­cher Exper­ti­se, Inno­va­ti­ons­be­reit­schaft und den pas­sen­den Rah­men­be­din­gun­gen am Stand­ort bil­den hier­für einen Nähr­bo­den. Auch Land­rat West­phal zeig­te sich beein­druckt: „Ich freue mich, dass Eloo­na unse­ren Wirt­schafts­stand­ort und spe­zi­ell die Markt­ge­mein­de Plein­feld so erfolg­reich belebt. Sol­che Ansied­lun­gen stär­ken die Regi­on und sind ein Signal, dass Alt­mühl­fran­ken ein attrak­ti­ver Ort zum Leben und für die Wirt­schaft ist.“

Inno­va­ti­on und Zusam­men­ar­beit

Die Eloo­na GmbH ent­wi­ckelt nicht nur ihre Pro­duk­te, son­dern auch ihre Maschi­nen selbst wei­ter. Dank För­der­pro­gram­men im Bereich For­schung und Ent­wick­lung kön­nen spe­zia­li­sier­te Anla­gen und inno­va­ti­ve Pro­duk­te – etwa Kom­bi­na­tio­nen aus Metall- und Kunst­stoff­ge­stri­cken – umge­setzt wer­den. Die­se hohe Fer­ti­gungs­tie­fe gene­riert zusätz­li­chen Mehr­wert. Mit rund 20 Beschäf­tig­ten und einer wert­schät­zen­den Unter­neh­mens­kul­tur setzt Eloo­na zudem auf Part­ner­schaf­ten auch mit regio­na­len Zulie­fe­rern und för­dert so auch die loka­len Wirt­schafts­kreis­läu­fe. Und auch der Per­so­nal­be­darf steigt. Dem Unter­neh­men ist ein gesun­des Wachs­tum wich­tig. „Wir sind stets auf der Suche nach moti­vier­ten Fach­kräf­ten. Ger­ne kön­nen sich Inter­es­sier­te auf unse­rer Home­page infor­mie­ren“, betont Robert Ruf. „Eloo­na stärkt unser Kom­pe­tenz­feld der Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung und Metall­be­ar­bei­tung und ist somit ein ech­ter Mehr­wert“, zeigt sich Sabi­ne Unter­land­staett­ner, Lei­tung der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses, erfreut.

Bild­un­ter­schrift: (v. r.): Land­rat Manu­el West­phal, Robert Ruf (Geschäfts­füh­rer Eloo­na GmbH), Sabi­ne Unter­land­staett­ner und Sebas­ti­an Regens­bur­ger (Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses). Foto: Eloo­na GmbH / Robert Ruf