Nachhaltigkeitsscouts Altmühlfranken schließen erste Weiterbildung erfolgreich ab

von | 1. Januar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Kürz­lich haben 21 Aus­zu­bil­den­de aus dem Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen nach dem erfolg­rei­chen Abschluss ihrer ers­ten Wei­ter­bil­dung die Zer­ti­fi­ka­te als „Nach­hal­tig­keits­scouts Alt­mühl­fran­ken“ erhal­ten. Land­rat Manu­el West­phal über­reich­te die Zer­ti­fi­ka­te selbst und wür­dig­te damit das Enga­ge­ment der jun­gen Fach­kräf­te und der betei­lig­ten Unter­neh­men.

Nach drei inten­si­ven Work­shop-Tagen konn­ten 21 Aus­zu­bil­den­de aus Unter­neh­men der Regi­on ihre Zer­ti­fi­ka­te als „Nach­hal­tig­keits­scouts Alt­mühl­fran­ken“ ent­ge­gen­neh­men. Damit ist die ers­te Run­de der neu­en Nach­hal­tig­keits­wei­ter­bil­dung für Aus­zu­bil­den­de im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen erfolg­reich abge­schlos­sen.

Land­rat Manu­el West­phal über­reich­te die Urkun­den im Rah­men einer klei­nen Fei­er­stun­de gemein­sam mit Eva-Maria Hugo, Chief Sus­taina­bi­li­ty Offi­cer der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt, sowie Prof. Dr-Ing. Elke Fei­fel, Vize­prä­si­den­tin für Nach­hal­tig­keit, Trans­fer und Entre­pre­neur­ship der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Ingol­stadt. „Sie alle haben gezeigt, dass Nach­hal­tig­keit kei­ne Theo­rie ist, son­dern geleb­te Ver­ant­wor­tung – im Beruf, im Unter­neh­men und in unse­rer Regi­on. Mit ihrem Wis­sen und ihrer Begeis­te­rung tra­gen Sie dazu bei, dass Alt­mühl­fran­ken nach­hal­tig denkt und han­delt“, zeig­te sich Land­rat Manu­el West­phal beein­druckt.

Das Pro­gramm wur­de erst­mals im Land­kreis ange­bo­ten und ist ein gemein­sa­mes Ange­bot der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen mit der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Ingol­stadt (THI) und der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt (KU), geför­dert durch die Bund-Län­der-Initia­ti­ve „Inno­va­ti­ve Hoch­schu­le“. Die Work­shops wur­den von Exper­tin­nen und Exper­ten bei­der Hoch­schu­len erar­bei­tet und durch­ge­führt. Sie ver­mit­tel­ten pra­xis­na­hes Wis­sen zu öko­lo­gi­scher, sozia­ler und öko­no­mi­scher Nach­hal­tig­keit und befä­hi­gen die Teil­neh­men­den, als Mul­ti­pli­ka­to­ren nach­hal­ti­ges Den­ken in ihre Betrie­be zu tra­gen.

Auch Dr. Anna-Lisa Kla­ges, die das Wei­ter­bil­dungs­pro­gramm gemein­sam mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen der bei­den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ent­wi­ckelt und als Refe­ren­tin beglei­tet hat, beton­te die Bedeu­tung des Enga­ge­ments der Teil­neh­men­den: „Es war beein­dru­ckend zu sehen, wie offen, reflek­tiert und moti­viert die Aus­zu­bil­den­den an die The­men her­an­ge­gan­gen sind. Sie haben nicht nur gelernt, Nach­hal­tig­keit im betrieb­li­chen All­tag zu erken­nen, son­dern auch kon­kre­te Ideen ent­wi­ckelt, wie sie aktiv zu Ver­bes­se­run­gen bei­tra­gen kön­nen.“

Die Wei­ter­bil­dung ist Teil des Pro­jekts „Mensch in Bewe­gung II“ und wird im Rah­men der Bund-Län­der-Initia­ti­ve „Inno­va­ti­ve Hoch­schu­le“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) sowie vom Frei­staat Bay­ern geför­dert.

Die drei Work­shop-Ter­mi­ne fan­den zwi­schen Okto­ber und Dezem­ber in den Räum­lich­kei­ten der Gut­mann Alu­mi­ni­um Draht (GAD) und am kunst­stoffcam­pus bay­ern in Wei­ßen­burg statt. Die betei­lig­ten Unter­neh­men unter­stütz­ten ihre Aus­zu­bil­den­den aktiv dabei, sich mit Zukunfts­the­men aus­ein­an­der­zu­set­zen. „Sie schaf­fen Frei­räu­me und Ver­trau­en, damit jun­ge Men­schen Ver­ant­wor­tung über­neh­men und neue Ideen ein­brin­gen kön­nen – das ist geleb­te Nach­hal­tig­keit in der Pra­xis“, fin­det Land­rat Manu­el West­phal des­halb auch für die Betrie­be loben­de Wor­te.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss des Pro­gramms haben die frisch zer­ti­fi­zier­ten Nach­hal­tig­keits­scouts Alt­mühl­fran­ken nun die Auf­ga­be, in ihren Unter­neh­men Impul­se zu set­zen und das The­ma Nach­hal­tig­keit dau­er­haft zu ver­an­kern.

Zum Hin­ter­grund des Pro­gramms:

Die Umset­zung des Pro­gramms liegt bei der TH Ingol­stadt, am dor­ti­gen For­schungs- und Trans­fer­zen­trum Nach­hal­tig­keit (ForT­raNN) in Neu­burg, sowie bei der KU Eich­stätt-Ingol­stadt, an der Nach­hal­tig­keit als Quer­schnitts­the­ma in For­schung, Leh­re und Hoch­schul­be­trieb fest ver­an­kert ist.

Orga­ni­siert wird das Pro­gramm von der Wirt­schafts­för­de­rung des Land­krei­ses Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen. Ger­ne kön­nen sich inter­es­sier­te Unter­neh­men bereits jetzt für eine neue Run­de der Nach­hal­tig­keits­scouts Alt­mühl­fran­ken im Jahr 2026 vor­mer­ken las­sen. Bei Fra­gen steht Andrea Koch aus dem Team der Wirt­schafts­för­de­rung zur Ver­fü­gung. Nähe­re Infor­ma­tio­nen sind auch online zu fin­den unter: https://www.altmuehlfranken.de/wirtschaft/nachhaltigkeit/

Bild­un­ter­schrift: Eva-Maria Hugo (Chief Sus­taina­bi­li­ty Offi­cer der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt); Land­rat Manu­el West­phal, Andre­as Grä­fe­dün­kel (Ver­pa Folie Gun­zen­hau­sen GmbH), Prof. Dr. Elke Fei­fel (Vize­prä­si­den­tin für Nach­hal­tig­keit, Trans­fer und Entre­pre­neur­ship an der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Ingol­stadt), Andrea Koch (Wirt­schafts­för­de­rung Alt­mühl­fran­ken), Dr. Anna-Lisa Kla­ges (Trans­fer­ma­na­ge­rin Pro­jekt Sus­taina­bi­li­ty Coa­ches der TH Ingol­stadt), Lau­ra Kovac (Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin Sus­taina­bi­li­ty Coa­ches der KU Eich­stätt). Dahin­ter die 21 Aus­zu­bil­den­den, die ihr Zer­ti­fi­kat als Nach­hal­tig­keits­scout über­reicht bekom­men haben. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen / Sabi­ne Unter­land­staett­ner