Kommunen Alesheim, Dittenheim, Markt Berolzheim und Meinheim verlängern ihre Partnerschaft mit der N‑ERGIE
(red). Die vier Mitgliedskommunen der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal verlängern die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft mit der N‑ERGIE Aktiengesellschaft um bis zu 20 weitere Jahre. Die Bürgermeister Manfred Schuster (Alesheim), Günter Ströbel (Dittenheim), Fritz Hörner (Markt Berolzheim) und Wilfried Cramer (Meinheim) haben mit Volker Laudien, Leiter kommunale Kunden bei der N‑ERGIE, die neuen Konzessionsverträge für die Stromversorgung unterschrieben.
Die Stromversorgung der Bürger*innen ist die hoheitliche Aufgabe einer Kommune. Mit dem Konzessionsvertrag gestatten die vier Gemeinden der N‑ERGIE weiterhin, im öffentlichen Raum ihrer Gebiete Stromnetze zu bauen und zu betreiben, wofür sie eine gesetzlich festgelegte Konzessionsabgabe erhalten.
Die N‑ERGIE ist in den Orten für das Nieder- und Mittelspannungsnetz verantwortlich. Die jeweiligen Stromkreislängen der Gemeinden: Alesheim rund 13 Kilometer Nieder- und rund 3 Kilometer Mittelspannungsnetz, Dittenheim rund 27 Kilometer Nieder- und rund 6 Kilometer Mittelspannungsnetz, Markt Berolzheim rund 17 Kilometer Nieder- und rund 2 Kilometer Mittelspannungsnetz und Meinheim rund 15 Kilometer Nieder- und rund 4 Kilometer Mittelspannungsnetz.
Die N‑ERGIE Netz GmbH wird als Tochterunternehmen der N‑ERGIE während der Vertragslaufzeit die Stromversorgung im Interesse der Gemeinden sowie der Kund*innen weiterhin sicherstellen – und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen Zugang zum Stromnetz gewähren. Zudem wird die N‑ERGIE Netz GmbH das Netz ausbauen und somit die Entwicklung der Kommunen unterstützen. Als kompetenter Partner garantiert sie mit ihrem 24-Stunden-Entstörungsdienst die sichere und zuverlässige Versorgung rund um die Uhr.
Die Laufzeiten für die neuen Verträge starten zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Alesheim und Markt Berolzheim am 11.01.2026, Dittenheim am 08.02.2026 und Meinheim am 06.12.2025.
Hohe Investitionen für hohe Versorgungsqualität
Die N‑ERGIE Netz GmbH ist dafür zuständig, dass alle am Stromnetz angeschlossenen Kundinnen und Kunden zuverlässig ihren Strom erhalten. Eine hohe Versorgungssicherheit kann nur mit einem großen Aufwand an menschlicher Arbeit, Technik und regelmäßiger Kontrolle erreicht werden. Der erfolgreiche Netzbetrieb ist zudem mit hohen Kosten verbunden: Rund 1,3 Mrd. Euro investiert die N‑ERGIE bis 2030 allein in ihr Stromnetz.
Die Versorgungssicherheit im Netzgebiet liegt trotz wachsender Herausforderungen für den Betrieb weiterhin auf einem sehr hohen Niveau: Im Kalenderjahr 2023 lag die rechnerische Ausfallzeit je Verbraucher*in aufgrund ungeplanter Ereignisse, etwa bei Unwettern oder Leitungsschäden, bei lediglich 10,3 Minuten (2022: 6,7 Minuten). Dieser Wert liegt deutlich unter dem Bundesschnitt, der wiederum im internationalen Vergleich sehr gut ist: Laut Bundesnetzagentur lag 2023 die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je Letztverbraucher*in in Deutschland bei 12,8 Minuten (2022: 12,2 Minuten).
Das Stromnetz der N‑ERGIE umfasst Hoch‑, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist fast 29.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten.
Bildunterschrift: Freuen sich über die Verlängerung der Partnerschaft und über jeweils einen Maulbeerbaum der Sorte Morus N‑ERGIE für ihre Gemeinde (hintere Reihe von links): die Bürgermeister Fritz Hörner (Markt Berolzheim), Wilfried Cramer (Meinheim) und Günter Ströbel (Dittenheim). In der vorderen Reihe sind Bürgermeister Manfred Schuster (Alesheim) sowie Annemarie Endner und Volker Laudien, beide von der N‑ERGIE, zu sehen (ebenfalls von links). Foto: N‑ERGIE, Christian Wittmann


