Neuigkeiten von der Wanderfalkenbrut auf der Nürnberger Kaiserburg: Erstes Ei gelegt

von | 1. März 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Nürn­berg (red). Die Brut­sai­son der Wan­der­fal­ken am Sin­well­turm der Nürn­ber­ger Kai­ser­burg hat auch die­ses Jahr rela­tiv früh begon­nen. Nach­dem die Eiab­la­ge von 2013 bis 2020 jeweils meist in der ers­ten oder zwei­ten März­wo­che erfolg­te, ist nun seit 2021 eine Ver­schie­bung in die letz­te Febru­ar­wo­che zu beob­ach­ten. Wie aus einer Sich­tungs­mel­dung her­vor­geht, war das ers­te Ei am 26. Febru­ar 2023 um 17:43 Uhr zu sehen.

Die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken führt seit 2009 das Pro­jekt “Lebens­raum Burg” zur Umset­zung der Baye­ri­schen Bio­di­ver­si­täts­stra­te­gie durch und über­trägt via Web­cams das Gesche­hen am Nist­kas­ten der Wan­der­fal­ken (https://lebensraum-burg.de/Wanderfalke/Webcam). Auf der Pro­jekt­home­page ist es mög­lich, inter­es­san­te Sich­tun­gen im Zusam­men­hang mit der Wan­der­fal­ken­brut- und Auf­zucht­zeit hoch­zu­la­den. Die­se Sich­tungs­mel­dun­gen der Besu­che­rin­nen und Besu­cher haben uns bereits wert­vol­le Infor­ma­tio­nen gelie­fert, so z.B. ob und wie häu­fig die Jung­vö­gel zum Brut­platz zurück­keh­ren, wann sie das Revier ver­las­sen oder auch wann das ers­te Ei gelegt wur­de.

Seit 2009 wird die Arten- und Lebens­raum­viel­falt im Bereich der Nürn­ber­ger Kai­ser­burg unter­sucht. Von den beauf­trag­ten Exper­ten wur­den auf 65.000 m²   bereits 2000 Tier- und Pflan­zen­ar­ten nach­ge­wie­sen. Um die Infor­ma­tio­nen einem brei­ten Publi­kum zugäng­lich zu machen, wur­de ein Inter­net­auf­tritt erstellt, der die­se beein­dru­cken­de Arten- und Lebens­raum­viel­falt aus­führ­lich dar­stellt (www.lebensraum-burg.de).

Nach­dem in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bereits 22 jun­ge Wan­der­fal­ken aus­ge­flo­gen sind und hof­fen wir auch in die­sem Jahr auf eine erfolg­rei­che Brut­sai­son. Wie vie­le Eier in die­sem Jahr wohl noch gelegt wer­den?

Bild­un­ter­schrift: Wan­der­fal­ke mit ers­tem Ei; Foto: Regie­rung von Mit­tel­fran­ken