Note eins in Lesetechnik und Textverständnis

von | 17. Juli 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Vor­le­se­wett­be­werb der Alt­mühl­fran­ken­schu­le in der Stadt- und Schul­bü­che­rei Gun­zen­hau­sen

Gun­zen­hau­sen — Die bes­ten Lese­rin­nen und Leser des Vor­le­se­wett­be­werbs der Alt­mühl­fran­ken­schu­le Gioele Pad­ren­os­tro, Eme­ly Ramm­ler, Lavi­nia Herr­mann und Kim Klein haben allen Grund stolz zu sein: Sie haben sich gegen die Klas­sen­sie­ger aus allen drei Schul­stand­or­ten in Gun­zen­hau­sen, Treucht­lin­gen und Wei­ßen­burg durch­ge­setzt. Gro­ßes Lob kam von Orga­ni­sa­to­rin Petra Lüp­fert-Öster­le und dem Rek­tor der Alt­mühl­fran­ken­schu­le Mathi­as Schwemm­lein für die Erst­plat­zier­ten, aber auch für die Lese­leis­tun­gen der ande­ren Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. 

Ein selbst aus­ge­wähl­ter und ein frem­der Text stan­den als Auf­ga­ben beim Wett­be­werb in der Stadt- und Schul­bü­che­rei Gun­zen­hau­sen für alle 14 Teil­neh­mer aus den Klas­sen­stu­fen zwei bis sechs auf der Lis­te. Die Klas­sen­sie­ger hat­ten viel geübt und so war es kei­ne leich­te Ent­schei­dung für die Jury die jewei­li­gen Jahr­gangs­bes­ten zu ermit­teln. In der Jury dabei waren Tho­mas Fischer von der Buch­hand­lung Fischer, Ralf Günt­ner vom För­der­ver­ein der Alt­mühl­fran­ken­schu­le und Babett Gut­h­mann vom Team der Stadt- und Schul­bü­che­rei Gun­zen­hau­sen.

In der zwei­ten Klas­se DFK2 kam Gioele Pad­ren­os­tro aus Gun­zen­hau­sen mit der Wett­kampf-Atmo­sphä­re am bes­ten zurecht und stand nach dem Vor­trag des Fremd­tex­tes als Sie­ger in sei­ner Klas­sen­stu­fe fest. Eme­ly Ramm­ler aus Treucht­lin­gen wur­de für ihren flüs­si­gen Vor­trag mit dem ers­ten Platz unter den Dritt­kläss­lern belohnt. In der vier­ten Klas­se setz­te sich Lavi­nia Herr­mann an die Spit­ze und beein­druck­te durch ihre gute Aus­spra­che.

Schon bei frü­he­ren Lese­wett­be­wer­ben war Kim Klein aus Wei­ßen­burg erfolg­reich und in der Kon­kur­renz der fünf­ten und sechs­ten Klas­sen schaff­te sie es wie­der­um auf Platz eins. Bei der Sie­ger­eh­rung gab es neben den Urkun­den einen Buch­preis für alle Klas­sen­sie­ge­rin­nen und Klas­sen­sie­ger. Mög­lich gemacht hat­te dies der För­der­ver­ein der Alt­mühl­fran­ken­schu­le, ver­tre­ten durch Ralf Günt­ner. Lese­kom­pe­tenz und beruf­li­cher Erfolg hän­gen auch in Zei­ten digi­ta­ler Infor­ma­ti­ons­quel­len eng zusam­men. Lesen ler­nen ist nicht leicht und eigent­lich hört man nie auf, das Lesen zu üben, denn in den ein­zel­nen Lese­fä­hig­keits-Stu­fen wer­den die Sät­ze län­ger, mehr Fremd­wör­ter oder unbe­kann­te Namen tau­chen auf und die Infor­ma­ti­ons­dich­te wird höher. Kom­pli­zier­te Tex­te zu ver­ste­hen, lernt man nur, wenn man regel­mä­ßig liest. So nimmt auch im Son­der­päd­ago­gi­schen För­der­zen­trums Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen das Lesen einen hohen Stel­len­wert ein und der Vor­le­se­wett­be­werb als Moti­va­ti­on fin­det regel­mä­ßig statt.

Foto: Babett Gut­h­mann