Oktober 2026: Bayerischer Präventionstag

von | 11. Oktober 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Vor­beu­gen ist bes­ser als hei­len: Apo­the­ken im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen unter­stüt­zen bei der Prä­ven­ti­on

Wei­ßen­burg – Gesund­heits­vor­sor­ge beginnt oft mit klei­nen Schrit­ten. Wer sich aus­ge­wo­gen ernährt, aus­rei­chend bewegt, sei­nen Blut­druck im Blick behält oder Medi­ka­men­te rich­tig anwen­det, kann viel für die eige­ne Gesund­heit tun. Die Apo­the­ken im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen unter­stüt­zen ihre Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten dabei mit Bera­tung und ver­schie­de­nen Ange­bo­ten zur Prä­ven­ti­on und Gesund­heits­för­de­rung.

„Prä­ven­ti­on ist ein wich­ti­ger Teil unse­rer täg­li­chen Arbeit. Im Gespräch mit unse­ren Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten erge­ben sich immer wie­der Mög­lich­kei­ten, auf gesund­heit­li­che Risi­ken hin­zu­wei­sen und gemein­sam zu über­le­gen, was man selbst für die eige­ne Gesund­heit tun kann“, sagt Kat­rin Bin­kert, Pres­se­spre­che­rin der Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen. „Die Apo­the­ke ist dafür der rich­ti­ge Ort, weil sie für die Men­schen vor Ort leicht erreich­bar ist und vie­le Gesund­heits­fra­gen direkt und unkom­pli­ziert ange­spro­chen wer­den kön­nen.“

Das Spek­trum reicht von der Bera­tung zu Ernäh­rung, Bewe­gung und Gewichts­ma­nage­ment über Blut­druck- und Blut­zu­cker­mes­sun­gen bis hin zu Imp­fun­gen. Auch phar­ma­zeu­ti­sche Dienst­leis­tun­gen tra­gen zur Gesund­heits­vor­sor­ge bei: So kön­nen Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker bei­spiels­wei­se Risi­ken erken­nen, die Arz­nei­mit­tel­the­ra­pie über­prü­fen und Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bei der rich­ti­gen Anwen­dung ihrer Medi­ka­men­te unter­stüt­zen.

Beson­de­re Bedeu­tung hat die Prä­ven­ti­on bei Erkran­kun­gen, die sich häu­fig über Jah­re ent­wi­ckeln. Dazu gehö­ren etwa Typ-2-Dia­be­tes und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen. Durch eine früh­zei­ti­ge Ein­schät­zung von Risi­ko­fak­to­ren kön­nen Men­schen für ihre Gesund­heit sen­si­bi­li­siert und wei­te­re Schrit­te ange­sto­ßen wer­den. „Ein erhöh­ter Blut­druck oder ein erhöh­tes Dia­be­tes­ri­si­ko sind zunächst ein­mal Warn­si­gna­le, bei denen es sich lohnt, genau­er hin­zu­schau­en“, erklärt Apo­the­ke­rin Bin­kert. „Wenn sich bei einer Mes­sung oder im Bera­tungs­ge­spräch ein auf­fäl­li­ger Befund ergibt, emp­feh­len wir selbst­ver­ständ­lich eine wei­te­re Abklä­rung bei der Ärz­tin oder beim Arzt.“ Die Apo­the­ke ersetzt kei­ne ärzt­li­che Unter­su­chung oder Dia­gno­se. Ihre Stär­ke liegt viel­mehr dar­in, Gesund­heits­fra­gen früh­zei­tig anzu­spre­chen, Risi­ko­fak­to­ren zu erken­nen und Men­schen bei gesund­heits­be­wuss­tem Ver­hal­ten und der siche­ren Anwen­dung von Arz­nei­mit­teln zu unter­stüt­zen.

Der Baye­ri­sche Prä­ven­ti­ons­tag am 12. Okto­ber rückt die­se The­men in den Mit­tel­punkt. Prä­ven­ti­on ist aller­dings nicht auf einen ein­zel­nen Akti­ons­tag beschränkt. Sie fin­det in den Apo­the­ken vor Ort jeden Tag statt. „Gesund­heit zu erhal­ten und Krank­heit vor­zu­beu­gen, bedeu­tet nicht immer, gro­ße Ver­än­de­run­gen vor­zu­neh­men. Oft geht es zunächst dar­um, Risi­ken zu erken­nen und im All­tag die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen. Dabei unter­stüt­zen wir unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ger­ne“, so Apo­the­ke­rin Bin­kert.

Foto: Pix­a­bay