Ortsverein schaut bei Neugründungen vorbei

von | 7. November 2024 | Altmühlfranken, Weißenburg

Wei­ßen­burg (red). Bei einer Vor­stands­sit­zung des SPD Orts­ver­eins vor eini­gen Wochen kam das The­ma Leer­stand bezie­hungs­wei­se Leer­stands­ma­nage­ment auf den Tisch. Ein wich­ti­ger Aspekt der Stadt­ent­wick­lung und unbe­dingt in grö­ße­rem Umfang zu ver­mei­den, um eine Stadt lebens­wert zu erhal­ten. Einig waren sich alle Anwe­sen­den, dass Wei­ßen­burg im Gegen­satz zu ande­ren Kom­mu­nen sehr gut auf­ge­stellt ist. Den­noch war das Inter­es­se geweckt und über Vor­stands­mit­glied Simon Sulk, ehe­mals Geschäfts­füh­rer des Stadt­mar­ke­ting­ver­eins, wur­de Kon­takt zu des­sen Nach­fol­ger Mat­thi­as Brand auf­ge­nom­men. Nach­dem im Som­mer eini­ge neue Geschäf­te in der Wei­ßen­bur­ger Alt­stadt eröff­net wor­den waren nutz­te man die­sen posi­ti­ven Umstand, um sich bei Brand per­sön­lich zu erkun­di­gen. Die­ser freu­te sich über die Anfra­ge des SPD-Orts­ver­eins und zeig­te sich ger­ne bereit, die Mit­glie­der zu eini­gen der neu­eröff­ne­ten Läden zu beglei­ten.

An einem Frei­tag­nach­mit­tag im Okto­ber führ­te er eine inter­es­sier­te Grup­pe des SPD Orts­ver­eins zum neu­en Laden von Jose­fi­ne Zech, die eini­ge Zeit in Japan ver­bracht hat­te und dort vom gro­ßen Ange­bot hoch­klas­si­ger Second Hand Ware inspi­riert wur­de. Mit dem nach „Wabi Sabi“ benann­ten Geschäft folgt sie einem aktu­el­len Trend. Es geht dar­um, die Schön­heit in Din­gen zu erken­nen, auch in deren Ver­gäng­lich­keit. Auch sie setzt dabei auf Second­hand und bie­tet hoch­wer­ti­ge Mar­ken an. Ergänzt durch Kin­der­mo­de zu erschwing­li­chen Prei­sen. Danach durf­te ein Abste­cher in den neu­en
Laden von Bernd Stö­be nicht feh­len. „Wein Stö­be“ befin­det sich in der ehe­ma­li­gen Metz­ge­rei Ass­mann in der Juden­gas­se. Hoch­klas­si­ge Wei­ne aus Ita­li­en, Frank­reich, aber auch aus der Pfalz bie­tet er an, aber auch selbst­ge­mach­te Ape­ri­tifs und Essig. Ein klei­ner, fei­ner Laden, der schon jetzt sei­ne Stamm­kund­schaft gefun­den hat.

Für einen zwei­ten Ter­min hat man sich unter ande­rem den „Glücks­markt“ von Inha­be­rin Vere­na Engel­hardt vor­ge­nom­men. Der Glücks­markt ist ein Con­cept Store, behei­ma­tet im ehe­ma­li­gen Näh­zen­trum Reg­ner. Dort wer­den unter ande­rem Second­hand Waren und jun­ge Mode ange­bo­ten, aber auch Geschenk­ar­ti­kel und Acces­soires. Den eben­falls neu­en „Brunch Spot“ in der Frau­en­tor­stra­ße hat sich der Orts­ver­ein für einen gemein­sa­men Brunch vor­be­hal­ten.

Wei­ßen­burg wird mit die­sen neu­en Läden noch­mals attrak­ti­ver, für sei­ne Bewoh­ner aber auch für neue Kun­den. Die Stadt bleibt dadurch leben­dig und lebens­wert. Der SPD Orts­ver­ein wünscht allen Geschäfts­leu­ten viel Erfolg und bedankt sich für den Mut, die eige­nen Ideen umzu­set­zen und damit zum Erhalt einer gesun­den Innen­stadt bei­zu­tra­gen. Auch das Enga­ge­ment der Stadt­ver­wal­tung und des Stadt­mar­ke­ting­ver­eins ist nicht hoch genug anzu­rech­nen und ist ein deut­li­ches Zei­chen dafür, die Stadt wei­ter vor­an­brin­gen zu wol­len.

Foto: SPD Orts­ver­ein Wei­ßen­burg