Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung

von | 9. Mai 2025 | Altmühlfranken, Weißenburg

Schul­be­auf­trag­te Susan­ne Pühl ist zustän­dig für Reli­gi­ons­un­ter­richt

Wei­ßen­burg (red). Susan­ne Pühl ist Schul­be­auf­trag­te für Reli­gi­ons­un­ter­richt in den Deka­na­ten Pap­pen­heim, Wei­ßen­burg und einem Teil­be­reich von Gun­zen­hau­sen. Damit ist sie Ansprech­part­ne­rin für alle Belan­ge und zustän­dig dafür, dass Reli­gi­on an den ver­schie­de­nen Schu­len ord­nungs­ge­mäß statt­fin­det. Sie über­nimmt die Ein­tei­lung der Reli­gi­ons­leh­rer, ‑päd­ago­gen und Pfar­rer in Abspra­che mit den Schu­len. Für kirch­li­che Mit­ar­bei­ter ist sie Dienst­vor­ge­setz­te und über­nimmt dadurch auch Beur­tei­lun­gen, Bera­tung, Unter­stüt­zung, gege­be­nen­falls Unter­richts­be­su­che, orga­ni­siert Ver­tre­tun­gen, führt Mit­ar­bei­ter­ge­sprä­che und ist Ansprech­part­ne­rin für die Schul­lei­tun­gen, das Schul­amt und Eltern aller Schul­ar­ten.

In ihren gut 25 Jah­ren Berufs­er­fah­rung hat sie schon viel erlebt. Reli­gi­ons­un­ter­richt hat eine unmit­tel­ba­re Wir­kung. Er dient der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und Iden­ti­täts­bil­dung. Kin­der und Jugend­li­che ergrün­den bibli­sche Geschich­ten, Reli­gi­ons- und Glau­bens­the­men und machen so ihre eige­nen reflek­tier­ten Erfah­run­gen. Wie sich das für die Zukunft der Kin­der aus­wirkt, weiß man nicht.

In den Grund- und Mit­tel­schu­len gibt es zum Teil bereits kon­fes­sio­nell-koope­ra­ti­ve Model­le. Vor allem in Dia­spo­ra-Gebie­ten wer­den evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kin­der gemein­sam unter­rich­tet, wenn die Min­dest­schü­ler­zahl für eine eige­ne Klas­se nicht zustan­de kommt oder nicht aus­rei­chend Per­so­nal vor­han­den ist. Das Ziel dabei ist, allen eine Teil­ha­be am Reli­gi­ons­un­ter­richt zu ermög­li­chen. Unter­rich­tet wird dabei kon­fes­si­ons­sen­si­bel. Ethik wird in der Regel an den Schu­len auch ange­bo­ten.

Regel­mä­ßi­ge Schul­got­tes­diens­te ergän­zen das Ange­bot. Zu Schul­jah­res­be­ginn und am Ende des Schul­jah­res ist es üblich einen Schul­got­tes­dienst zu fei­ern. An man­chen Orten auch in der Advents­zeit und zu Ostern. Vor­be­rei­tet wer­den die­se Got­tes­diens­te zum Teil von Reli-Lehr­kräf­ten und Pfar­rern zusam­men.

In der Regel unter­rich­ten Gemein­de­pfar­rer auch 6 Stun­den Reli­gi­on an der Schu­le. Das ist eine Chan­ce für die Kir­che, Kin­der und Jugend­li­che zu errei­chen, die nicht in der Gemein­de­ar­beit auf­tau­chen.

Der Reli­gi­ons­päd­ago­gin Susan­ne Pühl merkt man ihre Lei­den­schaft und Lie­be zum Beruf an. Neben der Ver­mitt­lung von bibli­schen Geschich­ten und der Dis­kus­si­on über Glau­bens- und Lebens­the­men hat sie auch ein offe­nes Ohr für die Belan­ge und Sor­gen der Kin­der und Jugend­li­chen. Reli­gi­ons­un­ter­richt ist für sie die Chan­ce, Samen zu legen. Man­cher geht spä­ter dann auf.

Foto:  Deka­nat Wei­ßen­burg