Polizeibericht PI Gunzenhausen

von | 24. Juni 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Zivil­cou­ra­ge

Gun­zen­hau­sen — Am Sonn­tag um 20.15 Uhr wur­de ein Pas­sant in der Nähe der Stadt­hal­le auf einen laut­star­ken Streit auf­merk­sam. Ein etwa 25-jäh­ri­ger Mann ver­hielt sich gegen­über einer Frau sehr aggres­siv, die­se hat­te ein 6 — 8 Jah­re altes Kind dabei. Nach­dem die Situa­ti­on wei­ter
eska­lier­te, ging der Zeu­ge auf die Per­so­nen zu. Er wur­de sofort von dem Mann zurück­ge­wie­sen, blieb aber vor Ort. Nach einem kur­zen Wort­wech­sel ver­such­te der noch unbe­kann­te Mann den Zeu­gen zu schla­gen, die­ser konn­te dem Hieb aber aus­wei­chen und den Angrei­fer fixie­ren, bis die­ser sich wie­der eini­ger­ma­ßen beru­higt hat­te. Das Pär­chen ent­fern­te sich schließ­lich in Rich­tung Wei­ßen­bur­ger Stra­ße wobei der Mann noch Dro­hun­gen aus­stieß. Der Angrei­fer war etwa 180 cm groß und schlank, er trug ein wei­ßes Cap, hel­le Jeans und eine dun­kel­graue Bom­ber­ja­cke. Hin­wei­se auf die Per­son nimmt die Poli­zei Gun­zen­hau­sen unter der Ruf­num­mer 09831 67880 ent­ge­gen.

E‑Scooter ohne Ver­si­che­rungs­schutz

Gun­zen­hau­sen — Ein 24-Jäh­ri­ger wur­de am Sams­tag­nach­mit­tag mit sei­nem E‑Scooter in der Son­nen­stra­ße ange­hal­ten und kon­trol­liert. An dem Fahr­zeug war kein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen mon­tiert. Der Fah­rer räum­te auf Nach­fra­ge ein, sich nicht um einen Ver­si­che­rungs­ver­trag geküm­mert zu haben. Eine Straf­an­zei­ge wegen einem Ver­stoß nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz ist die Fol­ge.

Ver­kehrs­un­fall mit neun Ver­letz­ten

Gun­zen­hau­sen — Auf der Nürn­ber­ger Stra­ße kurz vor der Bun­des­stra­ße kam es am Sams­tag um 18.00 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall mit ins­ge­samt neun ver­letz­ten Per­so­nen. Der 37 Jah­re alte Fah­rer eines VW-Bus­ses kam aus noch unge­klär­ter Ursa­che auf die Gegen­fahr­bahn und kol­li­dier­te dort mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Pkw. Durch den Zusam­men­stoß kipp­te der Bus zur Sei­te auf die Leit­plan­ke. In dem Klein­bus befan­den sich die bei­den Kin­der des Fah­rers, sowie ein wei­te­res Kind. Der ande­re betei­lig­te Pkw war mit fünf Per­so­nen, drei Erwach­se­ne und zwei Kin­der, besetzt. Die Ver­let­zun­gen waren glück­li­cher­wei­se nicht schwer­wie­gend, zum Trans­port in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser waren neben meh­re­ren Ret­tungs­wä­gen drei Ret­tungs­hub­schrau­ber im Ein­satz. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von ins­ge­samt etwa 18.000 €.