Polizeibericht PI Gunzenhausen

von | 17. September 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Polizeibericht

Unfall­flucht

Gun­zen­hau­sen — Am Diens­tag wur­de in Fri­cken­fel­den in der Gun­zen­hau­se­ner Stra­ße zwi­schen 09.00 Uhr und 12.30 Uhr ein ord­nungs­ge­mäß gepark­ter schwar­zer VW Golf der lin­ke Außen­spie­gel ange­fah­ren. Obwohl ein Scha­den in Höhe von ca. 200,- Euro ent­stand, ent­fern­te sich der bis­lang unbe­kann­te Unfall­ver­ur­sa­cher von der Unfall­stel­le, ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Gun­zen­hau­sen (Tel. 09831 67880) zu mel­den.

Betrug durch Love Scamming

Gun­zen­hau­sen — Mit­te Mai kon­tak­tier­te der unbe­kann­te Täter ver­mut­lich mit einem gefak­ten weib­li­chen Pro­fil über Insta­gram den 37-Jäh­ri­gen. Da der Täter im wei­te­ren Schrift­ver­kehr ein gewis­sen Ver­trau­en auf­bau­te, ging der Geschä­dig­te spä­ter auf die wie­der­keh­ren­den Geld­for­de­run­gen in Form von Steam- und Goog­le-Gut­schein­kar­ten ein. Da ihm zum Schluss vom Täter noch eine Erb­schafts­über­nah­me in Höhe von 200.000 US Dol­lar plus 700.000 US-Dol­lar in Gold für wei­te­re Geld­zah­lun­gen ange­bo­ten wur­de, miss­trau­te er der Geschich­te und erstat­te­te bei der Poli­zei eine Anzei­ge gegen Unbe­kannt. Der Geschä­dig­te erlitt dadurch einen Ver­mö­gens­scha­den in Höhe von 2.090 Euro.

Bedro­hung mit Mes­ser

Gun­zen­hau­sen — Am Diens­tag um die Mit­tags­zeit teil­te eine 27-jäh­ri­ge Frau aus Würz­burg, wel­che zu Besuch bei einem 44-jäh­ri­gen Mann in Gun­zen­hau­sen war, per Not­ruf mit, dass sie gera­de von ihrem Gast­ge­ber in sei­ner Woh­nung mit dem Mes­ser bedroht wur­de. Zuvor hät­te sich der Täter selbst mit dem Mes­ser ver­letzt. Als die ein­ge­setz­ten Poli­zei­strei­fen am Anwe­sen ein­tra­fen, hat­te sich der Beschul­dig­te bereits in unbe­kann­ter Rich­tung ent­fernt. Das benutz­te Mes­ser hat­te der Mann jedoch noch am Anwe­sen weg­ge­wor­fen und die Poli­zei­be­am­ten stell­ten es sicher. Bei der anschlie­ßen­den Fahn­dung stell­te eine Strei­fe den amts­be­kann­ten Tat­ver­däch­ti­gen am Jura­ma­re fest. Beim Erbli­cken der Strei­fe warf der Gesuch­te ein wei­te­res Mes­ser weg, wel­ches wie­der­um sicher­ge­stellt wur­de. Der Täter konn­te anschlie­ßend wider­stand­los vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Da sich der Beschul­dig­te offen­sicht­lich in einem psy­chi­schen Aus­nah­me­zu­stand befand, wur­de er zunächst in eine Fach­kli­nik ein­ge­wie­sen.
Die Umstän­de des umfäng­li­chen Vor­falls sind nun Bestand­teil der fol­gen­den poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen.