Polizeibericht PI Treuchtlingen

von | 11. September 2024 | Altmühlfranken, Treuchtlingen

Raser auf der B2

Treucht­lin­gen — Am Frei­tag­abend fuhr ein 72-Jäh­ri­ger Ber­li­ner mit sei­nem Pkw auf der B2 von Wei­ßen­burg in Rich­tung Donau­wörth. Kurz nach dem Orts­en­de Diet­furt miss­ach­te­te er das Rot­licht der Licht­zei­chen­an­la­ge Der Ver­kehrs­sün­der soll­te dar­auf­hin einer Kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Dies stell­te sich zunächst als schwie­rig her­aus, da der Fah­rer mit weit über­höh­ter Geschwin­dig­keit in Rich­tung Donau­wörth fuhr. Im Bereich der Fir­ma Fran­ken­schot­ters beschleu­nig­te der Fahr­zeug­füh­rer sei­nen Pkw auf knapp 180km/h. Erst an der Abfahrt Lan­gen­alt­heim konn­te der Fah­rer gestoppt und einer Kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft, wur­de gegen den älte­ren Fah­rer ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Ver­bo­te­nem Kraft­fahr­zeug­ren­nen ein­ge­lei­tet. Zeu­gen und Geschä­dig­te die­ser rück­sicht­lo­sen Fahr­wei­se, sol­len sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Treucht­lin­gen unter der 09142 9644–0 in Ver­bin­dung setz­ten.

Gestürz­ter Zwei­rad­fah­rer

Treucht­lin­gen —  Ein 15-jäh­ri­ger Füh­rer­schein­neu­ling befuhr mit sei­nem Klein­kraft­rad die WUG 36 in Rich­tung Treucht­lin­gen. In einer leich­ten Links­kur­ve vor Scham­bach kam er auf­grund sei­ner Uner­fah­ren­heit und nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit von der Fahr­spur ab und prall­te rechts gegen die Leit­plan­ke. Zur Ver­sor­gung der Ver­let­zun­gen wur­de er ins Kran­ken­haus ver­bracht. Am Zwei­rad und Lei­plan­ke ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 1200 Euro.

Dieb­stahl
Lan­gen­alt­heim — Bereits am 29.08.24, gegen 10.00 Uhr ent­wen­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter aus dem Stein­bruch in Unte­ren Haardt drei Metall­mul­den, wel­che mit Alt­me­tall gefüllt waren. Von dem Dieb ist ledig­lich bekannt, dass er einen Lkw mit dem Teil­kenn­zei­chen „NEA“ benutz­te. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf 540 Euro.

Wild­un­fall zu spät gemel­det

Lan­gen­alt­heim — Ein 21-jäh­ri­ger Pkw-Füh­rer hat­te im Bereich Lan­gen­alt­heim einen Zusam­men­stoß mit einem Reh. Das Reh über­leb­te den Zusam­men­stoß und flüch­te­te in den angren­zen­den Wald. Den Unfall mel­de­te der Fah­rer erst zir­ka neun Stun­den spä­ter bei der Poli­zei und ver­ei­tel­te damit eine Nach­su­che nach dem Reh durch den zustän­di­gen Jagd­päch­ter um dem Tier wei­te­re Lei­den zu erspa­ren. Gegen den Mann wird nun wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Jagd­ge­setz ermit­telt.