Projektreise in die Ukraine erfolgreich absolviert

von | 15. Februar 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Vom 28.1. bis 2.2.24 reis­te ein Team der AGNF in die Ukrai­ne. Die Rei­se fand im Rah­men des Ukrai­ne­pro­jek­tes statt, das die AGNF seit April 2023 im Auf­trag des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung durch­führt und das von der Gesell­schaft für inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit (GIZ) im Pro­gramm Kli­nik­part­ner­schaf­ten geför­dert wird. Pro­jekt­zie­le sind die Stär­kung der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung zur Selbst­hil­fe durch die Qua­li­fi­ka­ti­on von Mul­ti­pli­ka­to­ren in spe­zi­el­ler Ers­ter Hil­fe und die Eta­blie­rung eines Ret­tungs­diens­tes, spe­zia­li­siert auf die Ver­le­gung von schwer ver­letz­ten und erkrank­ten Pati­en­ten inner­halb der Ukrai­ne.

Das AGNF-Team besuch­te Pro­jekt­part­ner in Lviv und Kyiv und traf sich dort auch mit poli­ti­schen Ver­tre­tern und Akteu­ren des Gesund­heits­we­sens. Dort wur­de der Pro­jekt­ver­lauf vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Auch Bedar­fe und Per­spek­ti­ven für zukünf­ti­ge Pro­jek­te wur­den erör­tert. Das Pro­jekt­team führ­te die Rei­se unter ande­rem mit dem eige­nen Inten­siv­trans­port­wa­gen durch, um Erfah­run­gen im Trans­port von Pati­en­ten über län­ge­re Stre­cken zu sam­meln. Klaus Mey­er, Vor­stands­vor­sit­zen­der der AGNF, war Teil des Teams: „Der Besuch ist vor allem auch ein Zei­chen der Wert­schät­zung gegen­über den Part­nern vor Ort. Aus der siche­ren Ent­fer­nung ein Pro­jekt anzu­sto­ßen ist das eine. Die Situa­ti­on vor Ort zu erle­ben, etwas ande­res.“ Besucht wur­den unter ande­rem das größ­te Ortho­pä­die- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum der Ukrai­ne – Unbro­ken in Lviv, die Pro­jekt­part­ner Swiss Foun­da­ti­on for Inno­va­ti­on Ukrai­ne (SFI Ukrai­ne) und Lviv Eco­lo­gi­cal Foun­da­ti­on (LEF) sowie Spe­cial Trai­ning Cen­ter (STC) in Kyiv. Ein Jour­na­lis­ten­team beglei­te­te die AGNF wäh­rend des gan­zen Auf­ent­hal­tes. Die Auf­nah­men wer­den in einer Doku­men­ta­ti­on für das ZDF ver­ar­bei­tet und in eini­gen Wochen aus­ge­strahlt.

Beein­druckt war das Team vor allem, wie es den ukrai­ni­schen Bür­gern gelingt, trotz des Krie­ges und der stän­di­gen Bedro­hung durch Luft­an­grif­fe einen ver­gleichs­wei­se nor­ma­len All­tag zu leben – zumin­dest in den bei­den besuch­ten Städ­ten. In Gesprä­chen merkt man jedoch auch, wie zwei Jah­re Krieg auf den See­len der Men­schen las­ten.

Die Arbeits­ge­mein­schaft Not­fall­me­di­zin e.V. besteht seit 2006 und hat sich als einer der bun­des­weit größ­ten Anbie­ter für pro­fes­sio­nel­le akut- und not­fall­me­di­zi­ni­sche Aus‑, Fort- und Wei­ter­bil­dung und als Pro­jekt­ent­wick­ler eta­bliert. In der Regi­on, u.a. als Betrei­ber der Test- und Impf­zen­tren der Stadt und des Land­krei­ses Fürth wäh­rend der Pan­de­mie oder als Initia­tor von FÜRTH SCHOCKT! und ERLANGEN SCHOCKT!, fest ver­wur­zelt, enga­giert sich die AGNF bei inter­na­tio­na­len Hilfs­pro­jek­ten, die dem Auf­bau loka­ler not­fall­me­di­zi­ni­scher Struk­tu­ren die­nen.

Durch medi­zi­ni­sche Kon­tak­te ins Kriegs­ge­biet ist es der AGNF mög­lich, gezielt die benö­tig­ten Güter zu beschaf­fen und direkt zum Ziel­ort zu trans­por­tie­ren. Auf die­sem Weg unter­stützt die AGNF vor allem Kran­ken­häu­ser, Ret­tungs­diens­te und Orga­ni­sa­tio­nen, die sich mit der Ret­tung und Ver­sor­gung von Ver­letz­ten beschäf­ti­gen. Auch für die Zukunft hat es sich die AGNF zum Ziel gesetzt, die zivi­len Opfer des Krie­ges unkom­pli­ziert zu unter­stüt­zen und möch­ten wei­ter­hin

Hilfs­pro­jek­te vor­an­trei­ben. Falls Sie die Arbeit der AGNF unter­stüt­zen möch­ten, kön­nen Sie dies mit einer Spen­de tun, die 1:1 bei den Hilfs­be­dürf­ti­gen ankommt.

Emp­fän­ger: Arbeits­ge­mein­schaft Not­fall­me­di­zin Fürth e. V.

Bank:       VR mei­ne­Ban­keG Fürth/Uffenheim/Neustadt a. d. Aisch

IBAN:             DE66 7606 9559 0003 2784 84

BIC:               GENODEF1NEA

Zweck:           Ukrai­ne­hil­fe

 

Foto: AGNF

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