Region erhält 4,737 Millionen Euro aus den Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen 

von | 3. Juli 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Im Rah­men der Bund-Län­der-Städ­te­bau­för­de­rungs­pro­gram­me erhal­ten Kom­mu­nen in den Land­krei­sen Ans­bach und Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen 4,737 Mil­lio­nen Euro. Dar­auf haben der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Artur Auern­ham­mer und sei­ne Land­tags­kol­le­gen Hel­mut Schnotz und Andre­as Schalk in einer gemein­sa­men Pres­se­mel­dung hin­ge­wie­sen.

Artur Auern­ham­mer: „Heu­er ste­hen in den drei Bund-Län­der-Städ­te­bau­för­de­rungs­pro­gram­men „Sozia­ler Zusam­men­halt“, „Leben­di­ge Zen­tren“ sowie „Wachs­tum und nach­hal­ti­ge Erneue­rung“ für ganz Bay­ern ins­ge­samt 198.375.000 Euro für 423 Städ­te, Märk­te und Gemein­den zur Ver­fü­gung. Die Mit­tel stel­len der Bund und der Frei­staat gemein­sam zur Ver­fü­gung.“

Andre­as Schalk: „Mit dem Pro­gramm „Leben­di­ge Zen­tren“ unter­stüt­zen wir Städ­te, Märk­te und Gemein­den dabei, Stadt- und Orts­ker­ne als attrak­ti­ve und lebens­wer­te Zen­tren zu erhal­ten. Bau­li­che Struk­tu­ren und den öffent­li­chen Raum an neue und sich ändern­de Bedar­fe anzu­pas­sen, gelingt mit dem Pro­gramm „Wachs­tum und nach­hal­ti­ge Erneue­rung“.

Hel­mut Schnotz: „Das Pro­gramm „Sozia­ler Zusam­men­halt“ hat das Ziel, die Wohn- und Lebens­qua­li­tät sowie die Nut­zungs­viel­falt in den Quar­tie­ren zu erhö­hen, die Inte­gra­ti­on aller Bevöl­ke­rungs­grup­pen zu unter­stüt­zen und den Zusam­men­halt in der Nach­bar­schaft zu stär­ken.“

Im Ein­zel­nen wer­den fol­gen­de Kom­mu­nen in den jewei­li­gen Pro­gram­men geför­dert:

Leben­di­ge Zen­tren 

Die Städ­te Din­kels­bühl und Gun­zen­hau­sen erhal­ten jeweils für ihre Alt­stadt 1.754.000 Euro bezie­hungs­wei­se 1.216.000 Euro.

Sozia­ler Zusam­men­halt — Zusam­men­le­ben im Quar­tier gemein­sam gestal­ten  

Die Städ­te Feucht­wan­gen und Rothen­burg erhal­ten jeweils für ihre Alt­stadt 300.000 Euro bezie­hungs­wei­se 640.000 Euro.

Wachs­tum und nach­hal­ti­ge Erneue­rung     

Im Rah­men des drit­ten Pro­gram­mes wird die Koope­ra­ti­on Bibert-/Schwa­bach­tal in Die­ten­ho­fen mit 30.000 Euro und in Heils­bronn mit 126.000 Euro unter­stützt.

Für ihre Alt­städ­te erhal­ten Her­rie­den 54.000 Euro, Treucht­lin­gen 149.000 Euro und Wei­ßen­burg 468.000 Euro an För­der­mit­teln.

Jede Kom­mu­ne ent­schei­det selbst, für wel­che Pro­jek­te die För­der­mit­tel ein­ge­setzt wer­den. Die schlan­ken För­der­re­geln gewähr­leis­ten maxi­ma­le Frei­heit für die Städ­te und Gemein­den. Damit ist die Städ­te­bau­för­de­rung die Speer­spit­ze einer unbü­ro­kra­ti­schen Kom­mu­nal­för­de­rung. Die Städ­te­bau­för­de­rung hat auch für die Volks­wirt­schaft eine gro­ße Bedeu­tung. Mehr als 90 Pro­zent der Bau­leis­tun­gen mit hand­werk­li­cher Lohn­ar­beit wer­den von Fir­men aus der Gemein­de oder der unmit­tel­ba­ren Umge­bung durch­ge­führt. Damit sichert die Städ­te­bau­för­de­rung die Beschäf­ti­gung in der ört­li­chen und mit­tel­stän­di­schen Bau­wirt­schaft.

„Über alle Pro­gram­me hin­weg unter­stüt­zen wir die baye­ri­schen Gemein­den dabei, die städ­te­bau­li­chen Struk­tu­ren an die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels anzu­pas­sen“, so die drei CSU-Abge­ord­ne­ten abschlie­ßend.

Foto: BÜRO MDL HELMUT SCHNOTZ