Rekordzahlen im Fränkischen Seenland

von | 23. Februar 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

München/Gunzenhausen (red). Das Frän­ki­sche Seen­land ist gestärkt aus der Pan­de­mie­zeit her­vor­ge­gan­gen: Die­se freu­di­ge Nach­richt ver­kün­de­ten Land­rat Manu­el West­phal, der ers­te Vor­sit­zen­de des Tou­ris­mus­ver­bands Frän­ki­sches Seen­land, und Seen­land-Geschäfts­füh­rer Hans-Die­ter Nie­der­prüm auf Bay­erns größ­ter Rei­se- und Frei­zeit­mes­se f.re.e, auf der sich die Urlaubs­re­gi­on vom 22. bis 26. Febru­ar 2023 in Mün­chen prä­sen­tiert.

Mit 1.203.171 gewerb­li­chen Über­nach­tun­gen war das Jahr 2022 das mit Abstand erfolg­reichs­te in der Geschich­te des Tou­ris­mus­ver­bands Frän­ki­sches Seen­land. „Das sind gut 300.000 Über­nach­tun­gen mehr als noch vor 10 Jah­ren. Und dabei ist der pri­va­te Ver­mie­tungs­be­reich, der bei uns immer noch einen bedeu­ten­den Anteil hat, gar nicht mit­ge­zählt“, freu­te sich Nie­der­prüm. Im Ver­gleich zum Vor­jahr stie­gen die Über­nach­tungs­zah­len dem­nach um sat­te 32 Pro­zent. Auch ver­gli­chen mit dem Jahr 2019 – dem letz­ten vor der Coro­na-Pan­de­mie – wur­de eine Stei­ge­rung um elf Pro­zent erreicht. Zusätz­lich hat sich die durch­schnitt­li­che Auf­ent­halts­dau­er ver­län­gert: Blie­ben Gäs­te 2019 im Schnitt noch drei Tage im Frän­ki­schen Seen­land, waren es im ver­gan­ge­nen Jahr 3,2 Tage.

Für den Geschäfts­füh­rer des Tou­ris­mus­ver­bands Frän­ki­sches Seen­land ist klar: „Die ver­stärk­ten Wer­be­ak­ti­vi­tä­ten, ins­be­son­de­re auch im Groß­raum Mün­chen, zei­gen ihre Wir­kung.“ Gera­de für den Münch­ner Nor­den sei das Frän­ki­sche Seen­land zudem ein idea­les Tages­aus­flugs­ziel. „Im Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis sind wir den ober­baye­ri­schen Seen weit vor­aus“, beton­te Nie­der­prüm. Dar­über hin­aus ver­fü­gen die sie­ben frän­ki­schen Seen noch über einen unbe­streit­ba­ren Vor­teil: Sie sind für alle rund­um zugäng­lich.

Inves­ti­tio­nen in die Zukunft
Mög­lich wur­de der Zuwachs bei den Gäs­te­zah­len auch durch ein grö­ße­res Ange­bot an Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten: Mit der Erwei­te­rung des Cam­ping­plat­zes Langlau, den Tiny Häu­sern im Wald­cam­ping Brom­bach und den neu­en Feri­en­woh­nun­gen der „Brom­b­ach­See­Zeit“ wur­den in bedeu­ten­dem Maße Inves­ti­tio­nen getä­tigt. Im Ver­gleich zu 2021 kamen so rund 500 neue Über­nach­tungs­plät­ze dazu. Immer mehr Urlau­ber ver­rei­sen zudem mit dem Wohn­mo­bil. Hier punk­tet das Frän­ki­sche Seen­land mit gut aus­ge­stat­te­ten und anspre­chend gestal­te­ten ‑Stell­plät­zen. Ein Para­de­bei­spiel für ein gelun­ge­nes Kon­zept ist etwa der Stell­platz in Wolf­rams-Eschen­bach, der von vie­len Wohn­mo­bi­lis­ten gelobt wird: Er ist gleich­zei­tig stadt­nah
gele­gen und bie­tet mit gro­ßen Ein­hei­ten eine sehr ange­neh­me Auf­ent­halts­qua­li­tät.

Mit Kro­ne und Apfel­saft
Infos über die ver­schie­de­nen Stell­plät­ze und Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten sowie über alles ande­re rund um den Urlaub im Frän­ki­schen Seen­land erhiel­ten Inter­es­sier­te auf der f.re.e in Hal­le A5 am Stand 400. Auch die neue Frän­ki­sche Seen­land-Köni­gin Leo­ni Deng­ler war vor Ort. Mit ihrer maß­ge­schnei­der­ten, echt frän­ki­schen Tracht weck­te die Stu­den­tin die Neu­gier vie­ler Mes­se­gäs­te. Die­se beka­men von ihr neben Urlaubs­tipps auch Hes­sel­ber­ger Apfel­saft – als klei­nen Vor­ge­schmack auf die kuli­na­ri­schen Genüs­se des Frän­ki­schen Seen­lands.

Bild­un­ter­schrift: (v.l.) Ers­ter Vor­sit­zen­der Land­rat Manu­el West­phal, 4. Frän­ki­sche Seen­land­kö­ni­gin Leo­ni Deng­ler und Geschäfts­füh­rer Hans-Die­ter Nie­der­prüm vor der Pan­ora­ma­kar­te am
Stand des Tou­ris­mus­ver­band Frän­ki­sches Seen­land auf der Mes­se f.re.e in Mün­chen. Foto: Tou­ris­mus­ver­band Frän­ki­sches Seen­land