Ruhebank für Christa Naaß: Anerkennung für jahrzehntelanges Engagement

von | 18. Februar 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Kreis-SPD sowie der SPD-Kreis­tags­frak­ti­on über­rasch­ten Chris­ta Naaß anläss­lich ihres 70. Geburts­ta­ges zuhau­se in Ober­erl­bach mit einer Ruhe­bank als Dan­ke­schön für ihr jahr­zehn­te­lan­ges Enga­ge­ment für die Sozi­al­de­mo­kra­tie und unse­re Regi­on.

Ihren run­den Geburts­tag fei­er­te die Haun­dor­fer SPD-Poli­ti­ke­rin zusam­men mit ihrer Fami­lie im Süd­schwarz­wald. Des­halb war es erst jetzt mög­lich, das in den Wei­ßen­bur­ger Werk­stät­ten der Lebens­hil­fe gefer­tig­te Möbel­stück der Jubi­la­rin nach Ober­erl­bach zu brin­gen.

Die bei­den SPD-Kreis­vor­sit­zen­den Harald Dösel und Tan­ja Tüt­ken lie­fer­ten die eigens mit einer Wid­mung ver­se­he­ne „Frän­ki­sche Haus­bank” per­sön­lich an und wur­den dabei vom Stell­ver­tre­ten­den Land­rat Wer­ner Baum sowie durch die SPD-Unter­be­zirks­vor­sit­zen­de Kath­rin Pol­lack, den Vor­sit­zen­den der SPD-Kreis­tags­frak­ti­on, Mathi­as Hertlein, und Moni Wop­pe­rer vom SPD-Orts­ver­ein Gun­zen­hau­sen beglei­tet. „Die Frän­ki­sche Haus­bank passt nicht nur her­vor­ra­gend in Dei­nen Gar­ten, son­dern soll vor allem dazu bei­tra­gen, dass Du Dir künf­tig mehr Ruhe und Zeit für Dich gön­nen kannst”, beton­ten die bei­den SPD-Kreis­vor­sit­zen­den bei der Über­ga­be.

Denn Chris­ta Naaß setzt sich seit fast fünf Jahr­zehn­ten für die Regi­on ein und ist als Poli­ti­ke­rin im Land­kreis par­tei­über­grei­fend hoch ange­se­hen. Die gebür­ti­ge Gun­zen­häu­se­rin absol­vier­te zunächst eine Aus­bil­dung zur Ver­wal­tungs­an­ge­stell­ten und trat bereits 1976 in die SPD ein. Schon früh enga­gier­te sie sich unter ande­rem als Kreis­vor­sit­zen­de der Arbeits­ge­mein­schaft sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Frau­en sowie auch als Vor­sit­zen­de des SPD-Kreis­ver­bands. Beson­ders am Her­zen lagen ihr stets die The­men Gleich­stel­lung und Frau­en­rech­te sowie ins­ge­samt die gesam­te Palet­te der Sozi­al­po­li­tik. In einem damals noch stark männ­lich domi­nier­ten und sehr kon­ser­va­tiv gepräg­ten poli­ti­schen Umfeld setz­te sie sich mit viel Aus­dau­er und Lei­den­schaft für sozia­len Fort­schritt und sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Wer­te ein.

1990 wur­de sie sowohl in den Gemein­de­rat Haun­dorf als auch in den Kreis­tag gewählt. Bei­de Man­da­te nimmt sie noch bis zu den Kom­mu­nal­wah­len im kom­men­den Jahr wahr. Von 1994 bis 2013 war Chris­ta Naaß außer­dem Mit­glied des Baye­ri­schen Land­tags. Anschlie­ßend wech­sel­te sie in den Bezirks­tag und beklei­de­te dort bis 2023 das Amt der stell­ver­tre­ten­den Prä­si­den­tin.

In den letz­ten Jah­ren hat Chris­ta Naaß eini­ge ihrer poli­ti­schen Ämter abge­ge­ben und kann nach einem ereig­nis­rei­chen und von vie­len Ter­mi­nen gepräg­ten akti­ven Poli­tikerle­ben nun mehr Frei­zeit genie­ßen. Den­noch bleibt sie wei­ter­hin mit wich­ti­gen Auf­ga­ben betraut: So enga­giert sie sich in zahl­rei­chen Ver­ei­nen, ist Prä­si­den­tin der Bun­des­ver­samm­lung der Sude­ten­deut­schen Lands­mann­schaft, Gene­ral­se­kre­tä­rin des Sude­ten­deut­schen Rats sowie Ko-Vor­sit­zen­de der Seli­ger-Gemein­de, der Gesin­nungs­ge­mein­schaft sude­ten­deut­scher Sozi­al­de­mo­kra­ten. Bernd Pos­selt, Spre­cher der Sude­ten­deut­schen, attes­tier­te Chris­ta Naaß anläss­lich ihres Geburts­ta­ges: „Ideen­reich, flei­ßig und poli­tisch wie mensch­lich unge­mein kom­pe­tent übt die­se jugend­li­che 70-Jäh­ri­ge ihre hohen Ämter zum Woh­le der gan­zen Volks­grup­pe aus.“

Die Jubi­la­rin freu­te sich sicht­lich über den Besuch der SPD-Ver­tre­ter aus dem Kreis und ver­sprach, sich ab und an eini­ge Stun­den der Ruhe und Muße auf der neu­en Ruhe­bank zu gön­nen.

Foto: SPD Unter­be­zirk Ans­bach