Sehr hohes ehrenamtliches Engagement in der Altmühlseeklinik

von | 18. November 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Kli­nik freut sich über Ehren­amt und steht gleich­zei­tig vor Her­aus­for­de­run­gen durch Poli­tik.

Gun­zen­hau­sen (red). Am Frei­tag den 8. Novem­ber, lud die Alt­mühl­see­kli­nik ihre ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter zu einem Ehren­amts­tref­fen ein, um ihnen zu dan­ken und Ein­bli­cke in die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen der Kli­nik zu geben. Chef­arzt Dr. Fried­bert Herm brach­te sei­ne Freu­de dar­über zum Aus­druck, dass fast alle Ehren­amt­li­chen der Ein­la­dung gefolgt sei­en. Er dank­te den Anwe­sen­den für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz. Für Ruhe und Erho­lung, die für die erfolg­rei­che Reha­bi­li­ta­ti­on der Pati­en­ten not­wen­dig sei, so Dr. Herm, sei neben einer guten medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung der Wert der christ­li­chen Atmo­sphä­re nicht hoch genug ein­zu­schät­zen. „Sie glau­ben gar nicht, wie wich­tig das sozia­le Mit­ein­an­der für die­se Gäs­te ist“, sag­te Dr. Herm und ergänz­te: „in Gemein­schaft funk­tio­nie­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­pro­zes­se ein­fach viel bes­ser“. Das wür­den auch die Pati­en­ten bemer­ken und häu­fig in per­sön­li­chen Gesprä­chen zum Aus­druck brin­gen.

Dr. Herm begrüß­te beson­ders Elfrie­de Stump und dank­te ihr für den jah­re­lan­gen Ein­satz den sie im Sozi­al­dienst für Rekrea­ti­on und Seel­sor­ge geleis­tet habe, bevor sie wohl­ver­dient im Okto­ber in den Ruhe­stand gegan­gen sei. Wäh­rend ihrer akti­ven Zeit, war es Elfrie­de Stump, die unter ande­rem die Ehren­amts­struk­tur ein­ge­führt habe.

In den Dank stimm­te Pati­en­ten­be­treue­rin Andrea Albrecht ein, die von dem Enga­ge­ment sicht­lich gerührt war, das die Ehren­amt­li­chen regel­mä­ßig und mit viel Hin­ga­be ein­brin­gen. Die­ses beinhal­tet täg­li­che Andach­ten, Seel­sor­ge, Besuchs­diens­te, Aus­flü­ge, Veeh-Har­fen-Spiel, Bas­tel­ak­tio­nen sowie Lie­der- und Spie­le­aben­de. Alle Ange­bo­te sind für die Pati­en­ten frei­wil­lig, wer­den aber als the­ra­pie­er­gän­zen­de Maß­nah­men bei der Ren­ten­ver­si­che­rung aner­kannt. Danach infor­mier­te Frau Albrecht über Neu­ig­kei­ten aus der Pati­en­ten­be­treu­ung. Sie dank­te Michae­la Reu­lein, die nach jah­re­lan­gem Dienst in den Ruhe­stand getre­ten ist. Albrecht brach­te im Anschluss ihre Freu­de über die neue ange­stell­te Mit­ar­bei­te­rin Rena­te Eis­ner und über die Erwei­te­rung der „Ehren­amts­fa­mi­lie“. Drei Neue sei­en im Sep­tem­ber dazu gesto­ßen. Die­se bräch­ten sich im Besuchs­dienst und der Andachts­be­treu­ung ein.

Infor­ma­tio­nen zur Kli­nik

San­dra Zwie­ner, kauf­män­ni­sche Lei­tung der Kli­nik, infor­mier­te über Pro­jek­te und Her­aus­for­de­run­gen der Kli­nik und begann mit einem bau­li­chen Aspekt: Nach­dem der The­ra­pie­be­reich in die Jah­re gekom­men sei, wer­de bis Ende des Jah­res eine umfas­sen­de Moder­ni­sie­rungs­pla­nung durch­ge­führt und danach mit der Umset­zung begon­nen. Danach sprach Zwie­ner über zwei The­ra­pie­kon­zep­te, die an der Kli­nik ergän­zend ein­ge­führt wer­den. Das ers­te ist die „Ver­hal­tens­me­di­zi­nisch ori­en­tier­te Reha­bi­li­ta­ti­on“, ein Kon­zept der deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung, bei dem ortho­pä­di­sche Reha bei psy­chi­scher Kom­or­bi­di­tät ange­bo­ten wer­den kann, sowie die „Medi­zi­nisch-beruf­lich ori­en­tier­te Reha­bi­li­ta­ti­on“. Hier­zu wur­den bereits Schu­lun­gen durch­ge­führt, der Start­schuss fällt 2025.

Zwie­ner wies dar­über hin­aus dar­auf hin, dass neben der anste­hen­den Kran­ken­haus­re­form, die eben­falls Aus­wir­kun­gen auf den Reha-Bereich haben wird, sich auch die Gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen der­zeit auf den Weg gemacht haben, Rah­men­emp­feh­lun­gen für die qua­li­ta­ti­ve sowie quan­ti­ta­ti­ve Reha­ver­sor­gung auf­zu­stel­len. Zudem wird die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung 2026 ein neu­es Ver­gü­tungs­sys­tem ein­füh­ren, bei dem die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen noch nicht abzu­se­hen sind. Es gibt vie­le The­men, mit denen sich die Alt­mühl­see­klink vor­aus­schau­end beschäf­tigt, um sich wei­ter­hin stark für ihre Reha­bi­li­tan­den und als attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber auf­stel­len zu kön­nen.

Nach einer Kaf­fee­pau­se stell­ten die Ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter Hel­mut Sacher und Schwes­ter Gise­la Staib den Töp­f­er­pro­zess vor, der im ent­spre­chen­den Ange­bot für Pati­en­ten eine wich­ti­ge Rol­le spielt.

Ein­la­dung zu einem beson­de­ren Ange­bot

Zu Dank, Gebet und Segen zum Schluss der Ver­an­stal­tung gesell­te sich eine beson­de­re Ein­la­dung der Alt­mühl­see-Kli­nik, die sich nicht nur an die Ehren­amt­li­chen rich­tet, son­dern an alle Gun­zen­häu­ser.

Die Kli­nik lädt alle Bür­ger herz­lich zu einer beson­de­ren Ver­nis­sa­ge am 19.11. um 16:30 ein, bei der Wer­ke der Dia­ko­nie För­der­stät­te Neu­en­det­tels­au aus­ge­stellt wer­den. Auch im Anschluss haben alle Gun­zen­häu­ser die Gele­gen­heit, die Aus­stel­lung bis Ende Janu­ar täg­lich zwi­schen 14 und 17 Uhr zu besu­chen.

Bild­un­ter­schrift: Die ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den der Alt­mühl­see­kli­nik mit Chef­arzt Dr. Herm, San­dra Zwie­ner, kfm. Lei­tung (2. u. 3. v. r.) und dem Vor­sit­zen­den der Stif­tung Hen­solts­hö­he Dr. Wolf­gang Becker (4 v.r.). Foto: Hel­ge Hal­men