Stadt Gunzenhausen — Fair-Trade-Rosen für starke Frauen

von | 12. März 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Die Wert­schät­zung für unse­re Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren kann gar nicht hoch genug aus­fal­len. Im Ernst­fall wird schnell gehol­fen, doch ohne aus­rei­chend Per­so­nal und Aus­rüs­tung ist jeder Ein­satz schwie­rig. Nicht ohne Grund hat die Gun­zen­häu­ser Wehr im letz­ten Jahr eine groß ange­leg­te Wer­be­kam­pa­gne zur Mit­glie­der­ge­win­nung gestar­tet (www.feuer-wir.de). Män­ner und Frau­en sind glei­cher­ma­ßen will­kom­men.

Die Stadt Gun­zen­hau­sen kann mit ihren Orts­tei­len punk­ten, denn wo andern­orts nahe­zu voll­stän­dig Män­ner die Feu­er­weh­ren domi­nie­ren, so gibt es hier bei uns auch zahl­rei­che akti­ve Frau­en. Die­se wur­den am 8. März 2025, also pünkt­lich zum Welt­frau­en­tag, für ihren Bür­ger­sinn und bei­spiel­haf­ten Dienst an der All­ge­mein­heit mit einer klei­nen Ges­te belohnt. Zusam­men­ge­trom­melt von Feu­er­wehr-Frau Lydia Palm­ow­ski kamen 26 Frau­en der Weh­ren zusam­men. Sie beka­men auf Initia­ti­ve der Fair-Trade-Steue­rungs­grup­pe der Stadt Gun­zen­hau­sen für ihr gro­ßes ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment fai­re Rosen über­reicht.

„Mit die­ser klei­nen Ges­te wol­len wir den star­ken Frau­en der Gun­zen­häu­ser Feu­er­weh­ren unse­re Wert­schät­zung aus­dru­cken“, beton­te Mat­thi­as Hörr von der Fair-Trade-Steue­rungs­grup­pe. „Die Frau­en set­zen sich Tag und Nacht für die Sicher­heit sowie den Frie­den von uns ein. Sie bewe­gen wirk­lich was. Ohne sie wäre unser Leben ärmer und daher gilt es auch mal Dan­ke zu sagen.“

Nicht nur Kern­stadt-Gun­zen­häu­se­rin­nen zeig­ten am Welt­frau­en­tag in der Feu­er­wehr­zen­tra­le ihre Zuge­hö­rig­keit zur Wehr. Auch aus den Orts­tei­len waren star­ke Frau­en nach Gun­zen­hau­sen gekom­men, dar­un­ter wel­che aus Cron­heim, Fri­cken­fel­den, Ober­as­bach und Stet­ten. „Hier wird nicht nur gere­det, son­dern gehan­delt“, ergänzt Ingrid Papp­ler von der Fair-Trade-Steue­rungs­grup­pe. „Die­se Frau­en sind ein leuch­ten­des Bei­spiel dafür, dass es die Bereit­schaft zum Dienst am Nächs­ten nach wie vor gibt.“

Es wird immer schwie­ri­ger, genü­gend ehren­amt­li­che Feu­er­wehr­leu­te zu fin­den. Beque­me­re Alter­na­ti­ven sind reich­lich vor­han­den, dabei gibt nichts so viel an inne­ren Frie­den, wie sich für die Sicher­heit sei­ner Mit­bür­ger ein­zu­set­zen. Kurz­um: Gutes zu tun, ver­schafft ein posi­ti­ves Gefühl. Unse­re Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren sind auf ehren­amt­li­che Men­schen ange­wie­sen, umso mehr, umso bes­ser. Jeder möch­te, dass im Ernst­fall gehol­fen wird und bei einem Brand oder Ver­kehrs­un­fall die Feu­er­wehr anrückt. Sei­en Sie soli­da­risch und unter­stüt­zen auch Sie die Feu­er­wehr durch Ihre Mit­ar­beit. Nähe­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.feuer-wir.de.

Alle anwe­sen­den Feu­er­wehr­frau­en beka­men fair gehan­del­te rote Rosen über­reicht. Von der Fair-Trade-Steue­rungs­grup­pe war neben Mat­thi­as Hörr und Ingrid Papp­ler auch Maria Myd­la anwe­send. Wer sich für deren Arbeit inter­es­siert, der kann unter www.gunzenhausen.de alles Wis­sens­wer­te nach­le­sen.

Bild­un­ter­schrift: Ingrid Papp­ler von der Fair­trade-Steue­rungs­grup­pe zu den Feu­er­wehr­frau­en. Links neben ihr steht Lydia Palm­ow­ski von der Gun­zen­häu­ser Feu­er­wehr. Foto: Stadt Gunzenhausen/Manuel Gros­ser