Stadt Gunzenhausen – Weihnachtsfeier für Menschen mit Behinderung

von | 8. Dezember 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Bald ist es wie­der soweit und Weih­nach­ten steht vor der Tür. Drum her­um lie­ben wird die Bräu­che, zeu­gen sie doch von Kul­tur und einem gut funk­tio­nie­ren­den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Als auf­ge­klär­te Men­schen wis­sen wir um die Bedeu­tung gegen­sei­ti­gen Respekts, sind tole­rant und zei­gen uns Schwä­che­ren gegen­über soli­da­risch. Vor kur­zem lud die Stadt Gun­zen­hau­sen daher wie­der zur tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­fei­er für Men­schen mit Behin­de­rung ein, ange­spro­chen waren Män­ner und Frau­en aus der Werk­statt Lau­ben­ze­del sowie Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Wohn­hei­me von Dia­ko­neo und der Gun­zen­häu­ser Regens-Wag­ner-Stif­tung. In der gut besuch­ten Stadt­hal­le fei­er­ten rund 170 Men­schen mit geis­ti­ger oder kör­per­li­che Beein­träch­ti­gung ein paar schö­ne, besinn­li­che Stun­den.

„Weih­nach­ten ist eine beson­de­re Zeit des Jah­res, in der wir uns Zeit neh­men, um das ver­gan­ge­ne Jahr zu reflek­tie­ren. Die Weih­nachts­fei­er ist eine schö­ne Tra­di­ti­on und ein klei­ner Dank für die gute Zusam­men­ar­beit mit den orts­an­säs­si­gen Ein­rich­tun­gen und Wohn­häu­ser“, beton­te Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Weih­nach­ten ist das Fest der Nächs­ten­lie­be und des Zusam­men­halts. Gesell­schaft­li­che Teil­ha­be ist wich­tig, denn Men­schen mit Behin­de­rung oder Han­di­cap gehö­ren ein­fach zu uns.“

Zu einer stan­des­ge­mä­ßen Weih­nachts­fei­er gehö­ren nicht nur gute Lau­ne, Christ­stol­len und Tan­nen­baum, son­dern auch fest­lich geschmück­te Tische, Weih­nachts­lie­der und natür­lich Geschen­ke. Letz­te­re hat­te das Christ­kind Emma-The­re­sa Ecker­lein dabei. Mit einem Lächeln im Gesicht brach­te sie Besu­che­rin­nen- und Besu­cher­augen zum Leuch­ten. Musi­ka­lisch stim­mungs­voll umrahmt wur­de das Pro­gramm vom Posau­nen­chor Lau­ben­ze­del unter Lei­tung von Her­bert Gut­mann.

Ein Gruß­wort gab es in die­sem Jahr von Robert Stein­ber­ger, Werk­statt­lei­ter Dia­ko­neo. Tho­mas Thill, Vor­sit­zen­der Lebens­hil­fe Alt­mühl­fran­ken und Joa­chim Gam­per­ling, stellv. Lei­ter von Regens Wag­ner. Die Pfar­rer Claus Berg­mann und Mar­tin See­fried run­de­ten das Pro­gramm mit einer tol­len Geschich­te und Gebe­ten ab. Die Ver­ei­nig­ten Spar­kas­sen Gun­zen­hau­sen haben die Weih­nachts­fei­er mit einer finan­zi­el­len Zuwen­dung in Höhe von 1000 Euro groß­zü­gig unter­stützt. In Ver­tre­tung von Vor­stands­mit­glied Jür­gen Pfef­fer war Manue­la Schramm von den Ver­ei­nig­ten Spar­kas­sen Gun­zen­hau­sen vor Ort und half dem Christ­kind und dem Ers­ten Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz tat­kräf­tig beim Ver­tei­len der Geschen­ke.

Mit dem gemein­sa­men Weih­nachts­lied „Alle Jah­re wie­der“ fand die Fei­er ein Ende. „Wir haben gro­ße Mensch­lich­keit und Freu­de gespürt“, ergänz­te Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Kom­men Sie alle gut in das Jahr 2025 und tra­gen sie wei­ter­hin Gun­zen­hau­sen im Her­zen.“

Bild­un­ter­schrift: Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz ver­teilt zusam­men mit Christ­kind Emma-The­re­sa Ecker­lein und Manue­la Schramm die Geschen­ke. Foto: Stadt Gun­zen­hau­sen, Tere­sa Bis­wan­ger