Stadt Gunzenhausen – Zisternenlösung sorgt für mehr Sicherheit in Sinderlach

von | 8. April 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Zur Sicher­stel­lung einer effek­ti­ven Brand­be­kämp­fung muss aus­rei­chend Was­ser vor­ge­hal­ten wer­den. Vie­ler­orts die­nen hier­zu Lösch­wei­her, aus denen im Ein­satz­fall das ret­ten­de Nass abge­pumpt wer­den kann. Soviel zur Theo­rie, blöd ist nur, wenn die Was­ser­men­ge nicht bis zum Ende des Löschens reicht. So bis­lang die Gefahr in Sin­der­lach, wo der „Löschi“ zwar an vie­len Tagen im Jahr ordent­lich Was­ser führt, an man­chen der Grund jedoch bedroh­lich nahe kommt. Wenn es dann brennt, wird es brenz­lig. Doch die­se Schwach­stel­le wur­de nun beho­ben und manch Sin­der­la­cher Bür­ger wird sicher wie­der ruhi­ger schla­fen kön­nen. Auf Initia­ti­ve der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Laubenzedel/Sinderlach hat die Stadt Gun­zen­hau­sen vor Ort zwei gro­ße Zis­ter­nen für Lösch­was­ser ver­gra­ben.

Fast 100.000 Liter fas­sen die bei­den unter­ir­di­schen Tanks, befüllt wer­den sie durch den ört­li­chen Was­ser­ver­sor­ger. Solch volu­mi­nö­se Behäl­ter müs­sen natür­lich erst ein­mal ver­gra­ben wer­den, die Fir­ma Hitt­mey­er Hoch- & Tief­bau GmbH aus Unter­schwa­nin­gen hat hier auf städ­ti­schem Grund buch­stäb­lich Gro­ßes bewegt. Ver­setzt wur­den die Zis­ter­nen durch die Zim­me­rei Hel­mut Bur­ger aus Geils­heim.

Die Gesamt­kos­ten für die Zis­ter­nen­lö­sung betra­gen 80.000 Euro, und jeder Cent wur­de durch die Stadt Gun­zen­hau­sen gut ange­legt. Die Sicher­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger hat aller­höchs­te Prio­ri­tät, erkann­te Pro­ble­me wer­den ziel­füh­rend gelöst. Selbst­ver­ständ­lich wur­den im Vor­feld der Maß­nah­me mit dem Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen Gesprä­che zur Umset­zung geführt. Unter ande­rem wur­de über eine poten­ti­el­le Umwelt­be­las­tung durch die Gra­be­ar­bei­ten gespro­chen. Hier konn­te jedoch Ent­war­nung gege­ben wer­den.

Foto: Stadt Gunzenhausen/ Manu­el Gros­ser