STADTRADELN in Gunzenhausen – Fahrrad-Aktionstag der Agenda 21-Gruppe

von | 8. Juli 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red). Hei­ße Rei­fen, hoch­som­mer­li­ches Wet­ter und vie­le inter­es­san­te Gesprä­che – der dies­jäh­ri­ge Fahr­rad-Akti­ons­tag der Agen­da 21-Grup­pe war trotz Tem­pe­ra­tu­ren jen­seits der 30 Grad-Mar­ke ein vol­ler Erfolg. Das Zwei­ra­de­vent auf dem Markt­platz mar­kiert tra­di­tio­nell den Auf­takt zu den STADT­RA­DELN-Wochen in Gun­zen­hau­sen. Im Jahr 2024 betei­ligt sich die Alt­mühl­stadt bereits zum 13. Mal an der bedeut­sa­men Kam­pa­gne. Diver­se Topp­lat­zie­run­gen in den letz­ten Jah­re bewei­sen – in Gun­zen­hau­sen ist das STADTRADELN in guten Hän­den. „Wir sind fahr­rad­ver­rückt und schwin­gen uns aus Über­zeu­gung auf den Sat­tel“, so Ingrid Papp­ler von der Agen­da 21-Grup­pe. „Umwelt­schutz und Nach­hal­tig­keit sind wich­ti­ge Punk­te, doch ohne den Wunsch nach Ver­än­de­rung wer­den wir nie die ange­streb­ten Kli­ma­zie­le errei­chen. In Gun­zen­hau­sen reden wir daher nicht nur, son­dern arbei­ten aktiv an der Zukunft. Dazu gehört, die Mobi­li­täts­wen­de anzu­neh­men und Zei­chen zu set­zen. Ein State­ment ist eben das STADTRADELN, das in die­sem Jahr vom 7. bis zum 27. Juli statt­fin­den wird. Machen Sie mit!“

Klei­ne und gro­ße Rad­fah­rer aus nah und fern fan­den sich am Sams­tag auf dem Gun­zen­häu­ser Markt­platz ein. Neben der rie­si­gen, begeh­ba­ren Boden­kar­te, mit der das Rad­we­ge­netz Bay­ern erkun­det wer­den konn­te, war­te­ten u.a. die städ­ti­schen Las­ten­fahr­rä­der dar­auf, von inter­es­sier­ten Neu­gie­ri­gen aus­gie­big unter die Lupe genom­men zu wer­den. Wie bereits mehr­fach berich­tet, kön­nen ver­schie­de­ne Car­go-Bikes über die Ver­wal­tung kos­ten­los für Test­fahr­ten aus­ge­lie­hen wer­den. Nähe­re Infor­ma­tio­nen hier­zu erhal­ten Sie unter www.gunzenhausen.de. Nach­le­sen kön­nen Sie auf der Home­page zudem Wis­sens­wer­tes über die Senio­ren­rik­scha der Stadt Gun­zen­hau­sen. Rik­scha-Kapi­tän Rein­hard Adolphs hat­te sich für den Fahr­rad-Akti­ons­tag Zeit genom­men und sprach über die Vor­zü­ge des inter­es­san­ten Gefährts.

Gefüllt waren die Kör­be und Kis­ten der Las­ten­fahr­rä­der mit Fair­trade-Bana­nen. Die­se wur­den kos­ten­los an Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer ver­teilt, eine tol­le Akti­on der Gun­zen­häu­ser Fair­trade-Grup­pe unter Lei­tung von Spre­che­rin und Grü­nen-Stadt­rä­tin Kers­tin Zels. Die­se war am Sams­tag eben­falls vor Ort und infor­mier­te über die vie­len Aktio­nen der Grup­pe und über Gun­zen­hau­sens Zer­ti­fi­zie­rung als Fair­trade-Town.

Eben­falls auf dem Markt­platz war die Ver­kehrs­wacht der Stadt Gun­zen­hau­sen. Die­se hat­ten einen beein­dru­cken­den Fahr­rad­par­cours für Kin­der auf­ge­baut, mit Pylo­nen, Ket­ten und ande­ren Hin­der­nis­sen. Wäh­rend sich der Nach­wuchs hier aus­pro­bier­te, konn­ten die Eltern eine Rausch­bril­le auf­set­zen und einen klei­nen Rund­kurs zu Fuß zurück­le­gen. Schnell wur­de klar: Alko­hol lässt nicht nur schlecht schla­fen, son­dern stört mas­siv die Kon­zen­tra­ti­on, die Reak­ti­ons­schnel­lig­keit und den Gleich­ge­wichts­sinn. Auch wenn für Fahr­rad­nut­zer die Gren­ze mit 1,6 Pro­mil­le höher liegt als für Auto­fah­rer (0,5 Pro­mil­le), allein wer nüch­tern ist, soll­te am Stra­ßen­ver­kehr teil­neh­men.

Der Start­schuss für das dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in Gun­zen­hau­sen fällt am 7. Juli im Rah­men des Bür­ger­fests, die Akti­on dau­ert bis zum 27. Juli 2024. Für Fra­gen rund um das STADTRADELN Gun­zen­hau­sen steht Ihnen Sabi­ne Sau­er unter der Tele­fon­num­mer 09831/508–111 oder per E‑Mail unter gunzenhausen@stadtradeln.de ger­ne zur Ver­fü­gung. Aus­künf­te zur Agen­da 21-Grup­pe erhal­ten Sie von Ingrid Papp­ler per E‑Mail unter agenda21@gunzenhausen.de.

Bild­un­ter­schrift: (v. l.): Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz, Ingrid Papp­ler von der Agen­da 21-Grup­pe, Rik­scha-Kapi­tän Rein­hard Adolphs und Fair­trade-Spre­che­rin Kers­tin Zels. Foto: Stadt Gunzenhausen/Manuel Gros­ser

Foto: Stadt Gunzenhausen/Manuel Gros­ser