Städtebauförderung 2025

von | 19. Mai 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

Mehr als 200 Mil­lio­nen Euro für Bay­erns Kom­mu­nen — 4,23 Mil­lio­nen flie­ßen in die Land­krei­se Ans­bach und Weißenburg/Gunzenhausen

(red). Der Frei­staat Bay­ern und der Bund set­zen mit der Städ­te­bau­för­de­rung auch 2025 ein star­kes Signal für die kom­mu­na­le Ebe­ne: Mit über 205 Mil­lio­nen Euro wer­den bay­ern­weit 444 Städ­te und Gemein­den bei der Ent­wick­lung lebens­wer­ter Orts­ker­ne, der sozia­len Infra­struk­tur und nach­hal­ti­ger Stadt­ent­wick­lung unter­stützt. 4,23 Mil­lio­nen Euro der För­de­rung flie­ßen dabei auch in die Land­krei­se Ans­bach und Weißenburg/Gunzenhausen, wie nun der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Artur Auern­ham­mer sowie die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten für die Stimm­kreis Ans­bach-Nord und Ans­bach Süd, Andre­as Schalk und Hel­mut Schnotz, gemein­sam berich­ten.

Geför­dert wer­den in die­sem Jahr zahl­rei­che Maß­nah­men im Rah­men der Pro­gram­me “Leben­di­ge Zen­tren”, “Sozia­ler Zusam­men­halt” sowie “Wachs­tum und nach­hal­ti­ge Erneue­rung”. Die­se Pro­gram­me leis­ten einen zen­tra­len Bei­trag zur Auf­wer­tung von Orts­ker­nen, zur Inte­gra­ti­on und zu kli­ma­ge­rech­ter Stadt­ent­wick­lung. Die regio­na­len Man­dats­trä­ger begrü­ßen die Mit­tel­be­reit­stel­lung aus­drück­lich.

Artur Auern­ham­mer, MdB: “Die Städ­te­bau­för­de­rung ist ein Erfolgs­mo­dell — sie bringt neue Leben­dig­keit in unse­re Orts­zen­tren und stärkt den Zusam­men­halt vor Ort. Gera­de im länd­li­chen Raum ermög­licht sie wich­ti­ge Inves­ti­tio­nen, die unse­re Hei­mat zukunfts­fä­hig machen.”

Andre­as Schalk, MdL: “Jeder Euro vom Staat löst rund sie­ben Euro an wei­te­ren öffent­li­chen und pri­va­ten Inves­ti­tio­nen aus — das ist Wirt­schafts­för­de­rung mit dop­pel­tem Nut­zen. Wir geben unse­ren Kom­mu­nen Pla­nungs­si­cher­heit und stär­ken zugleich den Kli­ma­schutz.”

Hel­mut Schnotz, MdL: “Jede Kom­mu­ne ent­schei­det selbst, für wel­che Pro­jek­te die För­der­mit­tel ein­ge­setzt wer­den. Die schlan­ken För­der­re­geln gewähr­leis­ten maxi­ma­le Frei­heit für die Städ­te und Gemein­den.”

Die Städ­te­bau­för­de­rung sei damit die Speer­spit­ze einer unbü­ro­kra­ti­schen Kom­mu­nal­för­de­rung und seit über 50 Jah­ren eine Erfolgs­ge­schich­te. “Mit ihr ermög­li­chen wir unse­ren Kom­mu­nen größt­mög­li­che Frei­heit und pass­ge­naue Lösun­gen”, so die regio­na­len Man­dats­trä­ger.

Fol­gen­de Kom­mu­nen wur­den in den jewei­li­gen Pro­gram­men der Städ­te­bau­för­de­rung berück­sich­tigt:

Leben­di­ge Zen­tren

Die Städ­te Din­kels­bühl und Gun­zen­hau­sen erhal­ten jeweils für ihre Alt­stadt 864.000 Euro bezie­hungs­wei­se 2.760.000 Euro.

Sozia­ler Zusam­men­halt — Zusam­men­le­ben im Quar­tier gemein­sam gestal­ten

Die Stadt Rothen­burg erhält für ihre Alt­stadt 120.000 Euro.

Wachs­tum und nach­hal­ti­ge Erneue­rung

Im Rah­men des drit­ten För­der­pro­gramms wird die Koope­ra­ti­on Bibert-/Schwa­bach­tal in Heils­bronn mit 74.000 Euro unter­stützt. Für ihre Alt­städ­te erhal­ten die Stadt Leu­ters­hau­sen 80.000 Euro, die Stadt Winds­bach 206.000 Euro und die Stadt Her­rie­den 126.000 Euro an För­der­mit­teln.

Foto: Büro Artur Auernhammer/ Tobi­as Koch