Starke Stimme für Europa und die Region

von | 9. Februar 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen


EVP-Vor­sit­zen­der Man­fred Weber wirbt in Gun­zen­hau­sen für ein star­kes Euro­pa und ver­ant­wor­tungs­vol­le Poli­tik

Gun­zen­hau­sen – Mit pro­mi­nen­ter Unter­stüt­zung geht die CSU in den End­spurt des Kom­mu­nal­wahl­kampfs. Nach dem Besuch von Land­tags­prä­si­den­tin Ilse Aigner in Abs­berg konn­te die CSU Gun­zen­hau­sen nun mit Man­fred Weber, dem Vor-sit­zen­den der Euro­päi­schen Volks­par­tei (EVP), einen der pro­fi­lier­tes­ten euro­päi­schen Spit­zen­po­li­ti­ker in der Stadt­hal­le begrü­ßen. Der Drit­tel­saal war gut gefüllt – ein deut­li­ches Zei­chen für das gro­ße Inter­es­se an euro­päi­scher Poli­tik vor Ort.

Eröff­net und mode­riert wur­de der Abend von CSU-Orts­vor­sit­zen­dem Manu­el Blenk, wel­cher zahl­rei­che Ehren­gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­bän­den will­kom­men hieß. Blenk führ­te sou­ve­rän durch die Ver­an­stal­tung, lei­te­te nach dem Vor­trag von Man­fred Weber die Fra-gerun­de und rief abschlie­ßend die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dazu auf, bei der Kom­mu­nal-wahl am 8. März Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und wäh­len zu gehen.

Bereits vor Beginn der Ver­an­stal­tung such­te eine Dele­ga­ti­on des Baye­ri­schen Bau­ern­ver­ban­des das Gespräch mit dem EVP-Vor­sit­zen­den. Kreis­ob­mann Erwin Auern­ham­mer aus Indern­buch mach­te dabei die Sor­gen der Land­wir­te im Zusam­men­hang mit dem Mer­co­sur-Frei­han­dels­ab­kom­men deut­lich. Im Mit­tel­punkt stan­den Fra­gen zu fai­ren Wett­be­werbs­be­din­gun­gen und Pro­duk­ti­ons­stan­dards. Aus­drück­lich posi­tiv her­vor­ge­ho­ben wur­de der offe­ne und kon­struk­ti­ve Dia­log, den die Land­wir­te bewusst mit Weber und der CSU such­ten.
Man­fred Weber nahm sich Zeit für das Gespräch und zeig­te Ver­ständ­nis für die Anlie­gen der hei­mi­schen Land­wirt­schaft. Zugleich mach­te er deut­lich, dass Euro­pa Ver­ant­wor­tung in einer glo­ba­li­sier­ten Welt tra­ge und wirt­schaft­li­che Stär­ke mit Augen­maß und gesun­dem Men­schen­ver­stand gestal­tet wer­den müs­se.

Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz dank­te Man­fred Weber für sei­nen Besuch und beton­te die Bedeu­tung des länd­li­chen Raums für Bay­ern und Euro­pa. Gera­de hier sei­en Mit­tel­stand, Hand­werk und Land­wirt­schaft fest ver­wur­zelt. CSU-Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Mat­thi­as Hörr zeig­te anschau­lich und ein­drucks­voll auf, wie Euro­pa ganz kon­kret in Gun­zen­hau­sen wir­ke. Als Bei­spiel nann­te er die Pump­track-Anla­ge neben dem Jugend­zen­trum, wel­che mit­hil­fe von EU-För­der­mit­teln rea­li­siert wer­den konn­te und heu­te ein attrak­ti­ves Frei­zeit­an­ge­bot für jun­ge Men­schen dar­stellt.

In sei­ner Rede über­zeug­te Man­fred Weber mit kla­ren Posi­tio­nen und gro­ßer Bür­ger­nä­he. In gewohnt boden­stän­di­ger Art sprach er über Ver­trau­en, Ver­läss­lich­keit und die Not­wen-dig­keit, Büro­kra­tie spür­bar abzu­bau­en. Die CSU ste­he für Poli­tik aus einem Guss – von der kom­mu­na­len Ebe­ne über den Frei­staat bis nach Euro­pa. Als Bei­spiel nann­te Weber die geplan­te Ent­las­tung der Unter­neh­men durch eine ziel­ge­rich­te­te Aus­ge­stal­tung des Lie­fer-ket­ten­ge­set­zes.

Deut­li­che Wor­te fand der EVP-Vor­sit­zen­de zu zen­tra­len Zukunfts­fra­gen: Euro­pa müs­se tech­no­lo­gie­of­fen blei­ben, der Ver­bren­nungs­mo­tor dür­fe nicht ideo­lo­gisch ver­teu­felt wer-den. Beim The­ma Migra­ti­on unter­strich Weber die Bedeu­tung eines funk­tio­nie­ren­den Schut­zes der EU-Außen­gren­zen und eines ent­schlos­se­nen Vor­ge­hens gegen Schleu­ser­kri­mi­na­li­tät. Euro­pa brau­che kla­re Regeln, die auch durch­ge­setzt wer­den.

Kri­tisch setz­te sich Weber mit den poli­ti­schen Rän­dern aus­ein­an­der. Popu­lis­mus und ein-fache Paro­len lös­ten kei­ne Pro­ble­me. Die CSU ste­he für ehr­li­che Poli­tik, die erklärt, zuhört und Ver­ant­wor­tung über­nimmt – auch in schwie­ri­gen Zei­ten – eben „Näher am Men­schen“. Mit Blick auf den Ukrai­ne-Krieg mach­te Weber deut­lich, dass Frie­den nur aus Stär­ke her­aus gesi­chert wer­den kön­ne. Euro­pa müs­se gemein­sam auf­tre­ten und sei­ne sicher­heits­po­li­ti­schen Fähig­kei­ten wei­ter aus­bau­en.

Zum Abschluss unter­strich Land­rat Manu­el West­phal die zen­tra­le Bedeu­tung Euro­pas für Wohl­stand, Arbeits­plät­ze und Sta­bi­li­tät auch im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen. Frei­er Han­del, ver­läss­li­che Part­ner­schaf­ten und ein star­kes Euro­pa sei­en die Grund­la­ge für eine gute Zukunft der Regi­on.

Orga­ni­sa­to­rin Ingrid Papp­ler bedank­te sich bei Man­fred Weber mit einem herz­haft-def­ti­gen Geschenk­korb. Für vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher war der Abend ein star­kes Signal: Die CSU ver­bin­det kom­mu­na­le Ver­ant­wor­tung mit kla­ren euro­päi­schen Per­spek­ti­ven.

Bild­un­ter­schrift: (v. l. n. r.): Land­rat Manu­el West­phal, Hel­mut Schnotz MdL, CSU-Orts­vor­sit­zen­der Manu­el Blenk, BBV-Kreis­ob­mann Erwin Auern­ham­mer, Dr. Ingo Fried­rich ehe­ma­li­ger Vize­prä­si­dent d. Euro­päi­schen Par­la­ments & MdEP a. d., EVP-Chef Man­fred Weber MdEP & Artur Auern­ham­mer MdB. Foto: CSU Gun­zen­hau­sen