Start im Gravel-Bereich mit dem Ziel der Weltmeisterschaft

von | 11. Mai 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Drei Fahrer:innen vom Team Hei­zo­mat p/b Klos­ter Kit­chen star­ten in die Gra­vel Sai­son: Das erfolg­rei­che Cyclo­cross Rad­sport­team Hei­zo­mat powered by Klos­ter Kit­chen hat sich für die kom­men­de Sai­son etwas Neu­es vor­ge­nom­men und wird erst­mals im Gra­vel-Bereich an den Start gehen. Mit Aman­da Voss, Lukas Herr­mann und Chris­to­pher Hatz — setzt das Team auf eine neue Her­aus­for­de­rung.

Das Ziel ist hoch­ge­steckt: Das Team will an der Welt­meis­ter­schaft in Ita­li­en im Okto­ber die­ses Jah­res antre­ten und sich in die­ser Dis­zi­plin behaup­ten. Die Fahrer:innen haben sich inten­siv auf den Gra­vel-Sport vor­be­rei­tet und sind moti­viert, sich mit den Bes­ten der Welt zu mes­sen.

“Die auf­stre­ben­de Rad­sport­art des Gra­vel-Rad­fah­rens gewinnt zuneh­mend an Beliebt­heit. Wir freu­en uns sehr, dass wir in die­sem Jahr nun auch in die­sem Bereich aktiv sind”, sagt Team-Chef Ste­fan Herr­mann. “Unse­re Fah­re­rin und unse­re Fah­rer haben viel Ener­gie und Zeit inves­tiert, um sich dar­auf vor­zu­be­rei­ten. Wir sind sicher, dass sie sich auf dem Gra­vel-Pfad genau­so erfolg­reich prä­sen­tie­ren wer­den wie im Cyclo­cross-Bereich.”

Auch die Fahrer:in selbst sind zuver­sicht­lich, dass sie erfolg­reich sein wer­den.

Aman­da Voss sieht die Teil­nah­me an der Welt­meis­ter­schaft als das gro­ße Ziel: “Die Teil­nah­me an der Welt­meis­ter­schaft in Ita­li­en ist für uns alle ein gro­ßer Ansporn. “Wir wer­den hart trai­nie­ren und alles geben, um uns für das Ren­nen zu qua­li­fi­zie­ren.” Voss hat schon 2022 an der Welt­meis­ter­schaft, eben­falls in Ita­li­en, teil­ge­nom­men.  Nun hat sie bereits am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de den Grund­stein für ihre Teil­nah­me gelegt. Beim der UCI Gra­vel World in Blaavandshuk/Dänemark sicher­te sich Voss einen beein­dru­cken­den zwei­ten Platz ihrer Alters­klas­se und lös­te damit das Ticket für Ita­li­en.

„Die Her­aus­for­de­rung im Gra­vel-Sport ist für uns neu”, erklärt Lukas Herr­mann. “Cyclo­cross und Gra­vel unter­schei­den sich in ihren Anfor­de­run­gen und erfor­dern unter­schied­li­che Fähig­kei­ten. Aber es gibt auch Gemein­sam­kei­ten: Bei­de Dis­zi­pli­nen erfor­dern Aus­dau­er, Kraft und eine gute Tech­nik, um erfolg­reich zu sein.“

Gra­vel und Cyclo­cross sind bei­des Rad­renn­sport-Dis­zi­pli­nen, die auf unebe­nem Gelän­de und in der Natur statt­fin­den. Gra­vel-Ren­nen fin­den auf Schotter‑, Kies- oder Wald­we­gen über 120 km statt, wäh­rend Cyclo­cross-Ren­nen auf einem abge­sperr­ten Rund­kurs mit ver­schie­de­nen Hin­der­nis­sen wie Sand- oder Schlamm­pas­sa­gen, Trep­pen und Bar­rie­ren über 60 Minu­ten aus­ge­tra­gen wer­den.

Das Team Hei­zo­mat p/b Klos­ter Kit­chen ist bekannt für sei­ne erfolg­rei­che Teil­nah­me an Cyclo­cross Ren­nen im In- und Aus­land. Die Fahrer:innen des Teams haben in der Ver­gan­gen­heit bereits meh­re­re Deut­sche Meis­ter­ti­tel und Podi­ums­plät­ze bei natio­na­len und inter­na­tio­na­len Ren­nen errun­gen.

Bild­un­ter­schrift: ( v.l.) Chris­to­pher Hatz und Lukas Herr­mann; Foto: Pia Nowak