tadt Gunzenhausen – Neuer Treffpunkt für die Jugend

von | 19. März 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (red), Mit sei­nen grü­nen Fens­ter­lä­den und der ver­win­kel­ten Dach­kon­struk­ti­on ist das Gun­zen­häu­ser Jugend­zen­trum in der Spi­tal­stra­ße zwar schön anzu­se­hen, doch als emo­tio­na­ler Wohl­fühlort für Her­an­wach­sen­de konn­te das Gebäu­de nicht nach­hal­tig über­zeu­gen. Die Jugend­li­chen wol­len sich mit Freun­den tref­fen, Spaß haben und auch mal laut sein dür­fen, dar­an hat selbst die Coro­na­pan­de­mie nichts ändern kön­nen. Sie wün­schen sich mul­ti­funk­tio­nal nutz­ba­re und modern ein­ge­rich­te­te Räu­me, in denen Kon­zer­te und Ver­an­stal­tun­gen eben­so Platz fin­den kön­nen, wie ent­spann­te Zocker­run­den oder gemüt­li­che Gesprä­che unter Gleich­alt­ri­gen. Auf­grund des Stand­orts sowie der semi-opti­ma­len Auf­tei­lung der Innen­räu­me kann das bis­he­ri­ge Jugend­zen­trum das alles nicht abbil­den. Der Stadt­rat hat sich daher dafür ent­schie­den, für Jugend­li­che Räu­me an einem ande­ren Stand­ort bereit zu stel­len.

„Die Jugend­li­chen brau­chen einen Ort, an dem sie sich tref­fen und wohl­füh­len kön­nen. Wir haben daher ver­schie­dens­te Ideen dis­ku­tiert und glau­ben eine sehr gute Lösung gefun­den zu haben. Die neue Hei­mat der Gun­zen­häu­ser Jugend­li­chen wird in den Räum­lich­kei­ten des ehe­ma­li­gen Recy­cling­hofs ent­ste­hen“, erklärt Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz.

Das Gelän­de liegt zen­trums­nah, aktu­ell wer­den dort u.a. die mobi­len Hoch­was­ser­ele­men­te für die Alt­mühl­pro­me­na­de gela­gert. Die gro­ße Warm­hal­le wird bis­her nicht genutzt und soll zum Jugend­treff aus- und umge­baut wer­den. Der Stand­ort ist opti­mal, gren­zen an das Gelän­de doch Pump­track­an­la­ge und Ska­ter­park. Ein direk­ter Durch­gang von der Anla­ge und ein Ein­gang in den Gebäu­de­kom­plex wer­den im Zuge des Umbaus ange­legt.

Wohn­ge­bäu­de befin­den sind kei­ne in direk­ter Nähe, daher kann es im Rah­men von Kon­zer­ten oder ande­ren Ver­an­stal­tun­gen im Aus­nah­me­fall auch ein­mal lau­ter zuge­hen. Und die­se wer­den künf­tig mög­lich sein, wird doch eine klei­ne Büh­nen­ein­heit zur Ein­rich­tung gehö­ren. „Die gro­ße Hal­le wer­den wir in ver­schie­de­ne Berei­che auf­tei­len, geplant sind u.a. zusätz­li­che Bespre­chungs­zim­mer und Büros, u.a. für das Street­work“, ergänzt Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „Der Jugend­treff im ehe­ma­li­gen Recy­cling­hof wird vor­aus­sicht­lich Ende 2024, Anfang 2025 ein­ge­weiht.“

Bis dahin wird sich die Ver­wal­tung gemein­sam mit dem Gun­zen­häu­ser Stadt­rat um eine inhalt­li­che Neu­aus­rich­tung der städ­ti­schen Ange­bo­te für Jugend­li­che bemü­hen. Bestehen­de Ange­bo­te an Kin­der und Jugend­li­che sol­len qua­li­ta­tiv geprüft und kon­zep­tio­nell wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Ins­be­son­de­re die pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen haben Spu­ren in der Lebens­wirk­lich­keit der Jugend­li­chen hin­ter­las­sen. „Die sozia­le Iso­la­ti­on gilt es auf­zu­ar­bei­ten und wir suchen nach guten, begeis­te­rungs­fä­hi­gen Lösun­gen. Dazu möch­ten wir Jugend­li­che im Stadt­ge­biet bes­ser errei­chen und auf unse­re Ideen und Kon­zep­te auf­merk­sam machen“, erklärt Ers­ter Bür­ger­meis­ter Karl-Heinz Fitz. „In die­sem Zusam­men­hang wer­den wir The­men­fel­der kon­zen­trie­ren und die Inter­es­sen der Ziel­grup­pe noch stär­ker berück­sich­ti­gen.“

Foto: Pix­a­bay